»Die Unmenschlichkeit, die einem anderen angetan wird, zerstört die Menschlichkeit in mir.« ...Immanuel Kant
Die Unmenschlichkeit, die einem anderen angetan wird, erweitert meine Menschlichkeit. m.p.
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.
"(Es wird eine Gesellschaft entstehen) in der die Seelen der Massen so
manipuliert werden, dass die Menschen (die unmenschlichen Bedingungen)
nicht nur akzeptieren, sondern sie geradezu lieben werden." Aldous
Huxley (1894-1963), englischer Schriftsteller und Autor des Kultromans
"Schöne Neue Welt" ("Brave New World", 1932. Hier übersetzt als "Wackere
Neue Welt"). Ausschnitt aus der TV-Sendung "Aldous Huxley zu
Überbevölkerung und Totalitarismus".
Umstrittener Fernsehfilm der 70er Jahre, die dem Zuschauer eine
Unterhaltungsshow offeriert, bei der es um Leben und Tod ging.
Der Film
zeigt, wie weit eine künftige Unterhaltungsindustrie gehen könnte, um
Einschaltquoten zu erzielen.
Quelle: http://www.arte.tv/guide/de/050296-000/taeuschung-die-methode-reagan Mit Reagans Machtantritt ändert sich die Strategie der USA im Kalten
Krieg grundlegend: Angriff statt Verteidigung. Sein geheimes "Komitee
für Täuschungsoperationen", dessen Existenz in dieser Dokumentation zum
ersten Mal von Zeitzeugen bestätigt wird, plante brillante und perfide
Geheimdienst-Operationen – gegen die Sowjets, aber auch gegen die
Entspannungspolitik. Mit seinem Machtantritt im Jahre 1981 bestimmt Ronald Reagan die
Strategie der USA im Kalten Krieg neu: Angriff statt Verteidigung. Sein
„Komitee für Täuschungsoperationen“ ist neben der Aufrüstung eines der
wichtigsten Instrumente im Kampf gegen die Sowjetunion. Gasleitungen
werden mit eingeschleusten Computerchips und Trojanern sabotiert, Flug-
und Seemanöver vor dem wichtigsten Stützpunkt der Sowjets in Murmansk
durchgeführt. Das Ziel: Verunsicherung und Demütigung bei
gleichzeitiger Demonstration von Stärke und technischer Überlegenheit.
Diese Aktionen bringen die Welt an den Rand des Atomkrieges. Als in den 80er Jahren der schwedische
sozialdemokratische Ministerpräsident Olof Palme mit Willy Brandt und
Egon Bahr seine Strategie der gemeinsamen Sicherheit vorschlägt und
Schweden nicht mehr als „unsinkbaren Flugzeugträger“ der Nato zur
Verfügung stellen will, macht er sich nicht nur die konservativen
Machteliten im eigenen Land zum Feind. Sein Ansatz ist auch Reagan schon
früh ein Dorn im Auge, denn ein Einlenken der Sowjetunion im Wettrüsten
des Kalten Krieges wäre für seine Strategie kontraproduktiv. So werden
die Annäherungsgespräche sabotiert und die Person Palme diskreditiert.
Im Februar 1986 wird Palme von einem unbekannten Täter ermordet. Der Film zeigt die Bedeutung der geheimen Kriegsführung
der USA im Kalten Krieg unter Bezugnahme auf hochkarätige Zeitzeugen und
exklusives Filmmaterial. Einmal mehr wird deutlich, dass die USA zur
Durchsetzung eigener Interessen auch vor der Souveränität demokratischer
Staaten nicht Halt machte. Eine Thematik, die gerade in Anbetracht der
aktuellen politischen Lage und der jüngsten Geheimdienstskandale von
beachtenswerter Aktualität ist.
KenFM im Gespräch mit: Dirk Pohlmann (Täuschung - Die Methode Reagan)
Wer Gegenwartsgeschichte verstehen will, muss eigentlich nur ins Archiv
gehen. Geschichte wiederholt sich. Muster und Methoden, die sich bewährt
haben, werden von den Machthabern schlichtweg wiederholt. So ist auch
Krieg als Mittel der Politik bis heute ein Werkzeug, das von den Eliten
angewandt wird, um den eigenen Vorteil auszubauen oder aber die
Gegenseite endlich auf Normgröße zurückzustutzen.
Dieses Spiel
der Macht wird von denen gespielt, die die Demokratie nur für einen
vorübergehenden Irrtum der Geschichte halten. Finanzoligarchen, die sich
im Westen auch gern als Philanthropen verkleiden.
Viel ist von
dieser Demokratie nicht mehr übrig, denn dazu müssten die wesentlichen
Tools tatsächlich in den Händen der Völker liegen. Das ist nicht der
Fall.
Mega-Banken, Globalplayer-Konzerne und die großen
Massenmedien gehören letztenendes Privatpersonen und werden von diesen
wie Waffen eingesetzt. Natürlich geht es in diesem System nicht ohne
Feindbild.
Der Feind der Eliten ist die Wahrheit. Nur durch
permanente Manipulation der Massen ist ihr System überhaupt stabil. In
einem dichten Netzwerk, bestehend aus Runden-Tischen, Stiftungen,
Think-Tanks oder „Bildungseinrichtungen“, bilden sie immerzu die nächste
Generation gehirngewaschener Überzeugungstäter heran.
Am Ende
des Tages wird dann aber Krieg geführt, und kommt auch dieses Land,
Deutschland, als Außenposten der USA nicht ohne Mord und Totschlag im
Auftrag der Freiheit aus.
Aktuell wurde Russland wieder zum
„Reich des Bösen“ erklärt. Dieser Begriff stammt vom ehemaligen
US-Präsidenten Ronald Reagan und damit aus den 1980ern. Reagen war ein
Kalter Krieger wie aus dem Lehrbuch und hatte sich mit jeder Faser
seines politischen Handelns der Täuschung verschrieben. Reagan hasste
die UdSSR. Er wollte sie um jeden Preis zerstören.
Dieses Ziel
gelang ihm und seinen Beratern. Teilweise. Russland unter Putin ist
wieder da. Ist die Ukraine-Krise Zufall? Oder soll unter Obama nur zu
Ende gebracht werden, was Reagan nicht mehr gelang?
Die aktuelle
Reportage „Täuschung - die Methode Reagan“ des Filmemachers Dirk
Pohlmann wurde am 5. Mai auf Arte gezeigt. Dirk Pohlmann ist es in
seiner Reportage erstmals gelungen, die US-Machtstrategen von damals vor
die Kamera zu bekommen. Er hat es darüber hinaus auch geschafft, mit
den Opfern des Imperialismus zu sprechen. Da wären z.B. die Schweden.
Schweden,
als damals neutraler Staat, wurde unter Reagan Teil des Schlachtfeldes.
Reagan war der schwedische Ministerpräsident Olof Palme ein Dorn im
Auge. Olof Palme war wie Willy Brandt oder Egon Bahr ein Mann, der einen
dritten Weg gehen wollte. Kooperation statt Konfrontation. Palme wurde
später ermordet.
KenFM sprach mit Dirk Pohlmann rund 120 Minuten
über das Résumé der Geschichte von damals, und wie wir die Erkenntnisse
heute einzuordnen haben, wenn wir erkennen müssen, dass die Eliten auch
2015 nichts aus einem Fast-Atomkrieg gelernt haben. Wir haben unter
Ronald Reagan nicht überlebt, da er und seine Berater in den
Machtzentren erkannt hatten, dass die Mechanik der Provokation sich
bereits verselbständigt hatte, sondern weil wir schlichtweg Glück gehabt
hatten.
Der Film „Täuschung - die Methode Reagan“ erhielt am
27.4. auf dem russischen Filmfestival bereits den Preis „Bester
ausländischer Film“ und ist in den kommenden Tagen online bei Arte
weiterhin anzusehen.
Quo vadis Europa? Mit der Krim-Krise ist der Krieg als Mittel der
Politik zurück auf dem europäischen Kontinent - und Deutschland
mittendrin.
Als Bündnispartner der Amerikaner haben wir uns zu
entscheiden. Putin-Versteher oder Amerika-hörig? Das Verhältnis zu den
Vereinigten Staaten ist mehr als angeschlagen. Die NSA-Affäre, der
Folter-Skandal, Stratfor, TTIP, der Versuch, den Parlamentsvorbehalt zu
kippen, das aus Washington diktierte Wirtschaftsembargo gegenüber
Russland - all dies sind Themen, die Willy Wimmer, früherer
Staatssekretär im Verteidigungsministerium, auf einer Lesetour zu seinem
Buch "Wiederkehr der Hasardeure" in der Bodensee-Region erörterte.
Bei
seinen Vorträgen Anfang April in Rielasingen, Immenstaad und Salem
gestattete er dem KenFM-Team, ihn mit der Kamera zu begleiten. Alle
Veranstaltungen waren bis auf den letzten Stehplatz besucht. Dabei traf
Wimmer auf ein sehr gebildetes, gut situiertes Publikum - der klassische
deutsche Mittelstand. Im Dialog mit dem Publikum bestätigte sich, dass
das Volk nicht so dumm ist, wie immer wieder gerne behauptet wird. Die
Zeit des Durchregierens ist vorbei.
Was ist eigentlich Lobbyismus? Kann jeder Lobbyist werden? Wer braucht
für was eine Lobby? Ist mein Abgeordneter nicht meine Lobby im
Parlament? Wozu machen Unternehmen Lobbying? Ist Lobbyismus völlig legal
in Deutschland? Was ist der Unterschied zwischen Korruption und
Lobbyismus? Was haben Parteispenden mit Lobbyismus zu tun? Zählt im
Lobbyismus "sex sells"? Wofür wird besonders viel Lobbyismus betrieben?
Ist Lobbyismus generell doof? Wie läuft's in Deutschland verglichen mit
anderen Ländern? Alles super?
• Clemens Binninger (CDU), stellvertretender Vorsitzender
des für die Überwachung der Geheimdienste zuständigen Parlamentarischen
Kontrollgremiums des Deutschen Bundestages
• Sahra Wagenknecht (Die Linke), stellvertretende Bundestags-Fraktionsvorsitzende
• Jackson Janes, Direktor American Institute for Contemporary German
Studies an der Johns Hopkins Universität in Washington D.C. • Daniel Domscheit-Berg, ehemaliger Sprecher von WikiLeaks, Informatiker • Elmar Theveßen, stellv. ZDF-Chefredakteur • Erich Schmidt-Eenboom, Geheimdienst-Experte
Ines Arland diskutiert in der phoenix Runde u.a. mit:
- Mariam Lau (Die Zeit)
- Markus Beckedahl (Blogger)
- Prof. Wolfgang Krieger (Geheimdienstexperte Universität Marburg)
- Prof. Thomas Jäger (Politikwissenschaftler Universität Köln)