Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

Montag, 15. Mai 2017

Ismaels Geheimnis - Kapitel 9 - Die Geschichte der Menschheit in 17 Sekunden



«Ismaels Geheimnis» von Daniel Quinn ist das letzte Buch einer Triologie. Die Originalausgabe erschien 1997 unter dem Titel «My Ishmael».

Gesprochen und musikalisch untermalt von Solange Peter
Gesamtlaufzeit: ca. 550 Minuten
Diskussionsforum: ismaels-geheimnis.xobor.de

Julie Gerchak, die Protagonistin der Geschichte, trifft mit zwölf Jahren im Kleinanzeigenanteil einer Zeitung auf folgenden Text: «Lehrer sucht Schüler, mit ernsthaftem Verlangen die Welt zu retten. Persönlich Bewerbung erwünscht.» Da sie sich angesprochen fühlt, trifft sie auf den Lehrer Ismael, einen Gorilla, der sie telepathisch unterrichtet. Durch die mäeutische und referierende Unterrichtsart -- die schon vom antiken Philosophen Sokrates verwendet wurde -- gelangt Julie zu neuen Erkenntnissen über die menschliche Lebensweise.

«Alle würden ihre eigennützigen Interessen aufgeben und zusammenarbeiten, um das Los der Armen zu verbessern, den Hunger auf der Welt zu besiegen, Rassismus, Hass und Ungerechtigkeit zu überwinden.»

«Es ist nicht überraschend, dass ihr niemals imstande gewesen seid, eine Lebensweise zu finden, die funktioniert. Ihr habt von Anfang an unterschätzt, wie schwierig eine solche Aufgabe ist.»

Zitate aus «Ismaels Geheimnis»

Aborigines - Botschaften aus der Ewigkeit


~ 6 Energie ~
-Jedes Wort, jede Handlung, jeder Gedanke, auf den du dich konzentrierst, trägt Energie in sich. Alles in unserer Welt, dass Sichtbare und das Unsichtbare, ist ein Bestandteil dieses Stoffes namens Energie. Unsere Welt besteht aus nichts anderem.
-Warum ist es zu dieser bestimmten Zeit in der Geschichte so wichtig, alle Menschen daran zu erinnern, dass sie die Aufgabe haben, gute Verwalter ihrer Energie zu sein?
-Weil es eine Gesamtenergie ist, die das hervorbringt, was wir sehen, und auch die unsichtbaren Bewusstseinsebenen, die Menschen und Orte umgeben. Alles in unserer Welt befindet sich im Prozess des Aufbaues oder des Verfalls, je nach Energiepegel.
-Jedes Wort das du äußerst, ist freigesetzt und geht in die Atmosphäre. Unsere Worte könne wir niemals zurückholen, niemals korrigieren, niemals ungeschehen machen. Sie werden ein Teil der Schicht, die den Planeten umgeben.
-Mit der Zeit ist diese Schicht so angefüllt mit den Schreien von Opfern, mit Gewalttaten, mit egoistischen, begrenzten Gedanken, dass sich jetzt eine Schicht von Opferbewusstsein gebildet hat.
-Die Menschen auf der Erde finden es einfacher, diese Negativität anzuzapfen, als sie zu durchstoßen und darüber hinauszugelangen.
-Mehr als die Hälfte der Seelen, die heute die Erde besuchen, befinden sich im Bewusstseinszustand von Opfern. Den haben wir geschaffen, und wir müssen ihn beseitigen. Das kann erreicht werden, wenn jeder von uns seine Energie bewusst verwaltet und ein Beispiel setzt.
-Worauf auch immer du dein Hauptaugenmerk richtest, dass wird wachsen. Sich als Opfer zu fühlen, anderen die Schuld zu geben und in Selbstmitleid zu schwelgen, verstärkt die negative Schwingung.
-Du musst deine Einstellung ändern, vergeben und vergessen, optimistischer werden, das Positive sehen. Verrichte die anderen Du-solltest-Aufgaben aus vollem Herzen, und durchtrenne alle Bindungen an Opferbeziehungen.

~ 10 Beobachten ohne zu Urteilen ~
-Beobachten, ohne zu urteilen, wird manchmal >bedingungslose Liebe< genannt. Alle Menschen sind spirituelle Seelen. Alle wurden im selben Augenblick geschaffen.
-Niemand ist älter, klüger oder in einer besseren Lage als irgendein anderer. Jeder bekam dasselbe Geschenk, die Gabe des freien Willens, die Freiheit, auswählen zu können.
Die Quelle ist vollkommen, und alles, was die Quelle geschaffen hat, ist vollkommen.
-Wir wurden spirituell vollkommen geschaffen und sind so geblieben, aber unsere Gabe lässt uns anderes glauben und anders handeln. Wir erlauben uns, uns selbst und andere als nicht ganz so vollkommen anzusehen, und erleben das Abenteuer, nicht auf dem Höhepunkt unseres potentiell friedlichen Selbst zu handeln.
-In den Begriffen des Ewigen gibt es keine Fehler. Du kannst keinen Fehler machen, weil es deine Gabe ist, und du probierst sie aus. Du kannst beobachten, was stattfindet, und - ohne es als falsch zu beurteilen - entscheiden, dass es für d einen Weg Intuitiv nicht gut riecht, schmeckt oder sich anfühlt.
-Dann segnest du es und gehst weiter. So kannst du die Forderung erfüllen, jeden zu lieben. Es bedeutet nicht, dessen Handeln oder Verhalten zu mögen. Aber du fällst nicht das Urteil, dass diese Person unrecht hat. Ihre Art gehört einfach nicht zu deinem Weg.
-Du sendest keine Energie in diese Richtung. Keine Worte, keine Handlungen, keine Gedanken. Wenn du urteilst, musst du auch lernen zu vergeben: anderen zu vergeben, Situationen zu vergeben, dir selbst zu vergeben.
-Wenn du beobachtest, ohne zu urteilen, ist keine Vergebung nötig. Beobachten hat mit Verstehen zu tun, mit der Kenntnis jener Wahrheit, dass alles in vollkommener Göttlicher Ordnung ist, dass nur wir Menschen es sind, die sich dafür entschieden haben, ihre Vollkommenheit nicht auszuleben.
Wir können dem uns innewohnenden Potential von Tag zu Tag näher kommen, und entsprechend wird auch die Welt ein göttlicherer Ort werden. Am Ende werden wir Zeugen dessen sein, wie sich ein schöner goldener Kreis schließt.

Eckhart Tolle ~ Bewusste Elternschaft

Viele Kinder hegen insgeheim Wut und Groll gegen ihre Eltern, und der Grund dafür ist häufig in der Unechtheit der Beziehung zu suchen. Das Kind sehnt sich zutiefst danach, dass die Eltern als Mensch da sind, statt eine Rolle zu spielen, mag diese auch noch so gewissenhaft ausgefüllt werden. Du tust vielleicht in allem das Richtige und Bestmögliche für dein Kind, aber das Bestmögliche genügt nicht. Tun ist ohnehin nie genug, solange du das Sein vernachlässigst. Das Ego weiß nichts vom Sein, aber es glaubt, dass du irgendwann durch dein Tun erlöst sein wirst. Wenn es dich fest im Griff hat, glaubst du, nur immer mehr tun zu müssen, bis du an irgendeinem Punkt in der Zukunft genügend >Taten< zusammenhast, um dich heil und ganz zu fühlen. Wirst du aber nicht. Du wirst dich nur in deinem Tun verlieren, das nicht im Sein wurzelt und infolgedessen vergeblich ist.

Wir bringst du Sein ins Leben einer betriebsamen Familie, in die Beziehung zu deinem Kind? Der Schlüssel dazu ist die Aufmerksamkeit, die du deinem Kind widmest. Es gibt 2 Arten von Aufmerksamkeit. Die eine könnte man formorientierte Aufmerksamkeit nennen. Die andere ist die formlose Aufmerksamkeit. Die formorientierte Aufmerksamkeit steht immer mit Tun und Bewerten in Verbindung. >Hast du deine Schularbeiten gemacht? Iss endlich. Räum dein Zimmer auf. Putz dir die Zähne. Tu dies, lass das. Beeil dich, mach dich fertig.<

Was müssen wir als Nächstes tun? Diese Frage fasst gut zusammen, was das Leben in vielen Familien bestimmt. Formorientierte Aufmerksamkeit ist natürlich Notwendig und hat ihren Platz, aber wenn sie alles ist, wovon die Beziehung zum Kind erfüllt ist, dann fehlt die wichtigste Dimension, wird das Sein vollständig vom Tun überlagert, von der >Sorge um das Leben<, wie Jeshua sagte. Formlose Aufmerksamkeit ist untrennbar von der Dimension des Seins. Und wie funktioniert sie?

Während du dein Kind anschaust, ihm zuhörst, es streichelst oder ihm bei diesem und jenem hilfst, bist du wach, still und vollkommen präsent und wünscht dir nichts anderes als den Augenblick, so wie er ist. Auf diese Weise schaffst du Raum für das Sein. In dem Augenblick, in dem du gegenwärtig bist, bist du weder Vater noch Mutter. Du bist die Wachsamkeit, die Stille, die Präsenz, die zuhört, schaut, streichelt oder auch spricht. Du bist das Sein hinter dem Tun.

Montag, 8. Mai 2017

Sinn des Lebens / Wirklichkeiteit / Leben nach dem Tod / Mensch sein

Ihr Lieben,
lange habe ich mit mir selbst philosophiert und diskutiert, dass für und wieder abgewogen, noch mehr Informationen besorgt, mit vielen Menschen über alles unmögliche gesprochen, um zu dem Schluss zu kommen...

....Der Sinn des Lebens ist logischerweise LEBEN,
sonst würde das Leben ja z.B. Entwicklung heißen oder Lernen oder Erfahren oder oder oder...

Wie wir bei Dr. Eben Alexander lernen durften, wartet nach dem verlassen des Körpers (Tod) eine spirituelle Welt auf uns, die mit Worten kaum zu beschreiben ist. Sagen viele die diesen Einblick (Nahtoderfahrung) in die Ewigkeit hatten. Eckhart Tolle sagt uns über Worten, ein paar Laute, Vokale und Konsonanten sollen uns das Universum erklären? Das ist lächerlich... Neale Donald Walsh sagt uns, selbst kam Hitler in den Himmel. JA, wohin auch sonst?!

Lebe und denke nicht an Morgen - Kal Ho Naa Ho
 Dieser Song, Film verfolgt mich auch irgendwie...
Songtext ☺

Alles zwischen Geburt und Tod des Körpers ist ein erleben des Lebens.
Wie du dann jede einzelne Lebenssituation erlebst, hängt ganz von deinem Wertesystem ab. Alles (im Leben) für sich gesehen sind nur aneinandergereihte Tatsachen/ Augenblicke. Wie du dazu stehst, sie empfindest usw. liegt ja bei dir.
Bei Kindern kannst du es wunder_voll beobachten. Dort gibt es eine Situation und diese wird von z.B. 4 Kindern völlig unterschiedlich wahrgenommen. Ein Kind kann davon gar nichts mitbekommen haben, die anderen 3 streiten darüber, wer nun Recht hat. Das ist für das 4. Kind natürlich vollkommen unverständlich, weil dieses Kind ist JETZT und nicht gerade eben oder gleich.
Oder 3 Kinder streiten über das kommende Spiel, während das 4. Kind einfach weiterspielt... Es kann denn Streit nicht verstehen...
Eine Situation ist. Was wir daraus machen liegt an uns.

Wenn du z.B. denkst, dein Glück hängt am Ausgang deiner Fussball Lieblingsmannschaft am Spieltag ab, ist das deine Entscheidung. Doch hat das z.B. auf deinen Nachbarn, der die gleichen Tatsachen/ Augenblicke erlebt, überhaupt keinen Einfluss auf sein Glücksempfinden...
Du hast zu dem Fussballspiel gar nix beigetragen außer dich damit identifiziert.
Beachtlich was eine geistige Identifikation doch auslösen kann.
Gipfeln tut so etwas in Kriegen. 

Das Ganze wurde aufgeteilt in viele...
Viele empfinden sich als Einzeln... Separiert. Ausgeschlossen/ Abgeschnitten vom Leben. Doch das ist ja bekanntlich unmöglich, da du weiter lebst. Wie du das machst, liegt ja bei dir. 

PAUSE

Sonntag, 7. Mai 2017

Thomas Campbell

Wer ist Thomas Campbell? 
 

"Alle" deutschen Videos von Thomas Campbell auf einen Blick
https://www.matrixwissen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=620:thomas-campbell-realitaet-physik-und-metaphysik&catid=156&lang=de&Itemid=789
Vieeeeeelen, vielen Dank an die Betreiber der Matrixwissen Webside!
Großartige Arbeit oder liebevoller Dienst!

Ein paar Favoriten die ich bisher gehört oder noch hören wollte aufgelistet...

Probleme auf dem spirituellen Weg
In diesem Video aus einem unserer monatlichen Fireside Chat Gespräche beantwortet Physiker und Autor Thomas Campbell eine Frage bezüglich Problemen auf dem spirituellen Weg. Er geht dabei darauf ein, dass Menschen, die versuchen sich in spiritueller Hinsicht weiterzuentwickeln dabei oft zu viel Fokus auf den nicht-physischen Bereich lenken und dadurch aus den Gleichgewicht geraten. Den Ansatz durch spirituelle Entwicklung der Angst und dem Ego der Massen zu entschweben, hält Tom für problematisch und er spricht sich in dem Video dafür aus, als spritueller Mensch nicht den Bezug zu anderen Menschen zu verlieren, nur weil diese selbst nicht an spiritueller Entwicklung interessiert sind.

Kommunikationsprobleme & Wahrheit
In diesem Video antwortet Physiker und Autor Thomas Campbell auf die Frage, wieviel der Wahrheit er in seinen Büchern verzerrt darstellen musste, um die Themen dadurch einem größeren Publikum zugänglich zu machen. In der Antwort geht er auch auf Probleme echter Kommunikation ein, die durch die unterschiedliche Realitätswahrnehmung der Gesprächspartner entstehen können. Um sich auszutauschen, muss man häufig auf Symbole und Metaphern zurückgreifen, die jedoch stets eine Vereinfachung der Wahrheit darstellen. Solche Vereinfachungen können problematisch sein, aber ohne sie ist oft gar keine Kommunikation möglich.

 Wie kann man die Welt verbessern?
In diesem Video spricht Physiker und Autor Thomas Campbell darüber, was wir tun können, um die Welt zu verbessern. Dabei geht er unter anderem darauf ein, wieso es nichts bringt, Diktatoren mit Gewalt zu stürzen oder andere Menschen dazu zu zwingen, sich zu ändern. Veränderung muss aus eigenem Antrieb erfolgen, denn es geht dabei weniger um Worte und Taten als um den eigenen Seinszustand.

15 wesentliche Einsichten
In diesem Video spricht Physiker und Autor Thomas Campbell über 15 Einsichten zur Funktionsweise unserer Realität, zu denen er durch Bewusstseinsexperimente gelangt ist, welche er über einen Zeitraum von 35 Jahren gemacht hat.

Hörbuch My Big TOE - Buch 1 - Einleitung & Vorwort
Dies ist das deutsche Hörbuch des Buchs "My Big TOE - Meine große Theorie von allem" von Physiker und Autor Thomas Campbell. Es wurde mit freundlicher Genehmigung vom Autor als auch vom deutschem Übersetzer Thomas Hasenberger aufgezeichnet.
Tom's Buch auf englisch gibt es kostenlos bei Google Books. Die deutsche Fassung von Buch 1 (auf dem dieses Hörbuch basiert) ist seit kurzen im Buchhandel verfügbar.

Das deutsche Buch ist durch die Insolvenz des Verlags nicht mehr im Buchhandel erhältlich, aber ich habe noch ein paar von Tom Campbell signierte Restexemplare. Wer eins haben will, findet Infos dazu in meinem Artikel zu Tom's Buch, wo man auch die kostenlose englische Fassung des Buchs findet: https://www.matrixwissen.de/tomsbuch

Hörbuch My Big TOE - Buch 1 - Kapitel 1-8

DIE WEBSIDE zum BUCH
http://www.meine-grosse-theorie-von-allem.de/tom.html

Freitag, 5. Mai 2017

Dr. Eben Alexander ~ Blick in die Ewigkeit - Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen

  Einblick ins Buch und zum Vorwort gewähren uns Randomhouse
Blick in die Ewigkeit ~ Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen

Vorwort
Aber ebenso klar ist es, dass von dem, was ist, kein Weg führt zu dem, was sein soll.
Albert Einstein (1879–1955)

Eine spektakuläre Reise in das Leben nach dem Tod
Was geschieht, wenn wir sterben? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Fragen, die jeden Menschen berühren und die in diesem Buch auf revolutionäre Weise neu beantwortet werden. Mit 54 Jahren erkrankt der renommierte Neurochirurg und Harvard-Dozent Eben Alexander an einer extrem seltenen Form der Hirnhautentzündung. Er fällt ins Koma. Die Ärzte stellen fest, dass sein Gehirn irreparabel geschädigt ist, und prognostizieren sein baldiges Ende. Doch Eben Alexander kehrt ins Leben zurück – und gesundet innerhalb kurzer Zeit. Minutiös berichtet der Gehirnforscher, was er während des Komas durchlebte: Begleitet von einem Engelwesen taucht er ein in eine Welt ohne Zeit und Raum, in der sich ihm die göttliche Quelle allen Seins offenbart. Hier erfährt er: Wir alle sind Teil eines universalen, unsterblichen Bewusstseins.

Als Kind träumte ich oft vom Fliegen. Meistens stand ich nachts im Hof unseres Hauses, schaute hoch zu den Sternen und schwebte plötzlich nach oben. Die ersten paar Zentimeter ergaben sich automatisch. Aber bald stellte ich fest, dass mein Fortschritt, je höher ich schwebte, umso
mehr von mir selbst abhing – davon, was ich tat. Wenn ich zu begeistert war, mich zu sehr von dem Erlebnis hinreißenließ, stürzte ich wieder zu Boden … und landete hart. Aber wenn ich fast unbeteiligt und locker blieb, hob ich ab und stieg schneller und immer schneller in den Sternenhimmel hinauf.
Vielleicht waren diese Träume ein Grund, warum ich mich, als ich älter wurde, in Flugzeuge und Raketen und überhaupt in alles verliebte, was mich vielleicht in jene über dieser liegende Welt zurückbringen würde. Wenn ich mit meiner Familie im Flugzeug unterwegs war, klebte mein
Gesicht vom Start bis zur Landung am Fenster. In Sommer 1968, als ich vierzehn war, gab ich das ganze Geld, das ich durch Rasenmähen verdiente, für Segelflugstunden bei einem Typen namens Gus Street aus. Der Unterricht fand am Strawberry Hill statt, einem kleinen Grasstreifen-»Flughafen« westlich von Winston-Salem, North Carolina,der Stadt, in der ich aufgewachsen bin. Ich erinnere mich immer noch, wie ich mein Herz pochen fühlte, als ich den großen, kirschroten Knopf zog und damit die Leine löste, die mich mit dem Schleppflugzeug verband, und mein Segelflugzeugin Richtung Feld ein drehte. Ich fühlte mich zum ersten Mal wirklich allein und frei. Die meisten meiner Freunde hatten dieses Gefühl in Autos, aber für mein eigenes Geld in dreihundert Meter Höhe in einem Segelflugzeug zu sitzen schlug diesen Nervenkitzel um das Hundertfache.
In den 1970er-Jahren schloss ich mich dem Fallschirmspringer-Team der University of North Carolina (UNC) an. Es fühlte sich wie eine geheime Bruderschaft an – eine Gruppe von Menschen, die über etwas Spezielles und Magisches Bescheid wussten. Mein erster Sprung war furchterregend und der zweite sogar noch mehr. Aber als ich bei meinem zwölften Sprung aus der Tür des Flugzeugs trat und mehr als dreihundert Meter tief fallen musste, bevor ich meinen Fallschirm öffnen durfte (meine erste »Zehnsekundenverzögerung«), wusste ich, dass ich»zu Hause« war. In meiner Zeit am College machte ich 365 Fallschirmsprünge und verbrachte über dreieinhalb Stunden im freien Fall, hauptsächlich in Formationen mit bis zu fünfundzwanzig Mitspringern. Obwohl ich 1976 mit dem Fallschirmspringen aufhörte, hatte ich weiterhin lebhafte Träume davon, die immer sehr angenehm waren.
Die besten Sprünge fanden oft am Spätnachmittag statt,wenn die Sonne hinter dem Horizont zu verschwinden begann. Es ist schwer, das Gefühl zu beschreiben, das ich bei solchen Sprüngen hatte: Es war ein Gefühl, mich an etwas anzunähern, das ich nie recht benennen konnte, von de mich aber wusste, dass ich mehr davon haben musste. Es war nicht wirklich Einsamkeit, denn die Art und Weise, wie wir das Fallschirmspringen betrieben, hatte nichts mit Einsamkeit zu tun. Wir sprangen zu fünft, zu sechst, manchmal zu zehnt oder zu zwölft gleichzeitig und bildeten im freien Fall Formationen. Je größer und herausfordernder, desto besser.
An einem schönen Herbstsamstag im Jahr 1975 kamen die anderen UNC-Springer und ich mit einigen unserer Freunde in einem Fallschirmspringerzentrum im Osten von North Carolina zusammen, um ein paar Formationen zu springen. Bei unserem vorletzten Sprung des Tages aus einer D18 Beechcraft und einer Höhe von 3 200 Metern bildeten wir mit zehn Mann eine Schneeflocke. Wir schafften es, eine vollständige Formation zu bilden, bevor wir 2100 Meter nach unten fielen, und konnten uns daher ganze achtzehn Sekunden daran erfreuen, in dieser Formation durch einen lichten Abgrund zwischen zwei sich auftürmenden Kumuluswolken zu fallen, bevor wir uns auf 1000 Meter losließen und auseinanderdrifteten, um unsere Fallschirme zu öffnen.
Als wir den Boden erreichten, stand die Sonne schon ganz tief. Aber wir eilten zu einem anderen Flugzeug und hoben schnell noch einmal ab und schafften es dadurch, noch einmal in die letzten Sonnenstrahlen zu fliegen und einen zweiten Sonnenuntergangssprung zu machen. Dabei bekamen zwei Nachwuchsmitglieder ihre erste Chance, in eine Formation einzufliegen – das heißt, sich der Formation von außen anzuschließen, statt deren Basis oder Angelpunkt zu sein (Letzteres ist einfacher, weil man im Prinzip nur die Aufgabe hat, gerade nach unten zu fallen, während alle anderen auf einen zu manövrieren). Es war aufregend für die beiden Nachwuchsspringer, aber auch für diejenigen von uns, die mehr Erfahrung hatten, weil wir das Team aufbauen und etwas zu der Erfahrung von Springern beitragen konnten, die später in der Lage sein würden, noch größere Formationen mit uns zu bilden.
Ich sollte der Letzte sein, der für einen Sechs-Mann-Sternversuch über den Rollfeldern des kleinen Flughafens am Stadtrand von Roanoke Rapids, North Carolina, aus dem Flugzeug sprang. Der Typ, der unmittelbar vor mir sprang, hieß Chuck. Chuck hatte ziemlich viel Erfahrung im Bilden von Formationen für den freien Fall. In 2300 Meter Höhe schien immer noch die Sonne, aber tief unter uns wurden schon die Straßenlaternen angeschaltet. Sprünge in der Dämmerung waren immer außergewöhnlich, und dieser sollte ganz eindeutig ein wunderschöner werden.
Obwohl ich nur etwa eine Sekunde nach Chuck aus dem Flugzeug aussteigen würde, musste ich mich beeilen, um die anderen noch zu erwischen. In den ersten rund sieben Sekunden würde ich kopfüber wie eine Rakete senkrecht nach unten schießen. Dies würde bewirken, dass ich fast 160 Kilometer pro Stunde schneller sank als meine Freunde, wodurch ich sofort bei ihnen sein konnte, nachdem sie die anfängliche Formation gebildet hatten.
Die übliche Prozedur bei Formationssprüngen sieht vor, dass sich die Springer in etwa 1 000 Meter Höhe loslassen und so weit wie möglich von der Formation entfernen. Dann winkt jeder mit den Armen (und kündigt damit den bevorstehenden Einsatz seines Fallschirms an), wendet den Blick nach oben, um sicherzustellen, dass niemand über ihm schwebt, und zieht die Reißleine.
»Drei, zwei, eins … los!«
Die ersten vier Springer stiegen aus, Chuck und ich folgten ihnen auf dem Fuß. Kopf voran näherte ich mich mit einem Hechtsprung meiner Endgeschwindigkeit und lächelte, als ich die Sonne an jenem Tag zum zweiten Mal untergehen sah. Nachdem ich zu den anderen hinuntergeflitzt war, wollte ich die Luftbremse ziehen, indem ich meine Arme ausbreitete (wir hatten Gewebeflügel von den Handgelenken bis zu den Hüften, die enormen Widerstand boten, wenn sie bei hoher Geschwindigkeit ganz aufgebläht wurden) und die ausgestellten Arme und Hosenbeine meines Springeranzugs geradewegs in die entgegenkommende Luft hielt.
Aber ich hatte keine Chance.
Als ich auf die Formation zustürzte, sah ich, dass einer der neuen Springer zu schnell dazugekommen war. Vielleicht hatte ihn der rasante Fall an den benachbarten Wolken vorbei ein wenig kopfscheu gemacht. Er erinnerte ihn daran, dass er sich mit etwa sechzig Meter pro Sekunde auf den gigantischen Planeten unter ihm zubewegte, der teilweise in zunehmende Dunkelheit gehüllt war. Statt also langsam an den Rand der Formation anzuschließen, plumpste er hinein und schlug alle auseinander.
Jetzt taumelten die fünf anderen Springer unkontrolliert nach unten.
Sie waren auch viel zu nah beieinander. Ein Fallschirmspringer lässt einen extrem turbulenten Strom Niederdruckluft hinter sich. Wenn ein anderer Springer in diese Spur gerät, beschleunigt er sofort und kann mit der Person unter ihm zusammenstoßen. Dies wiederum kann dazu führen, dass beide Springer an Tempo gewinnen und auf jemanden aufprallen, der möglicherweise unter ihnen ist. Kurz, damit ist die Katastrophe vorprogrammiert.
Ich richtete meinen Körper aus und zog von der Gruppe weg, um dem taumelnden Durcheinander zu entgehen. Ich manövrierte so lange, bis ich genau über dem »Spot« nach unten fiel, einem magischen Punkt am Boden, über dem wir unsere Fallschirme für den gemächlichen zweiminütigen Sinkflug öffnen sollten.
Ich schaute mich um und war erleichtert, als ich sah, dass die orientierungslosen Springer jetzt auseinanderzogen und damit den tödlichen Pulk auflösten.
Chuck war dort unter ihnen. Doch zu meiner Überraschung driftete er genau in meine Richtung und kam direkt unter mir zum Stehen. Nun, nachdem die Gruppe ins Taumeln gekommen war, stießen wir, schneller als Chuck erwartet hatte, aus 600 Meter Höhe nach unten.Vielleicht dachte er, er habe das Glück, sich nicht wirklich an die Regeln halten zu müssen.
Er sieht mich wahrscheinlich nicht. Der Gedanke hatte gerade genug Zeit, mir durch den Kopf zu schießen, bevor Chucks bunter Hilfsfallschirm aus seinem Rucksack aufblühte. Sein Hilfsfallschirm fing die 193-km/h-Bö ein, die ihn umwehte, und sauste gerade auf mich zu, während er den Hauptfallschirm aus seiner Hülle zog.
Ab dem Moment, in dem ich Chucks Hilfsfallschirm auftauchen sah, hatte ich den Bruchteil einer Sekunde, um zu reagieren. Es wäre nämlich eine Sache von weniger als einer Sekunde gewesen, durch seinen sich entfaltenden Hauptfallschirm zu stürzen und – ziemlich wahrscheinlich – genau auf Chuck selbst. Wenn ich mit dieser Geschwindigkeit auf eines seiner Gliedmaßen – einen Arm oder ein Bein – getroffen wäre, hätte ich es glatt abgerissen und mir dabei selbst einen verhängnisvollen Stoß versetzt. Wenn ich auf seinen Rumpf geprallt wäre, hätte dies unsere beiden Körper regelrecht explodieren lassen.
Menschen sagen, dass sich in Situationen wie diesen alles ganz langsam bewegt, und das stimmt. Mein Verstand beobachtete die Handlung in den Mikrosekunden, die nun folgten, als sähe ich mir einen Film in Zeitlupe an.
In dem Moment, in dem ich den Hilfsfallschirm sah, flogen meine Arme an die Seiten meines Körpers. Ich streckte mich zum Sturzflug und knickte dabei in der Hüfte ein klein wenig ein. Die Vertikalität erhöhte meine Geschwindigkeit, und die Beugung erlaubte meinem Körper, zunächst eine kleine horizontale Bewegung zu machen und dann einen ganzen Schub, weil mein Körper zu einem effizienten Flügel wurde, der mich an Chuck vorbeischwirren ließ, und zwar genau vor seinem in allen Farben erblühenden Hochleistungsfallschirm.
Ich sauste mit mehr als 240 Kilometern pro Stunde oder 67 Metern pro Sekunde an ihm vorbei. Angesichts dieser Geschwindigkeit bezweifle ich, dass er den Ausdruck in meinem Gesicht sehen konnte. Aber wenn, dann hätte er einen Ausdruck des schieren Erstaunens gesehen. Irgendwie hatte ich in Mikrosekunden auf eine Situation reagiert, mit der ich nicht hätte umgehen können, wenn ich Zeit gehabt hätte, darüber nachzudenken, weil sie mir viel zu komplex gewesen wäre.
Und doch – ich war damit umgegangen, und wir beide konnten sicher landen. Es war, als habe mein Gehirn indem Moment, in dem es mit einer Situation konfrontiert war, die mehr als seine übliche Fähigkeit zu antworten erforderte, Superkräfte aufgeboten.
Wie hatte ich das gemacht? Im Laufe meiner mehr als zwanzigjährigen Karriere in wissenschaftlicher Neurochirurgie, in der ich das Gehirn erforschte, beobachtete, wie es arbeitet, Gehirnoperationen vornahm, hatte ich reichlich Gelegenheit, über genau diese Frage nachzudenken. Ich machte schließlich die Tatsache dafür verantwortlich, dass das Gehirn ein wirklich außergewöhnlicher Apparat ist – viel außergewöhnlicher, als wir es uns überhaupt vorstellen können.
Jetzt wird mir klar, dass die wahre Antwort auf diese Frage noch viel tiefgründiger ist. Aber ich musste eine vollkommene Metamorphose meines Lebens und meiner Weltsicht durchlaufen, um einen kurzen Blick auf diese Antwort werfen zu können. Dieses Buch handelt von den Ereignissen, die meine Meinung darüber änderten.Sie überzeugten mich davon, dass mir an jenem Tag gar nicht mein Gehirn, auch wenn es ein wunderbarer Mechanismus ist, das Leben gerettet hatte. Was in der Sekunde, in der sich Chucks Fallschirm zu öffnen begann, aktiv wurde, war ein anderer, viel tieferer Teil von mir. Ein Teil, der sich so schnell bewegen konnte, weil er nicht durch die Zeit eingeschränkt wurde, wie es Gehirn und Körper werden.
Es war derselbe Teil von mir, der in meiner Kindheit dieses Heimweh nach den Himmeln in mir ausgelöst hatte. Es ist nicht nur der klügste Teil von uns, sondern auch der tiefgründigste, doch die meiste Zeit meines Erwachsenenlebens konnte ich nicht daran glauben.
Aber jetzt glaube ich daran, und auf den folgenden Seiten werde ich Ihnen erzählen, warum.

Neale Donald Walsch über

...beschreibt in Kürze, wie das Leben funktioniert

DVD 1, 1/4: Neale Donald Walsch: "Best of" - Dein Gespräch mit Gott
Dieses DVD-Set enthält eine Zusammenfassung des 5-tägigen Seminars "Dein Gespräch mit Gott" im September 2009 in Kißlegg.

Neale Donald Walsch spricht dabei in DVD1 über:

Seine persönlichen Erfahrungen: 
Wie die Gespräche mit Gott begonnen haben.
Zentrale Fragen des Lebens: Wer bin ich? Warum sind wir hier?
Wie konnte Neale Donald Walsch sicher sein, dass Gott zu ihm spricht?
Die 10 Gebote - warum es sie nicht gibt...
Über die wichtigste Aussage der "Gespräche mit Gott": "Wir sind alle eins".
Über das Wesen und Wollen Gottes.
Die ersten drei der zehn wichtigsten Botschaften aus den Gesprächen mit Gott, und was sie für unser Leben bedeuten


DVD 3, 1/4: Neale Donald Walsch: "Best of" - Dein Gespräch mit Gott

DVD 5, 1/4: Neale Donald Walsch: "Best of" - Dein Gespräch mit Gott

DVD 1 - 1/5: Neale Donald Walsch: Tagesworkshop, Seeboden 
In einer persönlichen Atmosphäre führt Neale Donald Walsch in die Grundlagen seines Buches "Gespräche mit Gott" ein und führt die Seminarbesucher durch seine Welt und Erkenntnisse.
In einigen Frage-Antwort-Sessions geht er individuell auf die Gesprächspartner ein und verblüfft immer wieder mit Aussagen und Gedanken, die dann plötzlich jeden betreffen können.
 DVD 2 - 1/5: Neale Donald Walsch: Tagesworkshop, Seeboden
Wie das Gehirn funktioniert...
 

Donnerstag, 4. Mai 2017

Thomas D. ~ Reflektor Falke ~ Bist du glücklich?

"Jeder Moment,
intensiv erlebt,
dehnt sich aus
und wird heilig
durch seine Einzigartigkeit.
Hier findest du dich
Avatar.
Und die Geschichte von Reflektor Falke endet,
wenn jeder, der sie hört,
die letzte Frage
aus vollem Herzen
heraus mit
"JA!"
beantworten kann:
Bist du glücklich?

Mittwoch, 3. Mai 2017

Vera F Birkenbihl - Quantenphysik || Esoterik

Von "Null Ahnung" zu etwas Quantenphysik
Pragmatische Esoterik ~ Der kleine Weg zum großen Selbst