Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

Freitag, 28. Juli 2017

Thich Nhat Hanh || Die sechzehn Atemübungen

Aus dem Buch "Versöhnung mit dem inneren Kind"
von Thich Nhat Hanh
https://www.youtube.com/watch?v=tl-ETr0dKGQ

Übungen der Heilung: Die sechzehn Atemübungen - Thich Nhat Hanh

Es sind dies 16 Atemmethoden aus dem Buch “Der Buddha - Sein Leben, seine Lehren, seine Weisheiten” von Thich Nhat Hanh. Es empfielt sich diese Atemmethoden täglich und schrittweise aufzubauen bis sie dauerhaft in den Alltag eingebaut sind. Dieses Bewusste Atmen ist eine Energiearbeit, die zu innerer Ruhe, Achtsamkeit und Selbstbewusstheit führt. Man übt sie wie folgt: 

“Lang einatmend weiss ich, dass ich lang einatme. Lang ausatmend weiss ich, dass ich lang ausatme.”
“Kurz einatmend weiss ich, dass ich kurz einatme. Kurz ausatmend weiss ich, dass ich kurz ausatme.”
Diese beiden Atemmethoden ermöglichen euch, unachtsames und unnötiges Denken zu durchschneiden, und zur gleichen Zeit lassen sie Achtsamkeit entstehen und befähigen euch, dem Leben im gegenwärtigen Moment zu begegnen. Unachtsamkeit ist die Abwesenheit von Achtsamkeit. Mit Bewusstheit atmen befähigt uns, zu uns selbst, zum Leben zurückzukehren.

“Ich atme ein und nehme meinen ganzen Körper bewusst wahr. Ich atme aus und nehme meinen ganzen Körper bewusst wahr.”
Diese Atemmethode ermöglicht euch, den Körper zu betrachten und in direktem Kontakt mit eurem Körper zu sein. Die bewusste Wahrnehmung des ganzen Körpers und die bewusste Wahrnehmung jeden Körperteils lässt euch die wundervolle Gegenwärtigkeit des Körpers erfahren und den Prozess von Leben und Tod, der sich in eurem Körper entfaltet.

“Ich atme ein und lasse meinen ganzen Körper ruhig und friedvoll werden. Ich atme aus und lasse meinen ganzen Körper ruhig und friedvoll werden.”
Diese Atemmethode hilft euch, im Körper Ruhe und Frieden zu verwirklichen und einen Zustand zu erreichen, in dem Geist, Körper und Atem eine harmonische Wirklichkeit sind.

“Ich atme ein und empfinde ein Gefühl der Freude. Ich atme aus und empfinde ein Gefühl der Freude.”

“Ich atme ein und empfinde ein Gefühl des Glücks. Ich atme aus und empfinde ein Gefühl des Glücks.”
Mit diesen beiden Atemmethoden seid ihr in den Bereich der Empfindungen gelangt. Diese beiden Atemmethoden schaffen Frieden und Freude und nähren so Geist und Körper. Zerstreuung und Unachtsamkeit haben ein Ende; ihr kehrt zu euch selbst zurück und seid euch des gegenwärtigen Momentes vollkommen bewusst. Glück und Freude entstehen in euch. Ihr verweilt im Wunderbaren des Lebens und seid fähig, den Frieden und die Freude zu erleben, die die Achtsamkeit hervorbringt. Dank eurer Berührung mit den Wundern des Lebens könnt ihr die neutralen Empfindungen in angenehme Empfindungen verwandeln. Diese beiden Atemmethoden führen daher zu angenehmen Empfindungen.

“Ich atme ein und nehme die Aktivitäten des Geistes in mir bewusst wahr. Ich atme aus und nehme die Aktivitäten des Geistes in mir bewusst wahr.”

“Ich atme ein und lasse die Aktivitäten meines Geistes ruhig und friedvoll werden. Ich atme aus und lasse die Aktivitäten des Geistes ruhig und friedvoll werden.”
Diese beiden Atemmethoden befähigen euch, die Gefühle, die in euch aufsteigen – seien es nun angenehme, unangenehme oder neutrale -, genau zu betrachten und sie ruhig und friedvoll werden zu lassen. Mit den “Aktivitäten des Geistes” sind in diesem Falle die Gefühle gemeint. Seit ihr euch eurer Gefühle bewusst und könnt ihr in ihre Natur, ihre Wurzeln hineinschauen, so könnt ihr Kontrolle über sie erlangen und sie ruhig und friedvoll werden lassen; mag es sich auch um unangenehme Gefühle handeln, die aus Begierde, Zorn und Eifersucht entstanden sind.

“Ich atme ein und nehme meinen Geist bewusst wahr. Ich atme aus und nehme meinen Geist bewusst wahr.”

“Ich atme ein und lasse meinen Geist glücklich und friedvoll werden. Ich atme aus und lasse meinen Geist glücklich und friedvoll werden.”

“Ich atme ein und konzentriere meinen Geist. Ich atme aus und konzentriere meinen Geist.”

“Ich atme ein und befreie meinen Geist. Ich atme aus und befreie meinen Geist.”
Mit den letzten vier Atemmethoden seid ihr in den dritten Bereich, den Bereich des Geistes, gelangt. Die neunte Atemmethode befähigt euch, die Zustände des Geistes zu erkennen. Dazu gehören Wahrnehmungen, Denken, Unterscheiden, Glücksgefühle, Traurigkeit und Zweifel. Ihr nehmt diese Zustände wahr und erkennt sie, um tief in die Aktivitäten des Geistes hineinzuschauen. Nehmt ihr die Aktivitäten des Geistes bewusst wahr und erkennt ihr sie, so seid ihr fähig, euren Geist zu konzentrieren und ihn ruhig und friedvoll werden zu lassen. Das geschieht durch die zehnte und elfte Atemmethode. Die zwölfte Atemmethode ermöglicht euch, alle Hindernisse des Geistes aufzulösen. Euer Geist erhellt sich, ihr könnt die Wurzeln aller geistigen Formkräfte erkennen und so alle Hindernisse überwinden.

“Ich atme ein und beobachte die unbeständige Natur aller Wahrheiten. Ich atme aus und beobachte die unbeständige Natur aller Wahrheiten.”

“Ich atme ein und beobachte das Erlöschen aller Wahrheiten. Ich atme aus und beobachte das Erlöschen aller Wahrheiten.”

“Ich atme ein und betrachte vollkommene Befreiung. Ich atme aus und betrachte vollkommene Befreiung.”

“Ich atme ein und betrachte das Loslassen. Ich atme aus und betrachte das Loslassen.”
Mit diesen vier Atemmethoden gelangt ihr in den Bereich der Geistesobjekte und konzentriert den Geist, um die wahre Natur aller Wahrheiten (universellen Gesetzen) zu beobachten. Zunächst beobachtet ihr die unbeständige Natur aller Wahrheiten. Weil alle universellen Gesetze unbeständig sind, müssen sie alle erlöschen. Wenn ihr die unbeständige Natur aller Wahrheiten und ihr Erlöschen klar versteht, seid ihr nicht länger an den endlosen Kreislauf von Geburt und Tod gebunden; daher könnt ihr loslassen und Befreiung erlangen. Loslassen bedeutet nicht, das Leben gering zu schätzen oder vor ihm davonzulaufen! Loslassen bedeutet das Loslassen von Verlangen und Anhaften, so dass ihr nicht mehr unter dem endlosen Kreislauf von Leben und Tod leidet, dem alle Wahrheiten (universellen Gesetze) unterworfen sind. Habt ihr erst losgelassen und Befreiung erlangt, könnt ihr, mitten im Leben stehend, in Frieden und Freude leben. Es gibt dann nichts mehr, das euch bindet.

So lehrte der Buddha, wie man durch die sechzehn Methoden des bewussten Atmens den Körper, die Empfindungen, den Geist und die Geistesobjekte umfassend wahrnehmen kann.

Tiny100 Interview: Tiny Houses - Wozu brauchen wir neue Wohnkonzepte?

Fragen an Van Bo Le-Mentzel: Der Architekt hält neue, flexiblere Wohnmodelle für wichtig, um auf Dauer mit der Zunahme der Weltbevölkerung umgehen zu können. In Berlin hat er sein Minihaus "Tiny100" vorgestellt.

https://utopia.de/tiny-house-le-mentzel-38725/
Wie kann bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden? Wie viel Raum brauchen wir zum Leben? Ich habe das Tiny House „Tiny100“ in Berlin besucht und habe mit Architekt Van Bo Le-Mentzel über das Wohnen der Zukunft gesprochen.
„Wohnung zur Miete in Berlin-Kreuzberg: nur 100 Euro monatlich.“ Eine solche Anzeige würde auf Wohnungsportalen wohl innerhalb weniger Minuten hunderte Anfragen bekommen.
Der Haken: Die Wohnung  ist nur 6,4 m² klein. Und doch bietet sie alles, was man zum Leben braucht.

Donnerstag, 27. Juli 2017

ARTE Dokus: Schluss mit Schnell - Selbstbestimmter Leben & An der Grenze des Wachstums



Die globalisierte Beschleunigung hat uns alle fest im Griff. Verantwortlich für diese Geschwindigkeit ist die unkontrollierte Entwicklung der Wissenschaft, der Technik und der Wirtschaft. Wir sind in einem Zustand permanenten Zeitdrucks: Unsere Gesellschaft rast auf die ökologische, wirtschaftliche und soziale Katastrophe zu. Doch überall auf der Welt verweigern sich immer mehr Menschen dem allgegenwärtigen Stress. “Schluss mit schnell” ist eine Ode an das selbstbestimmte Leben.

Immer schneller, immer effizienter, immer rentabler – was haben wir aus der Zeit gemacht? Die Zeit scheint sich dem allgemeinen Maß des Geldes nicht mehr entziehen zu können. Wir sind in die Ära der Beschleunigung eingetreten, in die Ära der Norm gewordenen Unverzüglichkeit. Aber zu welchem Preis? Im Finanzwesen und in der High-Tech-Branche führt der immer größere Zeitdruck zu ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Katastrophen.

Doch es gibt eine Gegenbewegung: Weltweit haben Frauen und Männer beschlossen, sich auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen dem Diktat der Dringlichkeit zu widersetzen. In Europa, Lateinamerika, den USA und Indien gibt es Initiativen einzelner Personen und Vereine, die nach Wegen suchen, um zu einem Umgang mit der Zeit zurückzufinden, der Aufmerksamkeit, Geduld und Sinnhaftigkeit ermöglicht.

Wer sind diese neuen Rebellen, die einen anderen Rhythmus vorleben, um eine fruchtbare Beziehung mit der Zeit wiederzuentdecken? Das Barefoot College in Indien zum Beispiel bildet Tausende von Frauen aus ländlichen Gebieten in der Herstellung von Solartechnik aus. Auch Versuche der Entglobalisierung können zur Entschleunigung beitragen: Die Städte Romans-sur-Isère und Bristol führen eine Alternativwährung ein, um das tägliche Leben wieder lokaler zu gestalten. Und im amerikanischen Ithaca haben Landwirtschafts- und Kreditgenossenschaften bereits bewiesen, dass sie die Wirtschaft lokal verankern können.

Als Gegenmodell zum Wettlauf um Zeit und Rentabilität könnten diese Alternativen beispielhaft für die Welt von morgen sein. Im Grunde sind sie die praktische Umsetzung der kritischen Analysen von Philosophen, Soziologen, Wirtschaftswissenschaftlern und Forschern wie Pierre Dardot, Rob Hopkins, Geneviève Azam und Bunker Roy.

An der Grenze des Wachstums


scobel: Ich kaufe, also bin ich!
Menschen in Deutschland besitzen an die 10.000 Dinge: Warum wollen wir immer mehr haben? Was treibt uns an, uns zu verschulden, nur um immer mehr zu besitzen? Und dabei Ressourcen in einer unverantwortlichen Weise zu verbrauchen? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen.
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=67683

Mittwoch, 26. Juli 2017

J. Krishnamurti, Ojai 1982 Talk 5

~ ♥ ~
Wir wollen an diesem Morgen darüber sprechen, warum wir Menschen, die auf diese Erde seit mehr 1 Millionen Jahren leben, zu dem geworden sind, was wir sind. 
Brutal, Gewalttätig, Widersprüchlich 
WIR töten uns gegenseitig im Namen GOTTES, im Namen eines Landes,
im Namen von Frieden.
Nach dem 1. Weltkrieg gab es den Slogan:
DIESER KRIEG, wie der nächste KRIEG, wird ALLE KRIEGE beenden. 
Wir töten einander weiter - Technologisch sind wir "hoch entwickelt" doch psychologisch sind wir primitiv. 
WARUM ÄNDERN WIR UNS NICHT? 
Warum wird dieser schreckliche , individualistische Wettbewerbstrieb,
der die Welt zerstört nicht beendet?
Wir werden uns also über das Wesen dessen unterhalten, was wir als Liebe betrachten. 
Alle Kulturen und Religionen/ Weltanschauungen betonen immer die Nächstenliebe. Offensichtlich haben wir nie verstanden, was das bedeutet.
Wir sprechen/ schreiben viel darüber - haben Götter/ Heilige für dies und das - 
doch haben wir ein Verständnis, ein Gefühl für das geschriebene/ gesprochene?

Ist Liebe Sehnsucht oder Konflikt?
Viel Freude mit Jidduji
~ ♥ ~

in english

Dr. med. Eben Alexander in "Vermessung der Ewigkeit" S.91-93​


Telepathie, Präkognition und ähnliche Phänomene real sind.
Was ist aus den Ergebnissen geworden, die kleine, aber seriöse Institute weltweit bewiesen haben?
Wie Le-Shan betont, herzlich wenig. Das Problem ist nicht die Frage, ob es Phänomene gibt, die jenseits dessen liegen, was die materialistische Wissenschaft erklären kann. Es gibt sie. Das Problem besteht darin, diese Neuigkeiten in unsere Knochen zu bekommen. In unser Blut. Das Problem besteht darin, uns selbst zu etwas anderem zu machen, als wir es vorher waren.

Das Problem ist tatsächlich ein transormierendes.

Wir wussten schon immer, wer wir sind. Dieses Wissen ist aufgetaucht, wurde aus den Augen verloren und ist erneut aufgetaucht, und zwar öfter und an mehreren Orten, als irgendjemand zählen kann. Es ist so alt wie das Paläolothikum (die Altsteinzeit vor etwa 30.000 Jahren), als unsere Vorfahren bereits ihre Lieben, bedeckt mit Blumen und Muschelschalen, in der fötonalen Haltung bestatteten, um anzudeuten, dass sie, obwohl ihre Leichen in der Erde begraben wurden, in einer jenseitigen Welt wiedergeboren werden würden. Und es ist so aktuell wie die 2014 erbrachte experimentelle Bestätigung des Theorems des Physikers John Stewart Bell von 1964, dass sich paarige Teilchen, die durch Millionen von Lichtjahren voneinander getrennt sind, in Übereinstimmung miteinander bewegen, weil Zeit und Entfernung an sich Illusion sind.

Wir haben schon immer im realen Universum gelebt.

Daran hat sich nichts geändert. Wir sind diejenigen, die sich von jenem wahren Universum entfernt haben, nur um wieder dorthin zurückzukehren und erneut davon wegzudriften. Aber wir waren noch nie ganz so weit entfernt und noch nie ganz so lange, wie wir es heute sind. Wir alle wissen, welche Konsequenzen es hat, die Natur wie ein Objekt zu behandeln – wie eine tote Sache, die wir nach Belieben manipulieren können. Wir wissen, dass wir als Planet in großen Schwierigkeiten stecken. Aber nicht jeder weiß, dass die Lösung für diese Probleme sowohl spirituell als auch materiell sein muss; das wir nicht nur unsere Lebensweise verändern müssen, sondern auch unsere Art, über die die großen Fragen nachzudenken, die Menschen früherer Kulturen klugerweise nie aus den Augen verloren haben. Warum? Weil es nur eine Art gibt, glücklich auf dieser Erde zu leben, nämlich im Licht des Himmels. Ohne Himmel zu leben bedeutet, ein Sklave seiner eigenen verdrängten Sehnsucht nach Erfüllung zu sein, die das Wissen um die eigene Existenz bietet. Es ist nicht schwer zu erkennen, wie diese verdrängte Sehnsucht zu den vielen Exzessen geführt hat, die unseren Planeten zu dem hochgradig zerstörten und bedrohten Ort gemacht haben, der er heute ist.

~ <3 ~

Dienstag, 25. Juli 2017

Transition Town ♥ Welt im Wandel

Ein Projekt das man sich zumindest mal angesehen haben sollte ist
https://www.transition-initiativen.de/

was ist das?
https://experimentselbstversorgung.net/was-sind-transition-town-initiativen/

50min die auch noch drin sein sollten ;)
https://vimeo.com/17118062

Allein in Deutschland über 100 Initiativen. Vielleicht ja auch in deiner Nähe oder du machst selbst was mit gefundenen Gleichgesinnten ;)
So kann man Schritt für Schritt die Veränderung sein, die man in der Welt sehen möchte...