Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

Dienstag, 4. Februar 2020

Yoganandaji und Prajnanananda Februar2020

29th CHAKRATITA
Die sechs Chakren sind der Ort der Energie und ihrer Manifestation, ihrer Handlung und ihres Genusses.

Aber jenseits der Chakras ist das Unausgesprochene, das Absolute, das durch das shat chakra bheda oder durch das Durchdringen des Energie-Schleiers und das Hineingehen in den Zustand der chakratita, d.h. jenseits von allem, verwirklicht werden kann.

Dies ist der Zustand der Vereinigung zwischen Gott und Energie, der Zustand des absoluten Gewahrseins.
~ Paramahamsa Prajnanananda


Sie müssen in dieser Welt mit vollständiger Kontrolle der Gefühle leben.
~ Paramahamsa Yogananda

Sahasrara-Chakra: ist der Eingang zum Absoluten, wo die Seele das begrenzte Universum mit dem unbegrenzten Universum ohne vereint. Dieses Chakra wird auch als Brahmarandhra (der Lehmziegel Brahmans) und Muktidvara (Fenster der Befreiung) bezeichnet.

Das Sahasrara-Chakra befindet sich in der Fontanelle am oberen Ende des Kopfes. Es entspricht der weichen Stelle in der Kopfhaut, dem Loch im Schädel von Neugeborenen, das sich im Alter von etwa drei oder vier Monaten schließt und eine sehr kleine Lücke offen lässt. Das Sahasrara-Chakra ist das Chakratita-Chakra, das Chakra jenseits aller Chakren. Sahasra bedeutet tausend und ara bedeutet die Speiche eines Rades. Es ist ein Rad mit tausend Speichen. Warum tausend? Es ist ein Vielfaches von 1 x 10 x 10 x 10 x 10. Die Zahl eins ist die Höchste Seele im Körper, die sich in drei Existenzzuständen ausdrückt. Die ersten zehn stellen die zehn Richtungen dar; vier Seiten, vier Ecken, oben und unten, die den gesamten bestehenden Raum abdecken. Das so manifestierte innewohnende Selbst ist der Kausalkörper. Wenn es durch Geist und Atem ausgedrückt wird, ist es subtil oder der Astralkörper mit seinen zehn vitalen Atemzügen, und wenn es durch die zehn Organe ausgedrückt wird, ist es der physische oder grobe Körper. Das Rad des Lebens dreht sich in tausend Richtungen (tausend ist nicht wörtlich zu nehmen. Es repräsentiert einfach eine Vielzahl von Aktivitäten).

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


28th DIE CHAKRAS
Die Chakren sind Energiezentren, die darauf warten, angezapft zu werden. Wenn diese Zentren nur selten benutzt werden, werden sie nutzlos.

Richtig eingesetzt, bieten sie einen Vorrat an Kraft, Stabilität, Wissen und ein Reservoir der Liebe, das jeder Mensch braucht. Wenn diese Zentren unkontrolliert sind, sind sie eine Quelle von Missbrauch und endlosem Elend.

Als moderne Wissenschaftler müssen wir die Lehren der Heiligen Schrift mit unserer eigenen Erfahrung überprüfen und lernen, wie die Chakren für jeden von uns richtig eingesetzt werden. Die Lebensenergie muss immer auf Evolution und Wachstum ausgerichtet sein.
- Paramahamsa Prajnanananda

Der Fortschritt ist eine ständige Wachsamkeit. Aber diese Mahnwache ist wunderbar.
~ Paramahamsa Yogananda


27th MODERATION
Mäßigung beim Essen und bei der sexuellen Aktivität, die Vermeidung von Fallen wie Völlerei und sexuellem Übermaß sind die Grundvoraussetzungen für einen dauerhaften Frieden.

Das soll nicht heißen, dass wir Gott nicht erkennen können, wenn wir nicht das strenge Leben eines Mönchs führen, der sich von Wurzeln und Knollen ernährt und strenge Enthaltsamkeit praktiziert. Tatsächlich kann die übertrieben eifrige Praxis der Sparsamkeit ebenso ein Handicap sein wie die übertriebene Nachsicht bei den sinnlichen Vergnügungen.

Für Meditation und spirituellen Fortschritt brauchen wir Mäßigung. Als spirituelle Sucher müssen wir den Geist und seine Triebe kontrollieren, indem wir ihn zähmen und zum Gehorsam zwingen.
~ Paramahamsa Prajnanananda 


Wenn man in Gott wach ist, schläft man nicht mehr. Sie sehen das bewegte Bild dieses Universums, und Sie spüren nicht mehr die Schmerzen und Leiden und die Sorgen dieses Universums.
~ Paramahamsa Yogananda


26th DIE BEDÜRFNISSE DES KÖRPERS

Der treibende Faktor in unserem Leben ist Freude oder Schmerz, Trost oder Unbehagen, Hunger, Durst oder sexuelle Erfüllung. Unsere Arbeit, unser Spiel, unsere Emotionen und unser Intellekt sind auf die Bedürfnisse des Körpers ausgerichtet.

Obwohl wir uns intensiv auf die körperlichen Bedürfnisse des Körpers konzentrieren, sind sich die meisten von uns nicht bewusst, welches Potenzial der Körper hat und wie man es am besten nutzen kann.
~ Paramahamsa Prajnanananda

Mögen alle Menschen Deine Nähe erkennen, oh Gott, Schöpfer unserer zähesten Gedanken. Mache uns zu Deinem Ebenbild.
~ Paramahamsa Yogananda


2020.02.25. DIE VIER STAATEN
Im alten indischen Kastensystem gab es vier Kasten:

Brahmana, ksatriya, vaisya und sudra.

Die Klasse oder Kaste der Brahmana war mit Meditation und Gebet beschäftigt. Die ksatriya kämpften Kriege und kontrollierten das Königreich. Die Vaisya-Kaste waren Kaufleute, die sich mit Geschäften wie Landwirtschaft, Milchwirtschaft und anderen Berufen beschäftigten. Die sudra wurde die dienende Klasse.

Für ein richtiges spirituelles Wachstum muss jeder von uns diese vier Staaten durchlaufen:

Wir sind sudra, wenn wir dem Lehrer mit Liebe und Hingabe dienen. Wir sind vaisyas, wenn wir den Schatz unserer Zeit gewinnbringend einsetzen, indem wir die Heilige Schrift studieren, meditieren und Gott in jedem Atemzug beobachten. Wir sind ksatriyas, wenn wir darum kämpfen, unsere negativen Eigenschaften und inneren Feinde zu zerstören. Wenn wir diese drei Stufen erfolgreich durchlaufen haben, können wir zu brahmanas werden und unser Leben Gott widmen.
- Paramahamsa Prajnanananda


Lehren Sie uns, nicht mehr mit Worten zu beten, sondern mit unserer Seele.
~ Paramahamsa Yogananda ~


2020.02.24 UDANADer Mensch hat viele Arten der Atmung. Achtundvierzig Arten des Atems werden mit Gedanken, Sorgen, Emotionen, Leidenschaft, Wut, Ego, Eitelkeit und Heuchelei in Verbindung gebracht. Diese Arten des Atems machen uns unruhig; sie führen nicht zu Ruhe.

Es gibt jedoch einen Atemtyp, der Udana genannt wird, den spirituellen Atem, der zu einem Zustand der Ruhe und Selbstverwirklichung führt. Das ist ein so kleiner, schwacher Atem, dass man nicht einmal spüren kann, wie er aus den Nasenlöchern kommt.

Mit diesem Udana-Atem verschwindet die Unruhe, und wir sind in der Lage, Ruhe und Glückseligkeit zu genießen. Um völlige Ruhe, Frieden und Glückseligkeit zu erreichen, sollten wir die Aufmerksamkeit nach innen lenken und die "Höhle" des Schädels an der Fontanelle betreten, die sich zehn Fingerbreit über der Mitte der Augenbrauen befindet. Diese 'Höhle' ist die Wohnstätte Gottes.
- Paramahamsa Prajnanananda

Es ist die Pflicht eines jeden aufrichtig Suchenden, den Geist zu regulieren und Frieden zu entdecken. Gelassenheit ist Frömmigkeit.~ Paramahamsa Hariharananda

Liebe zu Gott kann Ihnen niemand beibringen. Sie müssen verstehen, dass Er das Höchste Wesen ist. Er pocht in deinem Herzen.
~ Paramahamsa Yogananda


2020.02.23 RUHIG AKTIV UND AKTIV RUHIG
Wenn wir unsere Fähigkeiten, unser Talent und unsere Sinne in einer positiven Art und Weise einsetzen, wird es keinen Platz für negative Gedanken oder Gefühle geben. Lassen Sie uns also ständig mit irgendeiner Art von Arbeit wie Meditation oder Dienst an anderen beschäftigt sein.

Meditation ist Arbeit und Arbeit ist Meditation. Mein Gurudev lehrt: 'Sei ruhig aktiv und aktiv ruhig.

Arbeiten Sie bei der Arbeit nie wie eine Maschine, sondern seien Sie sich immer Gottes im Inneren bewusst.
~ Paramahamsa Prajnanananda  


 Lass meine Seele durch mein Herz lächeln, lass mein Herz durch meine Augen lächeln, damit ich reiche Lächeln in traurige Herzen zerstreuen kann.
~ Paramahamsa Yogananda 


Er weiß, dass er Sie in diesen Schlamassel gebracht hat, und er wird niemals glücklich sein, bis Sie zurück sind, und Sie werden auch nicht glücklich sein.
~ Paramahamsa Yogananda



2020.02.22 ...EIN GESCHÄFTSVORGANG
Die Menschen leben wie Geschäftsleute, mit einer berechnenden Einstellung. Ein Geschäftsmann gibt, aber er überlegt sich geschickt seine Rückkehr.

Wann immer sie beten, sagen sie: "Oh Gott, wenn du mir mehr gibst, werde ich dir mehr geben.

In vielen Hindu-Tempeln singen sie: 'Oh Gott, mein Körper, mein Geist und mein Reichtum gehören Dir, und ich biete sie Dir an'. Eine humoristische Anekdote erzählt, dass Gott, nachdem er dieses Lied wiederholt gehört hatte, einen seiner Anhänger gefragt hat: 'Da du mir gestern alles gegeben hast, wann hast du es zurückbekommen, um es mir heute wieder anzubieten?

Mit unseren Worten bestehen wir darauf, dass alles Gott gehört, aber dann nehmen wir schnell alles zurück.

Wir können mit Gott kein Geschäft machen, sondern ihn nur von ganzem Herzen lieben.
~ Paramahamsa Prajnanananda


Der einzige Weg, Gott zu finden, ist, einen Guru zu haben - einen, der Gott kennt.
~ Paramahamsa Yogananda 


2020.02.21. DIE WAHRNEHMUNG DER SEELE
Das Wort "Liebe" wird häufig verwendet, aber weitgehend missverstanden. Die Menschen glauben im Allgemeinen, dass sie sich "verlieben", aber in der Spiritualität "steigen" die Menschen in der Liebe auf.
Was in gewöhnlichen Beziehungen allgemein als "Liebe" bezeichnet wird, ist keine Liebe. Es ist eher wie ein Geschäftsvorgang, bei dem wir etwas in der Erwartung einer Rendite investieren. (Anmerk. Wenn dein Partner dir nichts zurück gibt, verlässt du ihn doch, oder?)
Liebe ist ewig, rein, göttlich und ohne Erwartung. Liebe ist um der Liebe willen.
Liebe ist keine Leidenschaft; in Wirklichkeit bringt Liebe Mitgefühl.
Liebe ist die Erkenntnis Gottes.
Liebe ist der Ausdruck der Wahrnehmung der Seele in allem.
~ Paramahamsa Prajnanananda 

Du bist verlockender als die Versuchung.
~ Paramahamsa Yogananda

2020.02.20 EIN BÜNDEL VON FÄDENStellen Sie sich vor, wir halten ein Taschentuch in der Hand. Was passiert, wenn wir alle Fäden nacheinander herausziehen?

Es wird kein Taschentuch mehr übrig sein, sondern nur noch ein Bündel von Fäden. Die Essenz dieses kleinen Stückchens Tuch sind nur einige Fäden, die zu einem Tuch zusammengewoben werden.

Der Geist ist wie ein Taschentuch.

Genau wie die Fäden des Taschentuchs besteht der Geist aus vielen Gedanken. Wenn wir alle Gedanken herausziehen, bleibt kein Verstand übrig.
- Paramahamsa Prajnanananda


 Ich danke ihm nicht dafür, dass er mich geschaffen hat. Ich danke ihm, dass er mich befreit hat.
~ Paramahamsa Yogananda


2020.02.18 AUSGEWOGENE ATMUNG
Wenn der Atem durch das rechte Nasenloch fließt, geht er durch den Pingalakanal, und Körper, Geist und Gehirn werden aktiviert, was uns viele Gedanken und Unruhe während der Meditation bescheren kann.

Wenn der Atem durch das linke Nasenloch strömt, geht er durch den Ida-Kanal, was den Geist weniger aktiv macht. Der Geist kann dumpf werden, was uns während der Meditation schläfrig machen kann.

Während der Ausführung von Kriya Yoga wird die Atmung zwischen den beiden Nasenlöchern ausgeglichen und fließt durch den Shushumna-Kanal.

Wir können eine bessere Meditation erfahren, wenn der Atem gleichmäßig durch beide Nasenlöcher fließt, da dies mehr Ruhe und Wachheit schafft.
~ Paramahamsa Prajnanananda


Seien Sie ein Freund aller, aber schließen Sie keine engen Freundschaften, es sei denn, es ist für Gott.
~ Paramahamsa Yogananda


2020.02.17 ATMUNGSKONTROLLE
Können wir unsere Gedanken mäßigen?
Wenn wir Kriya Yoga praktizieren, vermindern wir die Menge der Gedanken, indem wir uns auf eine bestimmte Erfahrung wie Licht und Klang konzentrieren und sehr sanft und kontrolliert atmen.
Atemkontrolle ist Bewusstseinskontrolle. Atembeherrschung ist die Beherrschung des Geistes.
Atemlosigkeit ist Unsterblichkeit.
~ Paramahamsa Prajnanananda
Geduld ist die Kunst, die innere geistige Ruhe zu bewahren, auch wenn man versucht, Körper und Geist von den heilenden oder unheilbaren Empfindungen von Kälte und Hitze, Vergnügen und Schmerz zu befreien.
~ Paramahamsa Yogananda

2020.02.16 ATEM-BEWUSSTSEIN
Achten Sie auf den Atem! Es ist sehr leicht und gleichzeitig sehr schwierig.

Ein unruhiger Atem erzeugt einen unruhigen Geist. Indem wir den Atem kontrollieren, können wir den Geist kontrollieren.

Eine bewusste kontrollierte Atmung kann einen Zustand der Harmonie und des Friedens herbeiführen und die Tür zur Befreiung öffnen.
- Paramahamsa Prajnanananda


Vorlieben und Abneigungen sind die Ursache für alle Probleme in der heutigen Welt.
~ Paramahamsa Yogananda 


2020.02.15 JEDER Atemzug
Jeder Atemzug ist der Grund dafür, dass wir leben, arbeiten und das Leben genießen können.

Jeder Atemzug ist ein Beweis für die Liebe Gottes. Das Verstehen dieser wesentlichen Wahrheit wird uns helfen, uns zu verwirklichen.

Lasst uns in jedem Einatmen die Gegenwart Gottes und der Gurus wahrnehmen. Jeder Atemzug gibt uns neue Energie, also erinnern und lieben wir Gott.
~ Paramahamsa Prajnanananda


Sich auf eines der höheren Zentren zu konzentrieren, macht große Freude. Die drei unteren Zentren erwecken niedrigere Empfindungen. Sie sollten sich nicht auf sie konzentrieren.
~ Paramahamsa Yogananda

Lasst unser Leben dem Dienst an allen mit Liebe und Licht gewidmet sein.
~ Paramahamsa Prajnanananda 


20.02.14. Brahman
Die Philosophen würden sagen, dass Brahman oder Gott die effiziente und materielle Ursache der Schöpfung ist. Brahman erschafft die Welt aus sich selbst heraus. Gott selbst ist das Material, der Schöpfer und die Schöpfung.

Alle Namen und Formen sind Manifestationen des Einen Formlosen Brahman, so wie der Ozean und die Wellen dasselbe Wasser sind. Der formlose Gott ist in seiner ganzen Schöpfung, in allen Formen und unter allen Namen gegenwärtig.

Die Schöpfung ist die Manifestation Gottes.

~ Paramahamsa Prajnanananda
 Die Liebe zu Gott ist übermächtig, nichts kann ihr gleichkommen. Es ist wunderbar, Gott zu lieben. Das ist die Heilung aller Krankheiten.
~ Paramahamsa Yogananda

„Yoga ist die Kunst alles im Gottesbewusstsein zu tun”.
~ Paramahamsa Yogananda 

20.02.12. PRAXIS VERSUS THEORIE
Wir kennen so viele Theorien. Theorien zu kennen ist gut, aber die Praxis ist besser.

Wenn wir Bücher lesen, können wir nicht zu Yogis werden. Es gibt kein Buch und keine schriftliche Lektion, die es uns ermöglicht, Kriya Yoga kennen zu lernen.

Kriya Yoga ist keine Lehre; es ist praktische Spiritualität. Mit starkem Wunsch, Entschlossenheit, Losgelöstheit und durch gründliche regelmäßige Praxis unter einem qualifizierten Lehrer können wir einen Zustand der Vollkommenheit und Vollständigkeit im menschlichen Leben erreichen.

~ Paramahamsa Prajnanananda ~

Wenn Sie Ihren Willen frei und unvoreingenommen halten, werden Sie intuitive Stärke finden.
~ Paramahamsa Yogananda

Wir müssen Licht, Liebe, Wissen und Erleuchtung in unser Leben einladen, damit wir erleuchtet werden und selbstlos Licht auf andere werfen können. Wissen ist Licht. Lasst uns auf dem Weg des Wissens und des Lichts mit helfenden Händen, liebenden Herzen und nachdenklichen und kontemplativen Köpfen gehen. Lasst uns unser Leben dem Dienst an allen mit Liebe und Licht widmen.
-Paramahamsa Prajnanananda


20.02.11. Gefesselt
Wer ist gefesselt? Wer glaubt, durch Fesseln gefesselt zu sein, der ist in Knechtschaft. Wer glaubt, befreit zu sein, ist befreit.

In dem Moment, in dem wir geboren werden, übernimmt der Verstand die Macht, verzweifelt, voller Triebe, Sklave der Sinne, sehnt sich nach Vergnügen und Trost von äußeren Quellen. Der menschliche Körper wird zur Spielwiese des Geistes, und wir verbringen den Rest unseres Lebens damit, die stille Pracht im Inneren mit tausend widersprüchlichen Wünschen, Qualen und Zweifeln zu ertränken, die aus dem Affengehirn stammen.

Der Verstand ist unendlich viel mächtiger als der physische Körper. Achten Sie auf Ihre Gedanken; sie sind die Quelle der Knechtschaft. Ewige Wachsamkeit ist der Preis der Befreiung. Wenn wir wachsam bleiben, werden wir keine Schwierigkeiten bekommen.
~ Paramahamsa Prajnanananda

Ein unsterbliches Wesen hat kein Gefühl von Vorlieben oder Abneigungen.
~ Paramahamsa Yogananda

20.02.10 DER VATER UND DER SOHN
Die Beziehung zwischen Guru und Schülern ist nicht einfach. Es sind viele Opfer nötig, damit wir auf dem spirituellen Weg wachsen können.
Die Begegnung mit meinem Meister war der Wendepunkt in meinem Leben. Mehr als zwanzig Jahre lang kämpfte ich darum, meinem Meister zu dienen, der für mich das Wesen der Spiritualität symbolisierte.
Im Gegenzug gab mir mein Guru den größten Segen; er half mir, meine spirituelle Entwicklung zu beschleunigen.
Unsere Verbindung ist vollständig. Er ist mein Vater; ich bin sein Kind. Wir gehen zusammen als Vater und Sohn.
Ich bin durch seine Liebe und Weisheit gewachsen.
~ Paramahamsa Prajnanananda

Die wenigen Jahrhunderte menschlicher Jahre sind nur Tage, nein, nur wenige Stunden im Bewusstsein Gottes. Erwachen Sie! Erhebe dich von Träumen der Kleinheit zur Erkenntnis der Weite in dir.
~ Paramahamsa Yogananda



20.02.09 Jenseits des Körperbewusstseins
Liebt den Körper als ein Geschenk Gottes, denn im Körper wohnt die Seele. Der Körper ist der Tempel Gottes.
Während der Körper begrenzt ist - er wird geboren und wird unweigerlich sterben - ist die Seele immer rein und frei. Sie kann niemals zerstört werden.
Yogis sagen, dass das Kind im Mutterleib betet: 'Oh Gott, lass mich herauskommen. Ich werde über dich meditieren!
Aber sobald das Kind geboren ist, vergisst es seine Identität als Seele und geht in weltlichen Bestrebungen auf, verliert sich im Körperbewusstsein. Wir vergessen, wer wir wirklich sind. Wir leiden an einer Amnesie über das wichtigste Element in unserem Leben.
Die Essenz des spirituellen Lebens besteht darin, unsere Erinnerung zurückzugewinnen und uns zu erinnern, wer wir wirklich sind. Wenn wir uns endlich erinnern, wenn alle unsere Zweifel verschwunden sind, gibt es keine Rollen mehr für den Geist. Wir sind in der Wahrheit verankert und erkennen unsere Reinheit und Freiheit.
~ Paramahamsa Prajnanananda

Der Weg der Göttlichkeit ist der Weg der Weisheit.
~ Paramahamsa Yogananda

20.02.08 VORÜBERGEHENDES GLÜCK
Wir fragen uns selten: "Was will ich wirklich?
Stattdessen stürzen wir uns auf das nächstliegende Glücksversprechen, ob es nun um Lebensmittel, Sex, Ehe oder große Geschäfte geht. Wenn dieses Versprechen gebrochen oder unerfüllt ist und wir uns nicht glücklich fühlen, weigern wir uns immer noch, uns selbst zu prüfen.
Wir geben den Umständen die Schuld, geben der Situation die Schuld, geben unseren Partnern die Schuld, die nicht bereit oder nicht in der Lage sind, in sich zu schauen und wahrzunehmen, was wir uns wirklich wünschen. Alles, was wir wirklich wollen, ist ununterbrochenes Glück, die unendliche Glückseligkeit, die in der äußeren, materiellen Welt nicht zu finden ist.
Um die Glückseligkeit zu finden, die wir suchen, müssen wir nach innen schauen.
~ Paramahamsa Prajnanananda

Glück ist vorübergehend; es entsteht durch die Befriedigung eines Wunsches. Aber Glückseligkeit ist etwas, das in der Natur der Seele liegt; sie ist nicht durch irgendein Verlangen bedingt.
~ Paramahamsa Yogananda

"Viele, viele Prüfungen, denen ich im Leben begegnet bin.
Die schwierigsten von allen sind die mit Menschen, weil sie nicht verstehen.
Ich habe gesehen, wie Menschen, die ich geliebt habe, denen ich mein Herz gegeben habe, missverstanden wurden.
Aber das hat in mir nie Bitterkeit hervorgerufen.
Wenn Bitterkeit in Ihrem Herzen aus dem Nicht-Verstehen der anderen entsteht, werden Sie Ihr eigenes Verständnis verlieren.
Lassen Sie nicht zu, dass Sie sich verletzt fühlen, wenn jemand Sie missversteht.
Achten Sie lieber darauf, dieser Person zu helfen.
Wenn Sie Ihre Gefühle gegenüber denen, die Sie missverstehen, neutralisieren können, werden Sie immer bereit sein, jedem und jeder zu helfen.
~ Paramahansa Yogananda
~~ "Göttliche Romantik" ~~


20.02.07. DER BLINDE GEIST
In der Bhagavad Gita oder dem Lied Gottes ist Dhritarashtra ein blinder König, der über sein Königreich herrscht.
Wie Dhritarashtra ist der Geist blind und herrscht über das Körperreich. Er braucht die Hilfe der Augen, um zu sehen.
In der Gita heiratete Dhritarashtra (der blinde Geist) Gandhari, der ihr eine Bandage über die Augen band, damit auch sie blind sein und sein Schicksal teilen konnte.
Gandhari steht für Intelligenz. In diesem Fall wurde die Intelligenz abgeschirmt und wurde unfähig, als Führer zu fungieren.
In unserem Leben wollen wir, dass der blinde Geist unserer Intelligenz mit offenen Augen folgt, sonst führt das zu einer Tragödie.
- Paramahamsa Prajnanananda

Sie müssen das Gottesbewusstsein durch die Gemeinschaft erreichen.
~ Paramahamsa Yogananda 

20.02.06. DIE WAHRE SÜßE DER LIEBE
Die meisten Menschen denken, dass Liebe bedeutet, Hände zu halten und andere körperliche Ausdrucksformen der Zuneigung zu zeigen. Aber Liebe ist eine innere Erfüllung, die sich nicht in Worte fassen lässt.
Wenn wir das Leben untersuchen, werden wir zu oft erkennen, dass Menschen, die wir einst geliebt haben und die uns geliebt haben, das Potenzial haben, zu Feinden zu werden.
Jemand, den wir heute liebevoll "Honig" genannt haben, könnte sich morgen als "verbittert" erweisen. Das ist keine echte Liebe. Honig ist immer süß.
Wahre Liebe ist ewig süß; sie ist göttlich. Lieben bedeutet, Göttlichkeit in anderen wahrzunehmen und Göttlichkeit im Inneren zu manifestieren.
- Paramahamsa Prajnanananda

Je ruhiger Sie werden, desto mehr werden Sie das Spiegelbild des Universums in sich sehen.
~ Paramahamsa Yogananda


20.02.05. FAMILIENLIEBE
Tiere werden als Tiere geboren, bleiben Tiere und sterben wie Tiere.

Wir werden als Tiere geboren, wachsen aber als Menschen und haben die Möglichkeit, göttlich zu werden. Der Mensch hat einen komplizierten Evolutionsprozess und braucht eine lange Zeit der Entwicklung und Ausbildung.

Um als gesunde Individuen in der Gesellschaft zu wachsen, helfen uns die Liebe, Disziplin und Freundschaft unserer Eltern und die Toleranz und Unterstützung unserer Brüder und Schwestern.

Da wir durch ihre Liebe stärker geworden sind, sind wir unserer ganzen Familie zu Dank verpflichtet. Wenn es also Missverständnisse oder Streit innerhalb der Familie gibt, überwinden Sie das Gefühl der Zwietracht und stellen Sie die Harmonie wieder her.

Die Liebe urteilt nicht, und wir sollten nicht urteilen. Das Urteil ist für diejenigen, die nicht wissen, wie man liebt. Liebt eure Eltern, Brüder und Schwestern. Die Liebe zur Familie ist ein einzigartiges Band.
- Paramahamsa Prajnanananda

Versuchen Sie, unpersönliche göttliche Hingabe in einem perfekten, weisen, Christus- oder Shankara-ähnlichen Guru zu finden. Dann wird er Ihnen zeigen, wie Sie durch die Portale Ihrer Hingabe an ihn die weiten Gebiete von Gottes Unendlicher Liebe betrachten können.
~ Paramahamsa Yogananda ~

20.02.04. BIEGEN NACH UNTEN
Wenn wir in den Ozean eintauchen und schwimmen wollen, müssen wir den Kopf nach vorne beugen und uns von den Wellen überspülen lassen. Wenn wir unser Ego überwinden wollen, müssen wir unseren Kopf vor Gott, Eltern und Lehrern nach unten beugen. Morgens und abends sollten wir an sie denken und uns verbeugen.

Die Quelle des Egos finden, um sie zu beseitigen. Denken Sie daran, dass all die Dinge, die vom Ego geschätzt werden, wie Reichtum, Schönheit, Status und Intelligenz, nicht von Dauer sind.

Anstatt das Triviale und Unbeständige zu lieben, lieben Sie Ihren Atem. Er ist der Atem Gottes selbst. Liebt euren Atem und liebt Gott.
- Paramahamsa Prajnanananda


Sie brauchen nicht in den Dschungel zu gehen, Sie können Gott dorthin bringen, wo Sie sind. Wo immer Sie sind, können Sie Gott finden.
~ Paramahamsa Yogananda ~


20.02.03. GLAUBE UND GLAUBE AN GOTT
Wir akzeptieren viele Dinge aus Überzeugung.

Wir glauben, dass eine Tüte mit dem Wort "MILCH" Milch und nicht Gift enthält. Wir glauben, dass ein Friseur uns die Haare und nicht die Kehle schneidet. Wir befolgen die Anweisungen des Arztes und glauben an seine medizinischen Fähigkeiten.

Das Vertrauen in unseren Glauben ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens.

Es gibt einen Unterschied zwischen Glauben und Glauben. Der Glaube kommt erst nach der Erfahrung, aber der Glaube braucht keine Beweise. Glaube braucht Zeit, um sich zu entwickeln, aber Glaube braucht keine Zeit.

Der Glaube kommt nach dem Glauben.

Wo ist Gott? Beginnen Sie mit dem Glauben an Gott. Wenn Sie an Gott glauben und auf die Bestätigung von Erfahrungen achten, wird dies unweigerlich zum Glauben an Gott führen.
- Paramahamsa Prajnanananda


Der Jünger ist derjenige, der die nackten Gedanken des Meisters über ihn ertragen kann.
~ Paramahamsa Yogananda ~ 


20.02.02. Yoga lehrt einfaches Leben und hohes Denken. So hoch wie Ihre Gedanken sein werden, so glücklich werden Sie sein.
~ Paramahamsa Yogananda ~



20.02.01. Sie haben keinen Überlegenheits- oder Unterlegenheitskomplex. Seien Sie, was Sie sind. Seien Sie natürlich. Seien Sie einfach aufrichtig.
~ Paramahamsa Yogananda ~

Jed McKenna || So steht es nicht bei Plato, oder? || Das Höhlengleichnis || Aufwachgeschichte

Vergessen wir den Lauf der Zeiten,
vergessen wir die Zwietracht der Meinungen.
Wenden wir uns an die Unendlichkeit,
beziehen wir dort unsere Stellung.
~Zhuangzi

... "Stell dir vor, ein Typ sitzt in einem Kino, weiß aber nicht recht, das er im Kino ist. Von seinem Platz aus kann er nur die Leinwand sehen - nicht die anderen Sitzplätze, nicht die andern Besucher, nur die Leinwand. Außerdem ist er festgekettet. Er kann sich nicht bewegen, kann sich nicht umdrehen. Sein Kopf und Körper liegen vollständig in Ketten. Sei ganzes Leben lang befindet er sich in diesem Kino. Es ist die einzige Realität, die er kennt - einfach dazusitzen, Bilder auf der Leinwand zu betrachten und den Geräuschen aus den Lautsprecherboxen zu lauschen. Das ist alles was er von der Realität weiß."
..."Hast du schon mal was von der bewussten Ausschaltung des Zweifels gehört?
Es ist das worauf du dich jedes Mal einlässt, wenn du ins Kino gehst. Du bist bereit dazu, deine Kritikfähigkeit zu lockern und dir den Film reinzuziehen. Du weißt, es ist aber nicht die Wirklichkeit, sondern nur ein Film, aber trotzdem bleibst du 2 Stunden lang sitzen und lässt es dir nicht nehmen, alles für bare Münze zu nehmen. Du schaltest deine Zweifel aus und gehst eine innere Beziehung mit den Darstellern und deren Nöten ein, versetzt dich in die hinein. Der Film ist andererseits dazu angelegt, deinen Glauben nicht überzustrapazieren, also nicht allzu sehr ins Unglaubwürdige abzudriften."
..."So wie bei einer Phantasiereise?"
"Genau. Wenn der Film aus vorbei ist, trittst du hinaus ins grelle Licht der Wirklichkeit und unterdrückst deine Zweifel nicht mehr."
"Ok, der Typ, von dem wir geredet haben, sitzt da, sieht sich den Film an, geht total darin auf und meint, das wäre alles, was das Leben zu bieten hat. Er zweifelt nicht. Er ist eine gefühlsmäßige Beziehung mit den Filmfiguren und dem Geschehen auf der Leinwand eingegangen. Was soll er denn anderes wissen? Die Bilder auf der Leinwand sind seine Realität, sie verkörpern sein Leben.
Eines Tages jedoch, aus irgendeinem Grund, fällt der Blick auf die Ketten, und er bemerkt, dass ihre Schlösser gar nicht richtig eingerastet sind. Er ist gar nicht gefangen, dass alles war nicht als eine Täuschung, die er niemals anzweifelte."
"Cool."
"Genau, dass denkt er auch, aber es ist nicht nur cool, sondern auch zugleich auch beängstigend. Also befreit er sich aus den Fesseln, steht auf und blickt zum ersten Mal in seinem Leben um sich. Und wie er sich so umsieht, dämmert ihm allmählich, dass es noch eine andere Ebene der Realität gibt, von der er bislang nichts wusste. Und so macht er sich Gedanken über die Bilder auf der Leinwand, die er stehts ohne den geringsten Zweifel für die Realität hielt. Er blickt sich um, er sieht die flirrenden Lichter über sich und versucht herauszufinden, wo sie herkommen, versucht deren Quelle ausfindig zu machen."
"DEN VORFÜHRRAUM."
"Richtig. Also, was ist bis jetzt geschehen? Unser Typ hat sich selbst von seiner Illusion befreit, und er ist in eine unfassbare Realität hinein erwacht. Ja?"
"Ja."
"Er lässt seine Blicke im Kino umherschweifen, um diese neue, wirklichere Wirklichkeit zu erkunden.
In diesem dunklen Kino hat er die ganze Zeit über nur dem Spiel des Lichts zugesehen, ja? Dem Licht, dass von der Leinwand reflektiert wird. Nun aber kennt er die Quelle dieses Lichts, die Quelle all jener Bilder, die er fälschlich für die Realität hielt. Deshalb identifiziert er sich jetzt mit dem Vorführraum als wahrem Ursprung der Realität, denn er weißt ja, von dort kommt das Licht. Es ist das einzige Licht weit und breit.
Du weißt worum es hier geht? Dieser Typ befindet sich in den ersten Stadien der Befreiung und der Wahrheitsfindung. Er erkennt, dass das, was er so lange für die Wirklichkeit hielt, nur zweidimensional ist, ein Lichteffekt, ein Spiel von Licht und Schatten. Nun hat er den Schleier gelüftet und den Zauberer entlarvt.
Er nimmt nun all seinen Mut zusammen und sieht sich im Kino um. Du kannst dir vielleicht denken, dass es eine Zeit lang dauert, bis er sich an diese neue, weit umfassendere, weit reichhaltigere Realität gewöhnt hat. Es dauert ein wenig, bis seine Muskeln und Sinne sich damit vertraut gemacht haben, ganz zu schweigen von der emotionalen Wucht der Tatsache, dass sein Leben bis auf den heutigen Tag nichts als ein Trugbild war.
...Vielleicht bemerkt er auch, dass man über den Gang zu einer Tür gelangt und das unter dieser Tür ein Schimmer von Licht ins Innere des Kinos drängt. Vielleicht bemerkt er es, vielleicht auch nicht."

"Wenn er den ersten Schreck überwunden und sich an seine neue Realität gewöhnt hat, fällt ihm auf, dass das Kino eigentlich ziemlich groß ist und dass da noch mehr Leute sitzen wie er, die mit dem unterschiedlichsten Dingen beschäftigt sind."

Nochmal ein Schwenk ins Kino
"Als der Typ seine Ketten abgestreift hatte und aufstand, war eines der ersten Dinge, die ihm auffielen, dass das ganze Kino voll mit anderen Leuten war, all jenen Leuten, die er liebte und die ihm wichtig waren, und alle konnten sie sich nicht bewegen, aufgrund der Ketten, deren Schlösser in Wahrheit aber gar nicht eingerastet waren, und alle betrachteten die die gleichen Bilder auf der Leinwand, als gäbe es nur diese Bilder und nichts anders. Klar?"
"Klar."
"Was tut er da?"
Die Antwort kam prompt. "Er versucht, ihnen zu helfen. Versucht sie dazu zu bewegen, ebenfalls aus dieser Zwickmühle herauszukommen. Ebenfalls aufzuwachen. Sie sollen sich ihrer Ketten entledigen und um sich blicken. Sie sollen erkennen, was wirklich Sache ist."
"Hast du das auch getan?"
"Ja, irgendwie schon. Da begann ich mich mal zu fragen, ob ich nicht durchdrehe. Ich versuchte allen zu berichten. Sie reagieren beinah alle, als sei ich eine Bedrohung."
"Nur eine kleine Warnung. Die Leute mögen es absolut nicht, wenn jemand kommt uns sich in ihre ganz persönliche Realität einmischt. Du kannst es gern versuchen, wenn es noch irgendwie in dir steckt, aber dann solltest du dich auf einige unliebsame Folgen gefasst machen."

Sonntag, 2. Februar 2020

2020.02.02 ♥ Eileen Caddy, Herzenstüren öffnen

Es gibt viel zu tun, aber du musst lernen, deine Energien in die richtige Richtung zu lenken und sie nicht nutzlos zu verschwenden, indem du zu vielen Beschäftigungen nachgehst. Das geschieht leicht, deshalb ist hier Selbstdisziplin nötig. Du musst herausfinden, was du zu tun hast, und es dann geradewegs in Angriff nehmen, ohne dich der Versuchung hinzugeben, dich in Hunderten verschiedenster Tätigkeiten zu verlieren. Du brauchst Vielseitigkeit und musst flexibel sein, das heißt jedoch nicht, dass du deine Energien zerstreuen solltest. Es ist viel besser, eine Sache zu erlernen und sie vollkommen zu tun, als dich mit vielen Dingen abzugeben und sie schlecht auszuführen. Ich verlange nicht, dass du ein Hansdampf in allen Gassen bist, sondern ein Perfektionist in allem, was du unternimmst. Sei bereit zu lernen, und denke nie, dass du die Antwort auf alles kennst. Es gibt immer etwas Neues zu lernen. Lerne das zu tun, von dem du weißt, dass du es ganz perfekt tun kannst. Lass nur die allerhöchsten Maßstäbe die deinen sein.

Donnerstag, 30. Januar 2020

Sadhguru Chants


Brahmananda Swarupa Isha Jagadisha 
Akhilananda Swarupa Isha Mahesha

Brahma bezieht sich auf den Schöpfer. Der Schöpfer wurde als Leere, als Grenzenlosigkeit, als Licht und als Finsternis beschrieben. Was auch immer die Grundlage der Schöpfung ist, das ist Brahma. Und Brahma ist Akhila, was bedeutet, dass er alles durchdringt.

Ananda bezieht sich auf die Glückseligkeit oder Ekstase des Schöpfers. Swarupa ist 'ein Bild'. Wir sprechen also von einem Bild der Ekstase des Schöpfers. Isha bedeutet das, was herrscht. Jagadisha bedeutet dasselbe, nur anders gesagt. Jaga bedeutet Existenz. Jagadischa ist der Herrscher der Existenz. Auf den Schöpfer wird auf so viele Arten Bezug genommen, deshalb sagen wir, dass diese ganze Existenz ein Bild der Ekstase des Schöpfers ist. Das ist es, was der Gesang im Wesentlichen bedeutet.

Wenn wir einen solchen Gesang aufrufen, ist dies nicht nur ein Gesang, sondern es wurde eine gewisse Arbeit daran geleistet.
https://isha.sadhguru.org/in/en/blog/article/mystic-chants-brahmananda-swarupa

Vairagya (1 hour versions)

Samstag, 25. Januar 2020

Worte der Weisen ♥ 33. Botschaft der unbezwungenen Gipfel || Entsage dem weltlichen Glanz

  1. Nur spirituelle Stärke ist wahre Stärke.
  2. Jeder Tag ist ein neuer Anfang. Vergiss die vergangenen Fehler und Misserfolge. Beginne ein neues erfolgreiches Leben.
  3. Sei ehrlich zu dir selbst. Handle richtig. Niemand kann dir etwas anhaben.
  4. Mache aus dem Leben eine ständige Freude. Gewinne Freude aus Wahrheit; gewinne Freude aus Enthaltsamkeit; gewinne Freude daraus, ein liebender Mensch zu sein; gewinne Freude aus Mitgefühl.
  5. Habe ein großes Herz. Sei großzügig in deinen Ansichten. Erweitere dich. Schließe alle in deine Liebe ein. Überwinde alles Trennende.
  6. O Ram, lass dich nicht vom Glanz der Welt, von Stellung, Prestige, Titel, Ruf und Ruhm täuschen. Überwinde das Verlangen nach weltlichen Freuden. Ruhe friedlich in deiner eigenen essentiell göttlichen Natur.
  7. Habe keine Wünsche. Verlange nach nichts. Hoffe auf nichts. Erwarte nichts. Du bist der reiche, glückselige Atman. Erfahre die Freude in dir.
  8. Bleibe ruhig, frei von Ärger, Furcht, Sorge, Kummer und Angst. Du bist die unsterbliche Seele. Die physische Hülle ist nur eine Illusion.
  9. O Eroberer, wie kannst du ein wahrer Eroberer sein, wenn du nicht deinen Stolz und deinen Egoismus besiegt hast?
  10. Öffne die Augen, O Ram. Erkenne das eine Selbst in allen.
  11. O Ram, sei nicht besorgt. Es ist niemals zu spät, sich zu bessern. Strebe. Arbeite weiter und erreiche den Gipfel der Vollkommenheit.
  12. Kontrolle über den Geist und die Sinne zu erlangen ist wahres Heldentum. Werde ein Held.
  13. Für jemanden, der nach nichts verlangt, der seine Sinne und seinen Geist gebändigt hat, der immer einen ausgeglichenen Geist hat und der zufrieden in seinem Atman ruht, ist alles voller Glück.
  14. O Ram, der Wunsch nach Reichtum, Macht, Ruf, Ruhm und Leidenschaft wird dich von deinem Weg abbringen. Sie führen zu deinem spirituellen Bankrott. Sie verderben deine Tugend. Überwinde daher die Wünsche durch das Entwickeln von Reinheit und Zufriedenheit.
  15. Selbst ein übler Mensch kann durch Reue, Gebet und Meditation die Vereinigung mit Gott erlangen.
  16. Einige Jahre zu atmen ist kein wahres Leben. Reichtum und Ruhm zu erlangen ist kein wahres Leben. Wissen über das Selbst zu erlangen ist wahres Leben; es ist ewiges Leben.
  17. Bemühe dich, großmütig, selbstlos und rein zu leben.
  18. Sei aufrichtig in all deinen Taten, Gedanken und Wünschen.
  19. O Ram, denke gut nach. Alles ist vergänglich in der Welt. Bemühe dich um etwas, das nicht vergänglich ist. Was erreichst du am Ende durch das Bauen und Wiederaufbauen von Häusern aus Sand? Du bist das alldurchdringende Selbst. Lebe nicht wie ein Hirsch, der dem Moschus verzweifelt hinterher rennt, der in Wahrheit in ihm selbst zu finden ist. Richte den Blick nach innen. Lüfte den Schleier.

Gewaltlosigkeit und Sannyas
Du musst fühlen, dass du nicht der Körper sondern das unsterbliche, alldurchdringende Selbst, der Atman, bist. Wie kannst du jemanden verletzen? Selbst wenn man dir den Hals durchschneidet, solltest du lächeln und sagen ‚Shivoham‘ (Ich bin Shiva, absolutes Bewusstsein). Für dich gibt es keine Welt, wen willst du also verteidigen? Für einen Sannyasin ist Ahimsa (Gewaltlosigkeit) ein absolutes Prinzip.“
Bitte um keine Gefallen
„Denke niemals daran, an der Tür solcher Menschen um irgendeinen Gefallen zu bitten. Du bist der König der Könige, der Schah der Schahs, der Kaiser der Kaiser. Wenn du mit dem Geist der Entsagung erfüllt bist, wird dir ein solcher Gedanke niemals kommen. Habe kein Verlangen nach diesen unbedeutenden Dingen. Sie sind deine Sklaven, nicht dein Herr. Wenn dir die ganze Welt zu Füßen liegt, was bedeutet es dann, wenn du ein Stück Land nicht bekommst?
Diene allen. Diene selbstlos. Diene mit Aufrichtigkeit und mit deinem ganzen Herzen. Wenn du dienst, habe nicht einmal den Gedanken daran, dass dieser Dienst den anderen beeinflussen sollte, dir einen Gefallen zu tun. Nein, nein, du solltest ihm dienen, indem du Gott in ihm siehst. Das ist die Lehre von Krishna in der Bhagavad Gita. Das ist der Yoga der Gita.“

Suche Einsamkeit, nicht Gesellschaft
„Das ist der Grund, weshalb ich zurückgezogen bleibe. Wenn man etwas Unterscheidung übt, dann erscheinen einem all diese Aktivitäten uninteressant und erzeugen Unruhe. Man sehnt sich danach, ihnen auszuweichen und den Frieden der Meditation in der Einsamkeit genießen. Diese soziale Natur ist jedoch sehr schwer zu zügeln. Der Mensch möchte in Gesellschaft leben und sich in Gesellschaft bewegen. Er ist ein soziales Wesen. Er wünscht sich Begleitung und Freunde. Er erfreut sich sehr an Feiern und sozialen Ereignissen. Es dauert sehr lange, diesen Wunsch nach Gesellschaft zu überwinden. Wenn du ihn aber einmal überwunden hast, erfreust du dich an ungebrochenem Frieden.“

Teil 3 Notwendigkeit der Disziplin
Wenn ihr ernsthaft und wirklich an der Arbeit interessiert seid, könnt ihr Wunder vollbringen. Es gibt eine Quelle der Kraft in euch. Wenn ihr euren ganzen Geist, euer ganzes Herz und eures ganze Seele der Arbeit widmet, dann kann jeder von euch die Arbeit von 10 erledigen.

Teil 6 Notwendigkeit der Disziplin
Wer macht wirklich richtig harte Arbeit? Den ganzen Tag wird im Büro getratscht und erzählt. Das Büro hat sich in einen Fischmarkt verwandelt. Laute Gespräche, Rufen, schallendes Gelächter – das sind Hindernisse beim Sadhana. Einer ruft von der einen Ecke des Raumes zu jemand in der anderen Ecke. Warum steht man nicht auf und geht zu demjenigen hin? So überwindet man niemals die Einstellung eines faulen Ochsenkarrenfahrers. Wie kann die Arbeit in einer solchen Atmosphäre reibungslos fortgesetzt werden? Die Mitarbeiter sollten nur flüstern und auch das nur, wenn es für die Arbeit absolut notwendig ist. Die Heiligkeit des Ashrams und des Büros sollten bewahrt bleiben. Wann werdet ihr Disziplin und Ordnung lernen?

Teil 7
Ich bin hier, um allen zu dienen. Meine einzige große Leidenschaft ist es, der Menschheit zu dienen. Ich lebe, um euch allen zu dienen. Aber wer möchte meinen Dienst? Wer möchte die Kunst des Dienens von mir lernen?
Ich werde euch meinen Rat nicht aufdrängen, denn ihr werdet nicht zuhören. Ich werde euch weiterhin davon erzählen, aber ihr geht euren Weg.

Teil 10
Tatsächlich ist jeder von euch eine Bereicherung für die Mission. Vielleicht entwickelt ihr euch alle zu dynamischen Zentren spirituellen Wissens, aber zuerst müsst ihr zu Zentren von Disziplin und Ordnung werden.
Was ist Gott? Gott ist Harmonie, Friede, Disziplin und Ordnung. Ihr müsst diesen Gott in eurem Herzen verankern. Dann werdet ihr als große Yogis mit göttlichem Licht strahlen. Ihr werdet Frieden, Harmonie, Ordnung und Disziplin zu allen um euch herum ausstrahlen.

Teil 11
Ein systematisches und strukturiertes Leben ist ein göttliches Leben.

Teil 13
Einige lesen das Panchadasi (philosophische Schrift) und glauben, dass sie das Ziel erreicht haben. Sie verschwenden ihre Zeit mit vedantischem Geschwätz, Zeitungslesen, Essen, Schlafen und Rauchen. Sie praktizieren keine Selbsterforschung und finden heraus, für wen laut den Schriften die Arbeit ein Hindernis ist. Sie ist ein Hindernis für den sehr fortgeschrittenen Schüler und auch das nur, wenn er ein meditativer Mensch ist. Ihr alle braucht Arbeit. Also verrichtet sie im Geiste selbstlosen Dienstes und dann werdet ihr feststellen, dass alles, was ihr macht, euch zu Samadhi führen kann.

    Donnerstag, 23. Januar 2020

    Phantasie

    "Eigentlich atme ich Phantasie"

    "Und du bist wie ich, ich bin wie du
    Wir alle sind aus
    Phantasie
    Wir sind aus Staub und
    Phantasie"

    Montag, 20. Januar 2020

    Ich glaube Gott fehlt es an Liebe...

    Theoretisch weiß die Schöpfung (das eine Ding) alles. Doch Ihr fehlt es an Praxis (Erfahrung). Das übernehmen wir und bringen die gesammelten Erfahrungen mit Heim. Wir sind nie getrennt oder ausgesetzt worden, sind nie abgefallen o.ä. - Nein wir sind auf Erfahrungsreise - das ist keine Sünde, Schuld oder Sühne - es IST der Wunsch des SELBST sich zu ER_Leben, denn so ganz allein, allmächtig, allwissend und allumfassend ist auch irgendwie mit der Zeit doof geworden, denn ohne Erfahrung wurde es fad. Es ist ein Spiel - das Spiel Lila. Alles sind Wolken. Der Himmel ist ewig blau auch wenn er grau wirkt.

    Ich bin überglücklich ~ dass ist wohl meine Natur

    Freitag, 3. Januar 2020

    Paul Brunton 2. Notizbuch + Integrale Lebenspraxis

    "Allen hohen idealistischen Tönen von Einheit, Brüderlichkeit und Ichlosigkeit zum Trotz ist jeder von uns immer noch ein Individuum, muss immer noch in einem eigenen Körper wohnen, einen eigenen Geist benutzen und eigene Gefühle durchleben. Wer das vergisst, betrügt sich selbst. Jeder wird am Ende zu Gott kommen, aber als ein geläuteter, gewandelter und gänzlich veränderter Mensch, in dem Gott lebt, so wie er seinerseits in der Gegenwart Gottes leben und ihrer bewusst sein wird."

    /S.68 Kpt3 Ein unabhängiger Pfad ~ Allgemeine Beschreibung ~ Paul Brunton 2. Notizbuch
     

    Hildegard schreibt: 
    Das Ziel der Praxis besteht nicht darin, sich aufzulösen

    Die meisten Erwachten Heiligen und Weisen sind keine faden Geschöpfe die sich irgendwie alle gleichen. Sie sind sehr ausgeprägt sie selbst und fühlen sich in ihrem Körper und ihrer Einzigartig
    keit zu Hause. Ihre Persönlichkeit ist das Gefäß ihrer Transparenz für das Unpersönliche. Sie bewohnen einen bestimmten Ort in Raum- Zeit und akzeptieren dieses Schicksal. Sie schämen sich ihrer Einzigartigkeit nicht. Sie schrecken nicht zurück vor ihrer Verantwortung, die Energie und Bewusstsein zu verkörpern, die sie sind.
    Tatsächlich wissen sie: Sie vermögen diese Aufgabe nur so zu erfüllen, daß sich darin die besonderen Begrenztheiten ihres Körper- Geists, ihrer Persönlichkeit und ihrer Geschichte widerspiegeln.
    Das Transpersonale manifestiert sich am vollständigsten durch das Persönliche. Wir müssen also unsere Einzigartigkeit nicht vollständig ausradieren, um für das Transpersonale zu erwachen.
    Tatsächlich stimmt genau das Gegenteil. Wir müssen akzeptieren, daß wir einzigartige, manchmal schwierige, manchmal reizende Komik- Charakter sind. Wir müssen uns unsere Ecken und Kanten, früheren Traumen und neurotischen Denk- und Verhaltensmuster verzeihen.
    Bei natürlicher, vollkommener Selbstakzeptanz stören uns die eigenen Marotten weniger, und das Universelle scheint heller durch uns. Wir müssen in unserer Einzigartigkeit keine Erscheinungsform der engsten Aspekte unseres Selbst sehen, die manchmal negativ mit dem Ego gleichgesetzt werden.
    Unsere Einzigartigkeit bringt einfach zum Ausdruck, wie jene immer gegenwärtige
    Ist- heit beschlossen hat, sich durch uns zu manifestieren.
    Freie Individuen mögen sich dort, wo es angemessen ist, von ihren begrenzenden Mustern befreien, aber sie haben keine Komplexe. Sie lassen die universelle Essenz durch ihre Besonderheit und Einzigartigkeit scheinen, und das gilt auch für scheinbar trottelige, schrullige oder schwache Charakterzüge. Sie akzeptieren sich und lassen die Liebe, das Licht und die Bewusstheit des Geistes ungehindert durch sich hindurchfliessen.
    Die am meisten erwachten Praktizierenden versuchen nicht, sich aufzulösen. Vielmehr werden sie zum einzigartigen Kanal für die universelle, bewusste Lebenskraft.

    Aus: Integrale Lebenspraxis
    ein Übungsbuch

    Mittwoch, 1. Januar 2020

    Das Herz Sutra ♥ September 2014 von Thich Nhat Hanh neu ins Englische übersetzt


    Die Einsicht, die uns an das andere Ufer bringt

    Als Avalokiteshvara
    sich tief in der Einsicht übte,
    die uns an das andere Ufer bringt,
    entdeckte er plötzlich, dass
    alle fünf Skandhas gleichermaßen leer sind,
    und durch diese Verwirklichung
    überwand er alles Leiden.

    „Höre, Sariputra,
    dieser Körper selbst ist Leerheit,
    und Leerheit selbst ist dieser Körper.
    Dieser Körper ist nichts anderes als Leerheit
    und Leerheit ist nichts anderes als dieser Körper.
    Dasselbe gilt für Gefühle,
    Wahrnehmungen, geistige Formkräfte und Bewusstsein.

    Höre, Sariputra,
    alle Phänomene tragen das Zeichen der Leerheit:
    Ihre wahre Natur ist die Natur von
    Nicht-Geburt und Nicht-Tod,
    kein Sein, kein Nicht-Sein,
    keine Verunreinigung, keine Reinheit
    kein Zunehmen, kein Abnehmen.

    Deshalb sind in der Leerheit
    Körper, Gefühle, Wahrnehmungen,
    geistige Formkräfte und Bewusstsein
    keine getrennten, eigenständigen Gebilde.

    Die Achtzehn Bereiche der Phänomene,
    die da sind: die sechs Sinnesorgane,
    die sechs Sinnesobjekte,
    und die sechs Bewusstseine,
    sind ebenfalls keine getrennten, eigenständigen Gebilde.

    Die Zwölf Glieder des abhängigen Entstehens
    und ihr Erlöschen
    sind ebenfalls keine getrennten, eigenständigen Gebilde.
    Leiden, die Ursachen des Leidens,
    das Ende des Leidens, der Pfad,
    Einsicht und Erlangen
    sind ebenso keine getrennten, eigenständigen Gebilde.

    Wer immer das erkennen kann,
    muss nichts mehr erlangen.

    Bodhisattvas, die sich in der Einsicht üben,
    die uns an das andere Ufer bringt,
    sehen keine Hindernisse mehr in ihrem Geist,
    und weil es keine Hindernisse mehr in ihrem Geist gibt,
    können sie alle Angst überwinden,
    alle falschen Wahrnehmungen vernichten
    und vollkommenes Nirvana verwirklichen.

    Indem alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,
    sich in der Einsicht üben,
    die uns an das andere Ufer bringt,
    sind sie fähig,wahre und vollkomme Erleuchtung zu erlangen.

    Deshalb Sariputra,
    sollte man wissen, dass
    die Einsicht, die uns an das andere Ufer bringt,
    ein großes Mantra ist,
    das höchst erleuchtende,
    das allerhöchste Mantra,
    ein Mantra ohnegleichen,
    die Wahre Weisheit, welche die Kraft hat,
    jeder Art von Leiden ein Ende zu bereiten.
    Deshalb lasst uns ein Mantra verkünden,
    um die Einsicht zu preisen,
    die uns an das andere Ufer bringt.
    Gate, Gate, Paragate, Parasamgate, Bodhi Svaha!
    Gate, Gate, Paragate, Parasamgate, Bodhi Svaha!
    Gate, Gate, Paragate, Parasamgate, Bodhi Svaha!” 


    Zen-Meister Thich Nhat Hanh schreibt: Avalokiteshvara's Mantra ist "Gate gate paragate parasamgate bodhi svaha".
    Tor bedeutet weg. Weg vom Leiden, hin zur Befreiung vom Leiden. Weg vom Vergessen zur Achtsamkeit.

    - Weg von der Dualität zur Nondualität. Tor bedeutet weg, weg. Paragate bedeutet weg, bis zum anderen Ufer. Dieses Mantra wird also auf sehr starke Weise gesagt. Weg, weg, den ganzen Weg hinüber. Im Parasamgate bedeutet Sam alle, die Sangha, die gesamte Gemeinschaft der Wesen.
    Jeder ist zum anderen Ufer hinübergegangen. Bodhi ist das Licht im Inneren, Erleuchtung oder Erwachen. Sie sehen es, und die Vision der Realität befreit Sie. --- Und Svaha ist ein Schrei der Freude oder der Aufregung, wie "ah!" oder "Hurra!" oder "Halleluja!". "Weg, weg, ganz hinüber, alle ans andere Ufer, Erleuchtung!"
    Das ist es, was der Bodhisattva gesagt hat.
    Wenn wir diesem Mantra zuhören, sollten wir uns in diesen Zustand der Aufmerksamkeit und Konzentration bringen, damit wir die von Avalokiteshvara Bodhisattva ausgehende Kraft empfangen können.

    - Wir rezitieren das Herz-Sutra nicht wie ein Lied oder mit unserem Intellekt allein. Wenn Sie die Meditation über die Leere praktizieren, wenn Sie mit Ihrem ganzen Herzen, Ihrem Körper und Ihrem Geist in die Natur des Zusammenseins eindringen, werden Sie einen Zustand erkennen, der ziemlich konzentriert ist. Wenn Sie das Mantra sagen, dann wird das Mantra mit Ihrem ganzen Wesen Kraft haben und Sie werden in der Lage sein
    echte Kommunikation, echte Gemeinschaft mit Avalokiteshvara zu haben, und Sie werden in der Lage sein, sich in Richtung Erleuchtung zu transformieren.

    -Dieser Text ist nicht nur zum Singen oder zum Aufstellen auf einem Altar für die Anbetung gedacht. Er wird uns als Werkzeug gegeben, um für unsere Befreiung zu arbeiten, für die Befreiung aller Wesen. Er ist wie ein Werkzeug für die Landwirtschaft, das uns gegeben wird, damit wir Landwirtschaft betreiben können. Dies ist das Geschenk von Avalokita.

    -- Es gibt drei Arten von Geschenken. Die erste ist die Gabe der materiellen Ressourcen, die zweite ist die Gabe des Wissens, die Gabe des Dharma. Die dritte, die höchste Art der Gabe, ist die Gabe der Nicht-Furcht. Avalokiteshvara Bodhisattva ist jemand, der uns helfen kann, uns von der Angst zu befreien. Dies ist das Herz der Prajñaparamita. Svaha!
    Thich Nhat Hanh

    Rainer Maria Rilke || Duineser Elegien

    Duineser Elegien ist der Titel einer Sammlung von zehn Elegien des Dichters Rainer Maria Rilke, die 1912 begonnen und 1922 abgeschlossen wurden.

    https://gutenberg.spiegel.de/buch/duineser-elegien-829/1 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Duineser_Elegien 

    Rilkes Buddha-Gedichte
    Die Neuen Gedichte von Rilke beinhalten u. a. drei Gedichte zum Thema Buddha.

    Das erste Gedicht von 1905

    Buddha

    Als ob er horchte, Stille: eine Ferne ...

    Wir halten ein und hören sie nicht mehr.

    Und er ist Stern. Und andre großen Sterne,

    die wir nicht sehen, stehen um ihn her.


    O er ist Alles. Wirklich, warten wir,

    daß er uns sähe? Sollte er bedürfen?

    und wenn wir hier uns vor ihm niederwürfen,

    er bliebe tief und träge wie ein Tier.


    Denn alles, was uns zu seinen Füßen reißt,

    das kreist in ihm seit Millionen Jahren.

    Er, der vergißt was wir erfahren

    und der erfährt was uns verweist.

    KA I, 462


    Das zweite Gedicht von 1906

    Buddha


    Schon von ferne fühlt der fremde scheue

    Pilger, wie es golden von ihm träuft;

    so als hätten Reiche voller Reue

    ihre Heimlichkeiten aufgehäuft.


    Aber näher kommend wird er irre

    von der Hoheit dieser Augenbraun:

    denn das sind nicht ihre Trinkgeschirre

    und die Ohrgehänge ihrer Fraun.

    Wüßte einer denn zu sagen, welche

    Dinge eingeschmolzen wurden, um

    dieses Bild auf diesem Blumenkelche


    aufzurichten: stummer, ruhiggelber

    als ein goldenes und rundherum

    auch den Raum berührend wie sich selbst.

    KA I, 489


    Das dritte Gedicht von 1908

    Buddha in der Glorie

    Mitte aller Mitten, Kern der Kerne,

    Mandel, die sich einschließt und versüßt, -

    dieses Alles bis an alle Sterne

    ist dein Fruchtfleisch. Sei gegrüßt.



    Sieh, du fühlst, wie nichts mehr an dir hängt;

    im Unendlichen ist deine Schale,

    und dort steht der starke Saft und drängt.

    Und von außen hilft ihm ein Gestrahle,



    denn ganz oben werden deine Sonnen

    voll und glühend umgedreht.

    Doch in dir ist schon begonnen,

    was die Sonnen übersteht.

    KA I, 586 Letztes Gedicht aus den Neuen Gedichten