Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

Samstag, 17. November 2018

SELBST~LIEBE und Schatten~Arbeit mit Teal Swan

~ 18 Toolkit aus Befreie Dich durch Selbstliebe
~ Completion Process aus Den Schatten umarmen

Brigitte Schmitz ♥ Ho'oponopono - ich verzeihe mir
Thich Nhat Hanh ♥ Versöhnung mit dem inneren Kind

#Tool~No1
365 Tage SelbstLIEBE
...was würde jemand, der sich selbst liebt, tun?
Stell Dir die Frage bei jeder Entscheidung des Tages.

Montag, 12. November 2018

Deepak Chopra Meditation Woche 3

Tag 15.
Das ganze Bild sehen, um zum ganzen Bild zu werden

ZENTRALER GEDANKE Indem ich meine Ganzheit lebe, werde ich vollkommen.
SANSKRIT MANTRA Om Purnam Idam ~ Das Mantra behauptet die inhärente Fülle und den Reichtum unseres wahren Ichs. Unser wahres Selbst ist ganz und vollkommen die Natur, weil wir ein und das Gleiche sind. Beim wiederholen des Mantra kannst du die Ganzheit als deine Essenz spüren und erleben.

Botschaft des Tages
Ein Leben in Gnade steht allen offen, nicht nur denjenigen, die sich zu einem zurückgezogenen Leben des Gebets und der Hingabe berufen fühlen. Gnade ist immer und überall. Um vollständig im Zustand der Gnade zu leben, müssen wir nur zulassen, dass unser wahres Selbst erstrahlt. In der heutigen Meditation lernen wir, dass wir diesen Zustand einfach dadurch erreichen, dass wir diesen Zustand leben und verkörpern. Das bedeutet, dass wir natürlich, mühelos und offen ein Leben der Dankbarkeit führen. So werden wir zu einem vollständigen Menschen. Wir verkörpern ein Leben in Gnade, indem wir aus einem Geist der Großzügigkeit und Ganzheit handeln.

Frage Nr. 1: Schreib bitte auf, wem gegenüber Du in den letzten zwei Wochen besonders freundlich und großzügig warst. Wie kam es dazu?
Frage Nr. 2: Erstelle eine Liste von drei Dingen im Leben, von denen Du Dir wünschst, in der Lage zu sein, sie zu akzeptieren, sich mit ihnen abzufinden. Es handelt sich wahrscheinlich um Situationen, für die Du Dich irgendwie verantwortlich fühlst, die Du steuern oder regeln möchtest. Beschreibe nun, wie Dankbarkeit hilft, sich mit gewissen Dingen abzufinden.
Frage Nr. 3: Erzähle nun von drei Erfahrungen, in denen Du Größe und die Fähigkeit zeigtest, etwas einfach hinzunehmen. Wie fühltest Du Dich?


Tag 16.
Das verborgene Geheimnis des Seins

ZENTRALER GEDANKE Jeden Tag sucht mein Wesen nach neuen Wegen, sich zu erweitern.
SANSKRIT MANTRA Ananta Swa Bhava ~ Mein wahres Selbst kennt keine Grenzen und Beschränkungen. Beim wiederholen des Mantras kannst du spüren wie die unbändige Natur deines Wesens das Leben mit Dankbarkeit umarmt.

Botschaft des Tages
In der heutigen Meditation erforschen wir, wie die Praxis der Dankbarkeit die verborgenen Qualitäten unseres Bewusstseins offenbart: Wunder, Freude, Schönheit. Während Gnade uns mit diesen verborgenen Wahrheiten der Natur verbindet, entdecken wir die Essenz unseres erweiterten, befreiten Selbst...Dankbarkeit weckt diese ruhenden Gaben unseres unbegrenzten Selbst und macht sie zu mächtigen Kräften der positiven Veränderung in unserem Leben. Während sich unser Selbst durch Dankbarkeit ausdehnt und wir immer mehr Freude, Freiheit, Schönheit und Mitgefühl erfahren, werden unsere Sorgen, Ängste und Unsicherheiten klein und unbedeutend.

Frage Nr. 1: Schreib über etwas in Deinem Umfeld, für das Du dankbar bist, ohne dies jemals voll anerkannt zu haben. Es kann sich dabei um ganz kleine Dinge handeln, wie das schöne Geräusch, das Deine Finger auf der neuen Computertastatur machen oder die Leichtigkeit, mit der sich Dein Arbeitsstuhl um die eigene Achse dreht.
Frage Nr. 2: Erinnere Dich an einen Moment, in dem Du allein in der Natur warst und Dich völlig frei und schrankenlos gefühlt hast. Womit lässt sich dieses Gefühl vergleichen?
Frage Nr. 3: Nimm Dir nun zwei Minuten, um einfach nur zu sein – nichts sagen, nichts tun. Spüre, wie sich Dein inneres Selbst dabei ausweitet und beschreibe diese Empfindung.


Tag 17.
Gnade als Lebensform

ZENTRALER GEDANKE Gnade ist vollkommen, selbst wenn mein Leben es nicht ist.
SANSKRIT MANTRA Vratam Ahum ~ Das Mantra bedeutet ich bin Bewusstsein, dass das Leben mit Weisheit akzeptiert. Dies ist ein Zustand wahllosen Bewusstseins der das Leben so behauptet wie es JETZT IST.

Botschaft des Tages
In der heutigen Meditationseinheit gehen wir über eine bloße Haltung der Dankbarkeit hinaus und lassen Dankbarkeit und Gnade unsere Art des Seins und Lebens in der Welt werden. In der Vergangenheit fühlten wir uns eher selten und flüchtig begnadet. Um den Zustand der Gnade dauerhaft zu machen, müssen wir Dankbarkeit als Gewohnheit etablieren. So wird sie zum Standardmodus unserer Beziehung zu anderen. Wenn Dankbarkeit unsere natürliche Art ist, das Leben anzugehen, ist sie keine Aktivität mehr, an die wir uns zu erinnern versuchen. Dankbarkeit ist einfach das, was wir ausdrücken, fühlen und sind. Die Praxis der Dankbarkeit führt so auf natürliche, wenn auch unsichtbare Weise zu einem Leben im Zustand der Gnade.

Frage Nr. 1: Schau zurück auf die vergangenen zwei Wochen. Merkst Du bereits, wie praktizierte Dankbarkeit Deine Lebensqualität verbessert hat? Schreib auf, wenn und wie Dir diese Praxis mehr Vertrauen, Liebe, Hingabe, Freundlichkeit und Zuversicht in Deinen Alltag gebracht hat.
Frage Nr. 2: Beschreibe nun besondere Fälle, in denen Deine Dankbarkeit zu sichtbaren Zeichen von Gunst und Gnade führte.
Frage Nr. 3: Nenne nun einen oder mehrere Bereiche Deines Lebens, in denen Du mehr Dankbarkeit praktizieren könntest oder solltest.


Tag 18.
Der Lohn eines Lebens im höheren Selbst

ZENTRALER GEDANKE Mein höheres Selbst ist jederzeit bei mir.
SANSKRIT MANTRA Sanatana Hum ~ Das Mantra bedeutet: Ich erlebe mich selbst als allgegenwärtig. Beim wiederholen des Mantras kannst du dein Bewusstsein in seiner Zeitlosigkeit und unendlichen Präsenz wahrnehmen.

Botschaft des Tages
In der heutigen Meditation erforschen wir die Vorteile eines aus unserem höheren Selbst geführten Lebens. Von unserem höheren Selbst zu leben bedeutet, dass das Identitätsgefühl im inneren Bewusstsein verwurzelt ist und nicht im separaten Selbst oder im Ego, das sich an Objekten der Wahrnehmung orientiert. Das höhere Selbst ist, wer wir wirklich sind. Es ist im wörtlichen Sinne unser Selbstbewusstsein, es ist also immer bei uns. Die Belohnung des höheren Selbst ist ein Leben, das von den Anforderungen, Ängsten und Begrenzungen des eigenen Selbst oder Ego-Geistes befreit ist. Das Üben von Dankbarkeit und Wertschätzung hilft, das Bewusstsein auf das höhere Selbst auszurichten, weil wir uns auf die vereinigenden und erhebenden Eigenschaften des Bewusstseins konzentrieren, anstatt unsere Aufmerksamkeit auf das Trennende zu richten.  Frage Nr. 1: Beschreibe, wie praktizierte Dankbarkeit Gefühle von Stress, Isolation, Minderwertigkeit und Unzufriedenheit gemildert oder beseitigt hat.   Frage Nr. 2: Schreibe nun auf, wie es Deinem Ego noch immer gelingen mag, Ausdrücke totaler Dankbarkeit zu blockieren. Ein gewisses Anspruchsdenken, Neid, Eifersucht, Selbstbezogenheit, Selbstmitleid, Missgunst sind die Gefühle, die uns das Danken schwer fallen lassen.   Frage Nr. 3: Pick Dir eines dieser Ego-Gefühle heraus und erstelle eine Liste aktiver Schritte, um es zu überwinden.



Tag 19.
Der Weg zu völligem Wandel

ZENTRALER GEDANKE Ich werde von meinem inneren Licht geleitet.
SANSKRIT MANTRA Atma Prakasha ~ Das Mantra bedeutet:
Mein wahres Selbst scheint in seinem eigenen Lichte. Beim wiederholen des Mantras kannst du sehen und spüren wie sich dein Wesen vom eigenen Glanz geleitet seinen Weg bahnt.

Botschaft des Tages
In der heutigen Meditation stellen wir die notwendigen Werkzeuge der Transformation auf dem Weg zur Gnade zur Verfügung. Wenn wir durch die Höhen und Tiefen des täglichen Lebens schreiten, mit der Mischung aus positiven und negativen Situationen bei der Arbeit und zu Hause, brauchen wir zwei Werkzeuge, die uns helfen, praktizierte Dankbarkeit in einen echten Zustand der Gnade zu verwandeln: Wissen und Erfahrung. Wissen liefert das Verständnis und die Vision, wie sich Gnade manifestiert, und direkte Erfahrung gibt uns die persönliche Bestätigung, dass Gnade in unserem Leben Wirklichkeit ist. Das Bündel aus Wissen, Erfahrung und Dankbarkeit stellt sicher, dass unser Weg zur Gnade real und praktikabel ist. Diese Werkzeuge ermöglichen es uns, alle unsere Lebenserfahrungen, ob positiv oder negativ, in Gnade zu verwandeln.

Frage Nr. 1: Beschreibe drei Erlebnisse, bei denen Du fühltest, ohne großes Zutun in die richtige Richtung geleitet zu werden. Denk über die weise und liebende Intelligenz nach, die sich hinter dieser Führung verbirgt.
Frage Nr. 2: Denk nun an drei tragische Erlebnisse in Deinem Leben, aus denen Du jedoch als eine reifere, weisere und mitfühlendere Person herausgegangen bist. Schreib diese Erfahrungen auf.
Frage Nr. 3: Schreib über etwas, das Dir gerade das Leben schwer macht, sich aber als nützliche Erfahrung für die Zukunft erweisen könnte.


Tag 20.
Gnade als höchste Form der Liebe

ZENTRALER GEDANKE Ich erlaube Liebe, mir zu Hilfe zu kommen.
SANSKRIT MANTRA Aroot Perum Jothi ~ Das Mantra beschwört das hindische Licht der Gnade dein Leben zu erfüllen. Beim wiederholen des Mantras kannst du spüren wie das Licht der Gnade oben in deinen Kopf eindringt und jede Zelle deines Körpers, sowie jeden deiner Gedanken, jede Überzeugungen, jedes Gefühl in deinem Geiste zu wandeln beginnt.

Botschaft des Tages
Die heutige Meditation zeigt uns, wie wir die Kraft der Dankbarkeit nutzen können, um unsere spirituelle Transformation zu leiten. Wir sind es gewohnt, uns auf unseren Ego-Verstand zu verlassen, um wichtige Lebensentscheidungen zu treffen. Aber die Vision und Führung unseres eigenen Selbst wird immer durch unsere Vergangenheit und unser begrenztes Verständnis eingeschränkt. Das Ego sieht eher die Unterschiede, als das, was uns verbindet. Unser höheres Selbst wird jedoch nicht durch die Vergangenheit oder unser begrenztes Wissen eingeschränkt. Durch Gnade sehen wir die Unterschiede in der Welt als verschiedene Teile eines Ganzen. Wir empfinden diese Gnade persönlich als eine Art göttliche Liebe. Dieser liebevolle Zustand der Gnade verbindet, erfüllt, erfreut und verwandelt uns tiefgehend.

Frage Nr. 1: Schreib über eine Zeit, in der Dich die Liebe einer anderen Person verändert hat. Das kann auch während der Kindheit gewesen sein. In diesem Fall hast Du wahrscheinlich erst viel später gemerkt, wie sehr Dich diese Liebe prägte. Denk dann darüber nach, wie wichtig das Erhalten von bedingungsloser Liebe und Akzeptanz für unser Aufwachsen und unsere Entwicklung ist.
Frage Nr. 2: Verfasse nun ein kurzes Dankesschreiben an eine Person, die Dir bedingungslos ihre Liebe geschenkt hat, dank ihr dafür, Dir die kosmische Kraft der Dankbarkeit gezeigt zu haben.
Frage Nr. 3: Schreib die Namen von drei Personen auf, die Du als Botschafter der Liebe in Deinem Leben wahrgenommen hast. Beschreibe auch, wie Du ihnen das mitteilen könntest.


Tag 21.
Mit den Augen der Seele sehen

ZENTRALER GEDANKE Meine Seele sieht überall nur Licht.
SANSKRIT MANTRA Twam Eva Sarvam ~ Dieses Mantra lässt sich übersetzen mit:
Mein wahres Selbst ist alles was mir lieb und teuer ist. Alles IST Geist. Meine Mutter, Vater, Freund, Geliebter, Weisheit, Freunde, mein Reichtum. Wenn du das Mantra wiederholst, fühle diese Verbindungen zum Universum in deinem Herzen als etwas persönliches und intimes.


Botschaft des Tages  
Herzlichen Glückwunsch zur Fast-Vollendung dieser dreiwöchigen gemeinsamen Reise ins Reich der Gnade! Wir sind so froh, dass du uns auf dem Weg zu einem Leben in Gnade begleitet hast und hoffen, dass diese Meditationen über Dankbarkeit dazu beigetragen haben, in Dir die unendliche Gnade zu erwecken, die Dein Leben durchdringt. In der heutigen Meditation lernen wir, andere und die Welt mit der Vision von Gnade und Liebe zu sehen. Wir nennen das "mit den Augen der Seele sehen", denn wenn das höchste Selbst seine Essenz in einem anderen Menschen erkennt, erlebt es Liebe. Wenn sich unser wahres Selbst in einem Objekt sieht, erlebt es Schönheit. Wenn wir mit den Augen der Seele sehen, finden wir unser reines Selbst überall und jederzeit.


Frage Nr. 1: Erstelle eine Liste von Personen, für die es ganz natürlich ist, jede Situation erstmal positiv zu betrachten und die es häufig schaffen, auf diese Weise das Beste aus ihren Mitmenschen herauszuholen. Beschreibe das, was diese Menschen ausmacht. Ist es ihre Freundlichkeit, ihr offenes Herz? Denk nun darüber nach, ob diese Eigenschaften auch auf Dich zutreffen oder wie Du sie Dir zu eigen machen kannst.
Frage Nr. 2: Schließ die Augen und denk an drei Personen, denen Du heute wahrscheinlich noch begegnen wirst. Stell sie Dir wie reines Licht vor und spüre dabei die Verbindung zwischen Euren Seelen. Beschreibe Deine Erfahrung und nimm Dir fest vor, Dich an dieses Gefühl zu erinnern, wenn Du die entsprechenden Personen heute treffen wirst.
Frage Nr. 3: Nimm Dir einen Moment Zeit und versuche, Dich mit den Augen Deiner Seele zu betrachten. Sieh Dein inneres Licht, wie es rein und unberührt von jeder Sorge leuchtet. Beschreibe, wie sich das anfühlt.


Tag 22.
Das Erreichen von Ganzheit

ZENTRALER GEDANKE Trennung ist eine Illusion. Ich bin ganz und vollkommen.
SANSKRIT MANTRA Aham Brahmasmi ~ Die wahre Natur meines Selbst IST die Ganzheit des Universum. Beim wiederholen des Mantras kannst du spüren wie dein Wesen als Wahrheit kosmischen Seins seinen Widerhall findet.

Botschaft des Tages
Willkommen zum Bonus-Tag unserer 21-tägigen Meditationserfahrung. Diese letzte Meditationseinheit des Kurses soll zeigen, dass Ganzheit nichts ist, an das wir glauben müssen. Ganzheit ist Realität. Unser aller Leben ist untrennbar mit jedem und allem anderen im Universum verbunden. Es gibt keine klaren Grenzen in unserem Bewusstsein, die uns vom universellen Bewusstsein trennen. Wir alle sind Ganzheit.

Frage Nr. 1: Hattest Du während dieses Kurses eine besondere Erfahrung von der kosmischen Kraft der Dankbarkeit, etwas, das Dich nachhaltig prägt, eine Art “Aha-Effekt”?
Frage Nr. 2: Beschreibe, ob und wie Du Dein Leben durch diesen Kurs, als Vollkommener wahrnimmst.
Frage Nr. 3: Beschreibe Deine Vision eines in Gnade gelebten Lebens. 

Montag, 5. November 2018

Deepak Chopra Meditation Woche 2

Tag 8.
Dankbarkeit kommt Körper und Geist zugute

ZENTRALER GEDANKE Jeder Moment der Dankbarkeit macht mich gesünder.
SANSKRIT MANTRA Shara Vana Ya ~ Dieses Mantra öffnet Körper und Geist für die nährende Unterstützung der Natur. Beim wiederholen des Mantras kannst du fühlen wie Körper und Geist den wohltuenden Einfluss des Universums in sich aufnehmen.

Botschaft des Tages
Diese Woche werden wir unser Verständnis und unsere Erfahrung der Dankbarkeit auf die Verbindung zwischen Geist und Körper ausdehnen. Dankbarkeit ist viel mehr als eine Haltung oder Stimmung - sie ist ein starker positiver Beitrag zu unserem Geist-Körper-System, der zu mehr körperlichem und psychischem Wohlbefinden führt. Dankbare Gedanken und meditative Zustände bleiben nicht nur im Kopf. Botenmoleküle übertragen ihre Wirkung sofort auf die rund 100 Milliarden Zellen unseres Körpers, wodurch neue Gehirnzellen, -windungen und -muster. Die Praxis der Dankbarkeit kann sogar unser Erbgut positiv beeinflussen. Durch die Ausrichtung unseres Bewusstseins auf Dankbarkeit, wird auch unser gesamtes Geist-Körper-System automatisch auf mehr Gesundheit und Ausgeglichenheit ausgerichtet.

Frage Nr. 1: Erstelle eine Liste von Wegen, auf denen Du Deinem Gehirn mehr positiven Input geben kannst, z.B. durch stärkere Konzentration auf Dankbarkeit, Liebe, Zuneigung, Freundlichkeit, Wertschätzung oder Erfolg.
Frage Nr. 2: Nenn bitte drei Faktoren, die am stärksten für den negativen Input in Deinem Hirn verantwortlich sind. Sei dabei genau und so spezifisch wie möglich. Etwaige Faktoren sind Stress, Erschöpfung, Schlafmangel, Kritik, Ablehnung, Enttäuschung.
Frage Nr. 3: Beschreibe nun drei Möglichkeiten, den negativen Input zu minimieren, durch mehr Ruhe und Erholung, regelmäßige Bewegung oder mehr Zeit mit guten Freunden.


Tag 9.
Ändere Deine persönliche Realität

ZENTRALER GEDANKE Meine persönliche Wirklichkeit beginnt in mir.
SANSKRIT MANTRA Om Hreem ~ Dieses Mantra öffnet das Bewusstsein der ewigen Gegenwart, die in jedem neuem Moment des Seins liegt. Beim wiederholen des Mantras kannst du die Frische und all die schöperischen Möglichkeiten spüren, die das gegenwärtige Bewusstseins bereits hält.

Botschaft des Tages
Die heutige Meditation gibt uns den Ausgangspunkt für die Transformation der Realität - unseres eigenen Selbst. Realität ist keine unpersönliche Erfahrung oder Vorstellung. Sie ist persönlich, und wie wir die Wirklichkeit sehen und mit ihr umgehen, ist ein Produkt unserer einzigartigen Geschichte sowie unserer Einstellungen und Überzeugungen. Wir sind einzigartig in dem, was wir sind, einzigartig in der Art und Weise, wie wir die Welt sehen, und einzigartig in der Realität, die wir erleben. Der Kern unseres Bewusstseins ist die Quelle unserer Überzeugungen, Gefühle und Einstellungen. Deshalb ist das der Ort, von dem aus wir unsere persönliche Realität verändern können. Das Bewusstsein ist ein allgegenwärtiges Feld aller Möglichkeiten. So haben wir jederzeit die Möglichkeit für Wandel und Veränderung. Praktizierte Dankbarkeit befähigt uns, die Möglichkeiten in unserem Leben mit neuen Augen zu sehen.

Frage Nr. 1: Gibt es Erinnerungen oder negative Erfahrungen, die es Dir schwer machen, Dankbarkeit zu empfinden? Das kann eine sehr lange oder sehr kurze Liste sein...
Frage Nr. 2: Beschreibe etwaige starke körperliche Empfindungen, Gefühle oder Einstellungen, die Du mit der jeweiligen Erfahrung verbindest. Dies gibt Dir Hinweise, warum Du Dich nicht von dieser Vergangenheit lösen kannst.
Frage Nr. 3: Geh nun bitte die Liste durch und notiere neben jeder negativen Erfahrung eine Möglichkeit, diese zu überwinden. Solltest Du z.B. nicht über eine beendete Beziehung hinweg kommen, schreib ein paar tolle Sachen auf, die Dir passiert sind, ausgerechnet seitdem diese Beziehung beendet ist.


Tag 10. 
Dankbarkeit erweitert jede Beziehung

ZENTRALER GEDANKE In einer liebevollen Beziehung fließt Dankbarkeit.
SANSKRIT MANTRA Namasté ~ Ich erkenne meine wahre Essenz in jeder Seele wieder. Diese Erkenntnis ist eine einzige Woge von Gunst und Liebe. Öffne beim wiederholen des Mantras dein Herz und spüre, wie diese Liebe die Göttlichkeit in uns allen würdigt.


Botschaft des Tages
In der heutigen Meditation erforschen wir, wie Dankbarkeit all unsere Beziehungen verändern kann. Es beginnt, wenn wir einer anderen Person unsere Dankbarkeit oder Wertschätzung ausdrücken. Die Transformation beginnt, wenn wir den Gedanken der Dankbarkeit in Herz und Kopf haben und das Gehirn dieses Gefühl in wohltuende biochemische und neurologische Veränderungen im Körper übersetzt. Das Gefühl der Dankbarkeit erweitert auch das Herz, was den Effekt hat, alte Missstände zu beseitigen und Ressentiments oder kleine Differenzen, an denen wir häufig viel zu lange festhalten, zu beruhigen. Dankbarkeit ist insofern wunderbar, als sie dem Körper und dem Herzen sowohl der gebenden als auch der empfangenden Person gleichermaßen Vorteile bringt. Dank und Wertschätzung erzeugen, ob gegeben oder empfangen, die gleichen biochemischen Veränderungen sowie die gleiche Ausdehnung und Heilung des Herzens. Dieser Hin- und Herfluss der Gnade erhebt uns und öffnet jeden Aspekt unserer Beziehung zur anderen Person.

Frage Nr. 1: Nenn die Beziehungen in Deinem Leben, denen mehr Wertschätzung und Dankbarkeit gut tun würde.
Frage Nr. 2: Schreib für jede Beziehung auf, welche Hürde durch einen Ausdruck echter Dankbarkeit überwunden werden könnte.
Frage Nr. 3: Schreib nun die guten Eigenschaften der Beziehung auf, die zu würdigen der Beziehung sehr helfen könnte.


Tag 11. 
Die Großzügigkeit der Natur

ZENTRALER GEDANKE Je dankbarer ich bin, desto mehr Unterstützung erhalte ich.
SANSKRIT MANTRA Om Purnam Adah ~ dieses Mantra behauptet die inhärente Fülle, den Reichtum und die Vollkommenheit der Natur. Beim wiederholen des Mantra kannst du spüren, wie dieser Reichtum als bedingungslose Gande, Glück und Segen über jeden Bereich deines Lebens ergießt.

Botschaft des Tages
In der heutigen Meditation lernen wir, dass die Natur immer bereit ist, uns zu geben und uns zu unterstützen. Wir müssen uns nur für diese unendliche Fülle öffnen und uns mit ihr verbinden. Dankbarkeit ist die Art und Weise, wie wir mit der Großzügigkeit der Natur in Kontakt treten und ihre Unterstützung direkt in unser Leben bringen. Diese ausgedehnte, engagierte Beziehung zur Natur setzt unser Geist-Körper-System wieder in seinen gesunden, ausgeglichenen Zustand zurück. Anstatt Angst und Ängste einzudämmen, blüht unser erweitertes Bewusstsein auf und teilt seine Großzügigkeit des Geistes. Erweitertes Bewusstsein verbessert auch das gesamte Funktionieren des Körpers, von den Zellen bis zu den Genen.

Frage Nr. 1: Liste drei Dinge auf, von denen Du gerne mehr im Leben hättest. Denk dabei weniger an Geld oder Materielles und mehr an innere Werte wie Freundlichkeit, Vertrautheit, Liebe, Zuneigung, Wertschätzung, Selbstwertgefühl, Glück und Zufriedenheit.
Frage Nr. 2: Notiere nun neben jedem Punkt auf der Liste eine Handlung, mit der Du diesen inneren Wert fördern kannst. Du könntest z.B. nette Worte für eine Person haben, die diese sehr braucht, ein Kompliment machen oder eine Botschaft hinterlassen, mit der Du jemandem Deinen Dank oder Deine Wertschätzung ausdrückst.
Frage Nr. 3: Schreib die Namen der Personen auf, die am meisten zu Deinem inneren Reichtum beitragen. Überlege, wie Du Dich häufiger mit ihnen verbinden kannst.


Tag 12.
Mit Dankbarkeit lieben

ZENTRALER GEDANKE Liebe ist das wahrste Zeichen von Gnade in meinem Leben.
SANSKRIT MANTRA Aham Prema ~ meine eigentliche Essenz ist göttliche Liebe. Öffne beim wiederholen des Mantra dein Herz und spüre wie echte Liebe durch all deine Beziehungen und jeden Bereich deines Lebens fließt.

Botschaft des Tages
In der heutigen Meditation geht es um göttliche Liebe und geistige Gnade, die jeden und alles unterstützen. Diese Liebe ist immer da, ob wir sie sehen oder nicht. Dankbarkeit, wenn sie einem anderen Menschen angeboten wird, ist ein wirklicher Ausdruck von Liebe. Wie alle Formen der Liebe entfernt Dankbarkeit das Gefühl der Trennung und Distanz zwischen den Herzen. Dankbarkeit ist eine Bestätigung unserer gemeinsamen Existenz. Dankbarkeit entfernt uns von unserem Ego-Selbst, das Angst vor der Liebe haben könnte, weil es Unsicherheit, Verletzlichkeit oder Angst vor Ablehnung hat. Wenn wir lernen, Dankbarkeit mit vollem Herzen zu empfinden, lernen wir, bedingungslos zu lieben. Diese göttliche Liebe zu leben bedeutet, in Gnade zu leben.

Frage Nr. 1: Beschreibe drei Wege, auf denen göttliche Liebe und Gnade Dich genau jetzt unterstützen.
Frage Nr. 2: Fühlst Du Dich hingegen nur wenig von göttlicher Liebe unterstützt, warum? Wie äußerst sich das? Fehlt es Dir an Zuversicht und Glauben? Bist Du übertrieben skeptisch und ängstlich? Oder sind Deine Weltsicht und Überzeugungen vielleicht sehr negativer Natur?
Frage Nr. 3: 3. Zähle ein paar aktive Schritte auf, die helfen, Deine inneren Hürden und den Widerstand, den Du gegenüber göttlicher Liebe aufgebaut hast, zu überwinden. Auch inspirierende Gedichte oder Literatur im Allgemeinen können dafür nützlich sein. Du könntest auch jemandem einen schlimmen Fehler verzeihen oder den Kontakt zu einer Dir sympathischen gläubigen Person verstärken.


Tag 13. 
Erfolg durch Dankbarkeit

ZENTRALER GEDANKE Ich finde wahren Erfolg durch innere Erfüllung.
SANSKRIT MANTRA Om Kleem Shreem ~ Das Mantra zieht Erfolg und himmlische Unterstützung in unser Leben. Beim wiederholen des Mantra kannst du spüren, wie Körper, Geist und Seele von allen Eigenschaften des Erfolgs durchströmt werden.

Botschaft des Tages
Wenn unser Denken und Handeln von Gnade geleitet ist, wird unser Erfolg erfüllend und sinnvoll sein. Die heutige Meditation zeigt, wie die Praxis der Dankbarkeit unseren Erfolg in eine intelligente und mitfühlende Richtung lenken kann. Diese Art von Erfolg unterscheidet sich von dem ego-getriebenen Erfolg, der darauf abzielt, das Objekt der Begierde zu erhalten, zu kontrollieren und zu behalten, um sich selbst besser zu fühlen. Wenn der Erfolg jedoch von Dankbarkeit und Gnade im Herzen getrieben wird, dann sind wir mit unserem wahren Selbst verbunden und unser Schaffen fühlt sich immer vollständig und erfüllend an.

Frage Nr. 1: Entwickle eine eigene, auf inneren Werten beruhende Idee von persönlichem Erfolg. Denk dabei an Eigenschaften wie Selbstvertrauen, Ehrlichkeit, Integrität, Respekt, Treue, inneren Frieden, Einsichtsfähigkeit, Weisheit, Kreativität...
Frage Nr. 2: Berichte über drei Momente in Deinem Leben, in denen diese Eigenschaften gefordert waren und Du zur Stelle warst.
Frage Nr. 3: Beschreibe nun drei Situationen aus der Vergangenheit, in denen Du diese Eigenschaften hättest besser zur Geltung bringen können. Denk darüber nach, was Du hättest anders tun können. Dies ist der Schlüssel dafür, in Zukunft das Richtige zu tun.


Tag 14. 
Dankbarkeit bringt Mitgefühl

ZENTRALER GEDANKE Wenn ich nicht urteile, begegne ich allen mit Freundlichkeit und Güte.
SANSKRIT MANTRA Karuna Hum ~ Das heißt: Ich bin Mitgefühl.
Tiefes Mitgefühl erlaubt uns andere als uns selbst zu betrachten. Beim wiederholen des Mantra kannst du im Herz das spirituelle Band spüren das alle Menschen vereint.

Botschaft des Tages
Die heutige Meditation zeigt uns, wie das Ausdrücken von Dankbarkeit zu Mitgefühl führt. Wir alle wissen, dass wir mitfühlend sein sollen, aber mit all der Negativität und Ungerechtigkeit, die wir um uns herum sehen, ist es leicht für unsere Egos, sich gerechtfertigt zu fühlen, verurteilend und (ab-)wertend zu sein. Wenn wir jedoch Gründe finden, jemandem dankbar zu sein, überbrücken wir die Kluft. Zudem ist es unmöglich, gleichzeitig dankbar und nachtragend sein. Diese Verbindung, die wir spüren, wenn wir dankbar sind, ist Menschlichkeit in Reinform - sie ist der Boden des Mitgefühls. Ein mitfühlendes Herz vergibt nicht nur anderen, sondern auch sich selbst.

Frage Nr. 1: Schreibe die Namen von Menschen auf, mit denen Du nur sehr flüchtig Kontakt hast, obwohl sie Dir sehr sympathisch sind.
Frage Nr. 2: Notiere für jede dieser Personen zumindest eine Eigenschaft, die Du an Ihnen bewunderst. Überlege nun, auf welche Art Du diesen Personen Deine Wertschätzung ausdrücken kannst.
Frage Nr. 3: Schreib ebenfalls für jede Person auf, was Du mit ihr gemeinsam hast und wie das Euer Verhältnis vertiefen könnte. Vielleicht habt Ihr beide einen Vater oder eine Mutter in hohem Alter, um die Ihr Euch sorgt. Solche oder ähnliche Fälle schaffen sofort Empathie unter den Betroffenen.

Freitag, 2. November 2018

Geführte Meditation der Self-Realization Fellowship


über die »Erweiterung der Liebe«

Du bist Liebe,
und ich bin Dir zum Bilde geschaffen.

Ich bin die kosmische Sphäre der Liebe
in der ich alle Planeten und Sterne
alle Lebewesen und die ganze Schöpfung
als flimmernde Lichter schaue

Ich bin die Liebe,
die das ganze Weltall erleuchtet.


Donnerstag, 1. November 2018

Linien Kriya Yoga Meister


Spirituelle Meister sind seit jeher das Sprachrohr der ewigen Weisheit, die sie an würdige Schüler weitergeben. Der wahre Meister ist jedoch Gott, der die Menschheit zu allen Zeiten auf mannigfaltige Weise lehrt. So sprach der Herr: "Ich lehrte diesen Yoga Vivasvan, der ihn wiederum Manu lehrte und Manu übergab diese Kenntnisse des Yoga an Ikshwaku." (Bhagavad Gita IV:1)

In Kriya Yoga ist es Tradition, göttlichen Inkarnationen wie Krishna und Christus sowie jeder Religion und jedem Glaubensbekenntnis Liebe und Respekt entgegenzubringen. Kriya Yoga repräsentiert den auf allen Religionen basierenden praktischen Aspekt des spirituellen Lebens und ist somit der universale Weg zu kosmischem Bewußtsein.

Montag, 29. Oktober 2018

Deepak Chopra Meditation Woche 1

Tag 1.
Dein Weg zu Gunst und Gnade (Grazie) beginnt heute

ZENTRALER GEDANKE Ich finde Gunst und Gnade, wenn ich dankbar bin.
SANSKRIT MANTRA Dhanya Vad = Ich empfinde Dankbarkeit ~ begünstigt eine Haltung der Wertschätzung wie wir das Leben angehen.

Botschaft des Tages
Die Quelle der Gnade liegt bereits in unserem eigenen Bewusstsein. Wir freuen uns, dass Du uns auf diesem inneren Weg der Dankbarkeit und Gnade begleitest. Gemeinsam werden wir entdecken, wie wir Gunst und Gnade zum aktiven Zentrum des Lebens machen können - hier und jetzt. Die Quelle der Gnade liegt bereits in unserem eigenen Bewusstsein. Wir müssen nirgendwo hingehen oder suchen, um es zu finden, wir müssen nur unsere Wahrnehmung dessen ändern, was bereits um uns herum ist. In den nächsten drei Wochen werden wir lernen, wie Dankbarkeit unser Bewusstsein und unseren Umgang mit anderen und der Welt verändert. Diese neue Perspektive wird die Gnade offenbaren, die bereits in unserem Leben ist und nur darauf wartet, sich zu offenbaren.

Frage Nr. 1: Bitte beschreibe, was Gunst und Gnade für Dich bedeuten.
Frage Nr. 2: Erstelle eine Liste der Personen in Deinem Leben, denen Du am meisten dankbar bist.
Frage Nr. 3: Schreibe nun etwas auf, wofür Du den genannten Personen jeweils besonders dankbar bist.

Tag 2.
Dankbarkeit ist in Dir

ZENTRALER GEDANKE Alle guten Dinge bringen Dankbarkeit.
SANSKRIT MANTRA Kripa (Gnade) Hum = Ich bin göttliche Gnade ~ setzt den göttlichen Fluss der Gunst und Gnade in Bewegung ~ Geben und Empfangen

Botschaft des Tages
Dankbarkeit ist ein wechselseitiger Fluss der Wertschätzung zwischen unserem Dank und der Antwort, die uns im Gegenzug Freude bereitet. In unserer heutigen Meditation führen wir einen solchen Dialog und stellen fest, dass wir dadurch noch mehr Dankbarkeit schaffen. Wir werden lernen, wie der Fluss der Dankbarkeit aus dem Herzen von der Natur in demselben Geist empfangen wird, in dem sie gegeben wurde. Zudem üben wir uns weiter darin, Dankbarkeit aus der Stille unseres Bewusstseins auszudrücken, ist dies doch die Quelle der Gnade in uns.  

Frage Nr. 1: Beschreibe drei Eigenschaften, die Du am meisten an Dir schätzt.
Frage Nr. 2: Schreib über eine Zeit, in der Deine Dankbarkeit und Wertschätzung angenommen wurde und Du gemerkt hast, wie daraufhin die ganze Situation von Gunst und Gnade geprägt war.
Frage Nr. 3: Zähle die Personen auf, denen gegenüber Du Deine Dankbarkeit gerne häufiger und stärker mitteilen möchtest. Schreib danach die Wege auf, auf denen Dir dies gelingen könnte.

Tag 3.
Erwecke die Energie der Dankbarkeit

ZENTRALER GEDANKE Ich erfreue mein Herz.
SANSKRIT MANTRA Amanda Hum = Ich bin Glückseelig ~ aktiviert die in unserem Herzen innewohnende Freude sodass wir die Welt mit Liebe und Dankbarkeit betrachten - spüre beim Wiederholen des Mantra wie sich dein Herz bis zum bersten mit Glück füllt

Botschaft des Tages
In der heutigen Meditation lernen wir, wie wir unsere Dankbarkeitsbatterien wieder aufladen können. Wenn wir müde, verärgert oder gestresst sind, dann ist unser Herz geschlossen und wir sind nicht in der Lage, echte Dankbarkeit zu fühlen oder auszudrücken. Echte Dankbarkeit kommt von einem Gefühl der Zufriedenheit, der Sicherheit und des Willkommenseins im Leben - was Buddha das "erfreute Herz" nannte. Diese natürliche Energie der Dankbarkeit wird beim Meditieren geweckt. Unsere Absicht in der Meditation wird es sein, die warme Haltung der Wertschätzung in unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung einzuladen. Mit diesem mit Dankbarkeit geladenem Herzen werden wir Grund finden, dankbar zu sein, wo immer wir hinschauen.

Frage Nr. 1: Beschreibe die Dinge in Deinem Leben, die Dein Herz am meisten erfreuen. Das können ganz einfache Sachen sein, wie das Atmen sauberer Berg- oder Meeresluft oder das Spüren der Morgensonne auf der Haut.
Frage Nr. 2: Schließ die Augen, richte Deine Aufmerksamkeit aufs Herz und denk über die Menschen nach, denen Du am meisten zu verdanken hast. Beschreibe, was Du danach fühlst.
Frage Nr. 3: Beschreibe die schönsten Dinge, die Dir heute widerfahren sind und was sie in Dir ausgelöst haben.

Tag 4. 
Dankbarkeit wird erwidert

ZENTRALER GEDANKE Gnade fließt zu mir zurück.
SANSKRIT MANTRA Twam Eva Mata ~ Das Universum ist unsere Mutter ♥ WEnn wir der Welt mit Liebe und Wertschätzung begegnen, bekommen wir alles wie in einer Mutter Kind Beziehung zurück ~ spüre mit jeder Wiederholung wie sich Körper, Geist und Seele mehr öffnen und mehr empfangen

Botschaft des Tages
In der heutigen Meditation erforschen wir, wie Dankbarkeit uns in den evolutionären Fluss des Lebens einbindet. Wenn wir der Welt unsere Dankbarkeit anbieten, antwortet Gnade und schließt den Kreis. Unsere innere und äußere Welt verschmelzen zu einem harmonischen Fluss des Seins. Wenn wir unsere Dankbarkeit nutzen, um an diesem Erwachen der Freude und Schönheit um uns herum teilzunehmen, finden wir auch, dass unser Leben einfacher und auch freud- sowie bedeutungsvoller wird. Die nährende Kraft der Gnade kommt von der Quelle des Seins, die alle und alles im Universum am Leben hält. Als Menschen können wir uns bewusst dafür entscheiden, in diesen Fluss der Gnade einzutreten.

Frage Nr. 1: Beschreibe eine Situation, die sich selbst gelöst hat, nachdem Du Deine Einstellung ihr gegenüber geändert hast.
Frage Nr. 2: Nenne alle Zeichen von Gnade, die Dir in jüngerer Vergangenheit widerfahren sind. Gemeint sind unerwartete Momente der Freude, der Vollkommenheit oder auch der Geborgenheit und des Zusammenhalts.
Frage Nr. 3: Um mehr Energie zu haben, ist es am besten, Anforderungen und Pflichten ein bisschen herunterzufahren und stattdessen mehr Zeit mit lieben Menschen zu verbringen. Beschreibe drei Wege, wie es Dir gelingt, Deine Batterien durch Wertschätzung wieder aufzuladen. Vielleicht mit einem Spaziergang, dem Besuch einer Ausstellung oder einem Kaffee mit einer guten Freundin...

Tag 5.
Dankbarkeit erweckt das wahre Selbst

ZENTRALER GEDANKE Mein wahres Selbst ist immer dankbar.
SANSKRIT MANTRA Kritajna Hum ~ Ich bin Dankbarkeit - das Mantra aktiviert ein von unserem wahrem Selbst ausgehendes Gefühl des Dankes - bei Wiederholen des Mantras erleben wir das Gefühl von Dankbarkeit als unsere wahre Essenz

Botschaft des Tages
Man könnte denken, dass wir, um in Gnade zu leben, einen frommen Lebensstil verfolgen und uns von der Welt zurückziehen müssten. Aber wir haben gelernt, dass Gnade in allen Dingen, an allen Orten und zu allen Zeiten zu finden ist. Wenn wir über unsere sich verändernden Persönlichkeiten hinausgehen, um uns mit unserem essentiellen Selbst zu verbinden, treten wir mit dieser allgegenwärtigen Gnade in Kontakt und können auch im Alltag im Zustand der Gnade leben. Unser wahres Selbst ist friedlich, aber nicht träge oder untätig. Es ist intelligent, kraftvoll und eng mit unseren Wünschen und Träumen verbunden. Das wahre Selbst hat die schöpferische Kraft und Intelligenz, um die Reise des Lebens zu lenken und zu manifestieren. Wenn Du von dieser Ebene aus das Leben angehst, wirst Du immer dankbar sein und überall Gnade finden.

Frage Nr. 1: Beschreibe Wege, wie Du Deine persönliche Wahrheit häufiger leben und aussprechen kannst.
Frage Nr. 2: Wir haben viele Teil-Identitäten. Bei der Arbeit, in der Öffentlichkeit, in der Familie oder gegenüber unseren Partnern präsentieren wir uns meist auf verschiedene Weise. Welche Deiner Identitäten müsste Deiner Meinung nach häufiger oder stärker hervor treten?
Frage Nr. 3: Auf welche Weise kannst Du diesen Teil Deines Selbst häufiger beziehungsweise stärker hervortreten lassen?

Tag 6.
Dankbarkeit ist gegenwärtig

ZENTRALER GEDANKE Jeder Moment ist voller Gnade.
SANSKRIT MANTRA Samprati Hum ~ dieses Mantra erinnert uns daran, dass unser Selbst Allgegenwärtiges Bewusstsein IST. Einfach nur hell und wach im Hier und Jetzt zu leben ist der natürliche Zustand von Dankbarkeit.

Botschaft des Tages
In der heutigen Meditation entdecken wir, wie Dankbarkeit den gegenwärtigen Moment lebendig, wach und reicher macht. Wir werden lernen, dass jeder Augenblick unseres Lebens ein einzigartiges Geschenk ist und dass wir in einen Zustand der Gnade eintreten, wenn wir uns nur des besonderen Werts jedes Augenblicks gewahr werden. Kulturellen Konditionierungen entziehen uns jedoch dem gegenwärtigen Moment und lassen uns meist an unmögliche Ideale in der Zukunft denken. Wir hoffen, das zu haben, was uns derzeit fehlt, so auszusehen, wie wir denken, dass wir aussehen sollten oder das Glück zu spüren, das wir jetzt nicht spüren. Aber das setzt voraus, dass die Gegenwart von Natur aus mangelhaft ist. Praktizierte Dankbarkeit kehrt dies um, so dass wir unsere Vollständigkeit auch im gegenwärtigen Moment finden.

Frage Nr. 1: Schau Dich in diesem Moment einfach mal um und sei dabei so geistesgegenwärtig wie möglich. Beschreibe Deine Erfahrung.
Frage Nr. 2: Nenn drei Faktoren, die häufig dazu führen, dass Du nicht voll und ganz im Hier und Jetzt lebst. Was lenkt Dich ab? Sind es andere, die Dich unterbrechen, bist Du überarbeitet, übermüdet oder hängst Du in alten Erinnerungen fest?
Frage Nr. 3: Beschreibe nun Möglichkeiten, diese Ablenkungen auf ein Minimum zu beschränken?

Tag 7. 
Die Hindernisse auf dem Weg zu Gnade

ZENTRALER GEDANKE Spüre ich keinen Widerstand in mir, bin ich im Zustand der Gnade.
SANSKRIT MANTRA Prani Dhana ~ das Mantra leitet unseren in natürlichen Vorgang des Loslassens von konditionierten Denken und der Ausweitung unseres Bewusstseins ins wahre Selbst. Wenn das Bewusstsein die eigene Univeralität vollauf akzeptiert und umarmt sind wir bereit uns wirklich hinzugeben. Beim rezitieren des Mantra kannst du fühlen wie sich der Kerzenschein deines kleinen Selbst im Lichte von Gunst und Gnade labt.

Botschaft des Tages
In der heutigen Meditation betrachten wir, wie Gnade den Widerstand und die Hindernisse, die wir in unserem Leben finden, auflösen kann. Wir hatten alle Zeiten, in denen wir auf schwer zu überwindende Hürden gestoßen sind. Diese äußeren Widerstände sind Signale unseres wahren Selbst, dass es einen inneren Widerstand gibt, der wiederum unserem beschränkten Glauben entstammt, dass wir ein von den anderen losgelöstes Selbst sind. Diese Überzeugung führt zu Anspruchsdenken, Egoismus und Pessimismus. Sie blockiert den natürlichen Fluss von Dankbarkeit und Gnade. Wenn wir Dankbarkeit üben, erweitert sich unsere Perspektive und wir sehen, dass wir keineswegs isoliert von den anderen sind. Wir werden von der Großzügigkeit des Universums auf unendliche Weise unterstützt. Wenn wir das sehen, lösen sich unsere Negativität, unser Anspruchsdenken und alle Hindernisse auf wie der Morgennebel mit der aufgehenden Sonne...

Frage Nr. 1: Wenn Du Dir aussuchen könntest, was in Deinem Leben von Gunst und Gnade berührt werden soll, was würdest Du zuerst wählen?
Frage Nr. 2: Zähle drei Dinge auf, die Kampf und Konflikt in Dein Leben bringen, wie z.B. Stress, Überarbeitung, zu viel Termine oder familiäre oder soziale Anforderungen.
Frage Nr. 3: Schreibe auf, wie praktizierte Dankbarkeit diese Kämpfe mindern kann. 

Freitag, 26. Oktober 2018

Herz ♥ Sutra

Das Herz der vollkommenen Weisheit Sutra

Avalokitesvara Bodhisattva, in tiefste Weisheit versenkt, erkannte, daß die fünf
Skandhas (Die fünf Skandhas sind im Einzelnen die Empfindungen des materiellen Körpers mit seinen Sinnesorganen, die Gefühle, die Wahrnehmung, die Geistesformationen, und schließlich das Bewusstsein. Die Skandhas werden auch Gruppen der Anhaftung, Aggregate, Daseins- oder Aneignungsgruppen oder Zusammenhäufungen genannt.) leer sind und verwandelte damit alles Leid und allen Schmerz.
Sariputra! (Sariputta war einer der beiden Hauptschüler Buddhas. Sariputta gilt in der buddhistischen Tradition als „Rechte Hand“ Buddhas) Form ist nichts anderes als Leere, und Leere ist nichts anderes als Form. Form ist identisch mit Leere und Leere ist identisch mit Form.
Und so ist es auch mit Empfindung, Wahrnehmung, geistiger Formkraft und
Bewußtsein. 
Sariputra! Alle Dinge sind in Wahrheit leer. Nichts entsteht und nichts vergeht.
Nichts ist unrein, nichts ist rein. Nichts vermehrt sich und nichts verringert sich.
Es gibt in der Leere keine Form, keine Empfindung, Wahrnehmung, geistige
Formkraft und kein Bewußtsein, keine Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper oder
Geist; es gibt nichts zu sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen oder denken,
keine Unwissenheit und auch kein Ende der Unwissenheit, kein Altern und
keinen Tod, noch deren Aufhebung, kein Leiden und keine Ursache des
Leidens, kein Auslöschen und keinen Weg der Erlösung, keine Erkenntnis und
auch kein Erreichen. Weil es nichts zu erreichen gibt, leben Bodhisattvas Prajna
Paramita und ihr Geist ist unbeschwert und frei von Angst.
Befreit von allen Verwirrungen, allen Träumen und Vorstellungen, verwirklichen
sie vollständiges Nirvana.

Alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft leben Prajna Paramita
und erreichen damit die höchste Erleuchtung. Erkenne deshalb, daß Prajna
Paramita das große Mantra ist, das strahlende Mantra, das unübertroffene
Mantra, das höchste Mantra, das alles Leiden stillt. Dies ist die Wahrheit, die
Wahrheit ohne Fehl. deshalb sprich das Prajna Paramita Mantra:

Gate, gate, paragate, parasamgate, bodhi, svaha!
Rezitationstext aus der Tradition von Prabhasa Dharma Roshi


GATE GATE PARAGATE PARASAMGATE BODHI SVAHA
Das Herz-Sutra gilt als einer der bekanntesten buddhistischen Texte und steht als alt-japanische Übersetzung im Zentrum zahlreicher Zen-Schulen. Darin lehrt der Buddha Avalokiteshvara über die höchste Tugend auf dem Weg zur Erleuchtung: vollkommene Weisheit, auf Sanskrit Prajnaparamita, also das Wissen um die Leerheit aller Phänomene. Das Mantra ist der Schluss- und Höhepunkt des Sutras.
Die Bedeutung der Silben
GATE bedeutet „gegangen“, den Übergang vom Leiden zur Befreiung vom Leiden.
PARA verstärkt GATE und bedeutet „bis zum anderen Ufer“, „den ganzen Weg“.
SAM verstärkt GATE und bedeutet „alle Lebewesen“, „die gesamte Sangha“.
BODHI bedeutet den erreichten Zustand von „Erleuchtung“ oder „Erwachen“.
SVAHA bedeutet „Möge die Bedeutung des Mantras in meinem Herzen Wurzelnschlagen!“, vergleichbar mit „Amen“ oder „Hallelujah“.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Meine ersten magischen Schritte in einem KRIYA Yoga Zentrum

lief ich letzte Woche ♥

Hall oo Ihr Lieben,
heute möchte ich mit Euch meine Reise~Erlebnisse so weit wie möglich teilen
und probiere einen neuen Schreibstil.
Viel Freude zusammen ♥

Am 11. Okt. schlendere ich zum Buchladen in der Altstadt unserer Stadt zu "meinem Lehrer" (auch wenn das Verhältnis so nicht geklärt ist) KU um zu fragen ob wir gemeinsam kommenden Montag zum Zentrum zur Arbeitswoche (kostenloser Aufenthalt + Bio Essen + 2 geleitete Meditationen Morgens 7:30 Uhr und Abends 19:00 Uhr)) fahren würden. Ehrlich ging ich von einer negativen Antwort aus, da KU NIE Zeit hat. Der Laden war geschlossen sodass ich Freitag noch mal hin musste. Überrascht sagte KU beinah umgehend zu - Samstag per Phone. Wow - allein dieses Tatsache würde viel mehr Zeilen verdienen, aber dann wird es zu lang.
Da ich bis Sonntag Abend nix mehr von KU hörte, dachte ich, ok, dann fahren wir wohl doch nicht, was wir dann aber Dienstag taten und gegen Mittag ankamen. Auf dem Weg dorthin holten wir noch HJ ab, der mich überhaupt erst zum Kriya Yoga brachte. Auch HJ und unsere kleine Geschichte würde eigentlich ein eigenes Kapitel verdienen, aber es war eine wunderschöne Anreise mit diesen beiden liebevollen, lichten, hellen Wesen. Das Wetter war auf unserer Seite - 20° und Sonne ♥

Im Zentrum gegen 12 Uhr angekommen, hat HJ uns herumgeführt und vieles gezeigt bis es dann gegen 13 Uhr Mittagessen gab, von dem ich sehr wenig in der Gemeinschaft 25 Leute gegessen habe, da ich es absolut beklemmend finde in Gesellschaft zu essen. Ich kann das einfach nicht.
Arbeitswoche bedeutet neben der Meditation halt arbeiten im/ und am Zentrum + Garten/ Waldarbeit. Nach dem Mittagessen gingen wir drei also in den Garten zu W und halfen beim Baumfällen... pfff - das war schon mal der erste absolute HAMMER für mich. "Ich komme vom #Hambi" um hier Bäume zu fällen. OK! So sei es. Waren 5 kranke und zu fällende Bäume. Die Stämme wurden klein geschnitten und verladen usw. Harte Arbeit! Aber die kann man sich ja aussuchen und wird einem nicht aufgehalst. Man muss auch nicht ständig bei der gleichen Arbeit bleiben, kann wechseln. Wir aber blieben dabei. Nachmittags gibts es Teepause mit Gebäck als kleine weitere Pause von der Arbeit. Dann nimmt man noch mal die Arbeit auf um gegen 18 Uhr damit "fertig" zu sein und langsam umziehen, duschen, Abendessen mit vorbereiten, Tische decken etc.

Um 19:00 Uhr ging es dann zum ersten Mal für mich durch die "alte" Meditationshalle in die neue Meditationshalle -100% Naturbaumaterial - 1a vom Feinsten! Die Halle - dazu komme ich noch. Mir war die letzten beiden Jahre über klar, dass ich die Kriya Yoga Technik nicht 100% "richtig" geübt habe, dennoch weiter gemacht. So war ich etwas aufgeregt, da die Medi Anleitung von Peter, dem Lehrer, auf englisch gesprochen wurde und ich hier ja hingefahren bin um u.a. die Technik zu perfektionieren. Ich habe kaum ein Wort verstanden und das obwohl ich in der 2. Reihe meditierte. Da war ich ein wenig traurig und habe nach der Medi gleich noch meinen "falschen" Kriya hinten dran gehängt und nicht zu Abend gegessen. Hab das dann auch meinem Freund HJ mitgeteilt, worauf er mir angeboten hat, JETZT in die MediHalle zu gehen um alle 10 Schritte noch mal auf deutsch durch zu gehen. Wir hatten da glaube ich 22:45 Uhr. Von 22-06 Uhr ist eigentlich Hausruhe - wenn man aber leise ist, sagt niemand um 23:30 Uhr jetzt aber aufs Zimmer, die streng in Geschlechter geteilt sind. Für diese Zeit mit HJ und KU bin ich sehr, sehr dankbar gewesen und anschließend mit KU aufs Zimmer, welches wir allein für uns hatten (4-6 Personen Zimmer, von denen es 7 oder mehr im Ashram gibt). Ich wollte  eigentlich auch nach Hause, weil ich hier zu wenig verstehe, viel englisch oder niederländisch gesprochen wurde usw. Dazu die ganzen Bilder der Meister. "Überall" hängen Sie. Ich dachte zuerst, was für ein Götzendienst (oder so in etwa - was für ein unnötiger Mist, halt). Auch das änderte sich Tag für Tag. Mittwoch fühlte ich mich von Ihnen beobachtet und Donnerstag von Ihnen gesegnet. Ja, die Dinge haben nur die Bedeutung die wir Ihnen geben ♥ Somit vermisse ich Sie fast ein wenig, all die Bilder ☺

Jedenfalls wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich auch am Mittwoch Morgen wieder Heim fahren können. Aufgewacht bin ich nach einer schweißnassen Nacht um 04:00 Uhr. Ein wenig frisch gemacht und ne Runde im Wald gedreht. Alkohol, Zigaretten und Drogen sind auf dem Gelände untersagt. Rauchen muss man also außerhalb. Es war schon mein erster magischer Moment, denn den Wind morgens die Blätter rauschen lassen zu hören, sie von den Bäumen auf dich fallen zu spüren, dass erlebt man im Strassenverkehrsalltag hier so nicht. Ich war aber noch blockiert für den Genuss dieser Augenblicke, weil mein ICH meinte, was soll der Mist hier?! Fahre nach Hause! Es gibt wichtigeres zu tun als hier Gartenarbeit zu verrichten. Na wenn das nicht mal ein toller Start in den Tag ist, oder? Voll motiviert ans Tagwerk. Ich also um 05:00 Uhr in die Medihalle - wo schon I saß. Ein lustiger Typ ♥ Auf meinem Platz angekommen, sitze ich ne Stunde und komme weiter hier an. Verachte auch die Bilder in der Halle nicht mehr so sehr. Es entspannt sich was. Gefrühstückt hab ich natürlich nicht und wir gingen an die Arbeit. Stämme verladen usw. Als wir damit fertig waren, hätten wir Unkraut aus dem Kies der Gehwege ziehen können - wie geil! Leichte Arbeit und meditativ zugleich. Peter fragte dazu: "Oder wollt ihr mehr?" - Oh, ja - warum nicht ☺ Wir sind ja schließlich kräftige Jungs! Haben wir das wirklich so gesagt?! Ja! Haben wir ☺ Boah, nun haben wir den Salat. Ich das mind. 5 Jahre nicht mehr bearbeitete Brombeerenfeld und KU ein Blumenbeet, welches man am 2. Tag als solches identifizieren konnte. Also Freunde, wenn ich etwas nicht so gern mache, dann ist das Gartenarbeit!!! Aber erst Mal Mittagessen. Was ich diesmal schon etwas heimischer tat. Es gibt 3 lange Tischreihen parallel zueinander. Wir saßen in der mittleren und die 3. war leer. Meist saßen an unserem Tisch die selben Seelen und wir waren eher still beim essen. Andere dagegen überhaupt nicht, wo ich auch schon dachte, wo bin ich hier? In der Muppetsshow? Aber - mache deine Praxis nicht von den Umständen abhängig! Das ist mein Motto. Half sehr in diesen Essensaugenblicken.
Das Wetter blieb die Zeit über traumhaft. Also raus in den Garten. Ich sage euch, so kaputt war ich lange nicht mehr durch Arbeit. Zerschnitten, zerzaust und gut gebraust ging es dann um 19 Uhr in die Medihalle, wo ich hin und wieder mal den Tag über hinein schaute. Meine Freude zu der Halle wuchs mehr und mehr und dank der Morgenmedi, die diesmal von Petra geleitet wurde und der Erklärung von HJ am Vorabend, konnte ich Peter am Abend viel besser verstehen und die Medi absolvieren. Abend gegessen und dann nach nem kleinem Plausch mit HJ und KU auch schon gegen 22:30 Uhr ins Bett, nachdem wir gegen 22 Uhr noch einen wunderleckeren Chai Tee von W genießen durften.
Gegen 04:30 Uhr wachte ich auf und zog gleiches Programm wie am Morgen zuvor durch. Der Tag verlief wie der Vortag. Ich kam mehr und mehr hier an und fügte mich den Dingen die zu tun waren und war einfach hier. Nach Hause wollte ich da schon gar nicht mehr. Klar, die Familie zu Hause. Aber ich wollte nicht mehr weg wie noch am Mittwoch Morgen.
Donnerstag war dann mein Highlight an dem ich gut gearbeitet und gegessen habe - dazu 4x meditiert und einen wunderschönen Tag erlebt. An diesem Tag hab ich mich in die MediHalle verliebt. Sie ist so traumhaft schön. Schön weiß. Sauber. Leer. Positiv. Als ich gegen 22:oo Uhr die 4. Meditation des Tages angehen wollte, überkam es mich. Ich ging langsam durch die alte "Halle" (großer Raum) in die neue Halle. Niemand drin. Allein. Leichtes gedämmtes Licht. Es war hell und dunkel zugleich. Wow. Das ging ja schon gut los. Ich war voll im Sein, denn es war die 4. Medi - nur 2 Std. nach der Abendmedi. Ich denke in dieser Meditation hab ich zum ersten Mal ahnen dürfen, was da auf mich wartet. Ich hab die Halle absorbiert und atme Sie hin und wieder seitdem auch hier zu Hause ein und aus. Dieses Feeling - konnte ich nur durch das Beenden des Kampfes fühlen lernen. Zulassen was ist. Nicht wehren. Nicht wehren. Annehmen. Du stirbst nicht. Es geht vorbei. Bleib dran. Schritt für Schritt. Noch ein wenig weiter. Noch ein wenig. Du bist auf dem "richtigem" Weg. Noch ein bisschen ♥
Danke HJ, KU, W, I, J, Petra und Peter und dem Rest der Gruppe für diese wundervollen Tage!
Gerne komme ich jederzeit wieder ☺

Freitag morgen hab ich von Peter dann noch die gewünschte Anleitung der Medi auf deutsch auf CD erhalten und wir düsten dann gen Heimat.
Die Zeit bisher zu Hause ist vollkommen anders, neu, surreal - unvollkommen u.s.v.m.
Dazu später einen weiteren Einblick :)

I bow to you
https://www.youtube.com/watch?v=gJKsFwGwUHc

I bow to me 
~ <3 ~

grandmother and granfather
https://jayalakshmiandananda.com/track/1439666/soaring-eagle


Für Interessierte ein Einführungsvortrag von Peter aus dem Jahr 2006 - er sieht unverändert aus ☺
https://www.youtube.com/watch?v=06NqqHm-uQ0

Sonntag, 21. Oktober 2018

Zirbeldrüse

Dieter Broers
https://dieter-broers.de/das-dritte-auge-zugang-zur-quelle/

Zirbeldrüse! Ausschnitt Livestream - Archonten
 
Live - Die Macht der Zirbeldrüse

Live! - Zirbeldrüse, 5G, Matrix & Ernährung

Energetische und biochemische Aktivierung der Zirbeldrüse
Zirbeldrüse aktivieren - so entkalkst du deine Zirbeldrüse!










Jonatan