Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

KOSMISCHE BOTSCHAFT an die Menschheit

KOSMISCHE BOTSCHAFT an die Menschheit
Klick das Bild an :) Wir befinden uns in einem Goldenen Zeitalter, in dem das universale Einheitsbewussstsein in uns erwachen kann, und uns Bedingungslose Liebe, Frieden, Wohlstand und Gesundheit ermöglicht. Aktuelle wissenschafftliche Erkennntnisse... Ξ~ We Are ⓞne ~Ξ

Montag, 25. August 2014

Die Endzeitrede Jesu - Matthäus Kapitel 24

Ich möchte keineswegs übermäßig dramatisieren, aber schon recht pfiffig dieser Jesus...
Lassen wir das christliche doch einfach mal beiseite und schauen uns im wesentlichen 6 - 12 an.



Das Ende des Tempels
1 Und Jesus ging aus dem Tempel fort und seine Jünger traten zu ihm und zeigten ihm die Gebäude des Tempels. 2 Er aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.
Mk 13,3-13; Lk 21,7-19

Der Anfang der Wehen
3 Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt? 4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe. 5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen. 6 Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. 7 Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. 8 Das alles aber ist der Anfang der Wehen. 9 Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern. 10 Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. 11 Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. 12 Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. 13 Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden. 14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.
Mk 13,14-23; Lk 21,20-24

Die große Bedrängnis
15 Wenn ihr nun sehen werdet das Gräuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -, 16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist; 17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen. 19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit! 20 Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat. 21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. 22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt. 23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus!, oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben. 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, sodass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. 25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. 26 Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. 27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein. 28 Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.
Mk 13,24-27; Lk 21,25-28

Das Kommen des Menschensohns
29 Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.
Mk 13,28-32; Lk 21,29-33; 12,39-40

Mahnung zur Wachsamkeit
32 An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. 33 Ebenso auch: Wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist. 34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. 35 Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen. 36 Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. 37 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. 38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; 39 und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns. 40 Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. 41 Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben. 42 Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. 43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. 44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.
Lk 12,41-46

Vom treuen und vom bösen Knecht
45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gebe? 46 Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 48 Wenn aber jener als ein böser Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, 49 und fängt an, seine Mitknechte zu schlagen, isst und trinkt mit den Betrunkenen: 50 dann wird der Herr dieses Knechts kommen an einem Tage, an dem er's nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und er wird ihn in Stücke hauen lassen und ihm sein Teil geben bei den Heuchlern; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

Dienstag, 12. August 2014

Eine gewaltfreie Armee

Während des Vietnamkrieges bewegten sich die Angehörigen unserer Schule oft auf gefährlichem Terrain. Da wir die Herzen der Menschen so schnell gewannen, verdächtigten uns beide Kriegsparteien der Kollaboration mit der Gegenseite und wollte uns eliminieren. Beide Seiten hatten Angst vor uns. Sie unterstellten uns politische Motive, die wir gar nicht hatten. Friedensaktivisten ergreifen im Krieg nicht Partei. Sie treten vielmehr für Versöhnung ein und versuchen, die Gegner an einen Tisch zu bringen. Damit begibt man sich in große Gefahr. Obwohl uns nur unsere Bodhicitta motivierte, der Geist der Liebe, töteten beide Kriegsparteien aus Unverständnis viele von uns. 

Der eigentliche Mörder war das Unverständnis.

Wir waren eine gewaltfreie Armee und kämpften ausschließlich mit den Waffen der Liebe und Hilfsbereitschaft, trotzdem hatten wir Verluste wie andere Armeen auch. Bruder Nhat Tri (den kennen wir ja schon, Er wurde doch von nem GI bespuckt) und sieben weitere Sozialarbeiter wurden auf dem Weg zu einem abgelegenem Dorf ermordet. Für mich waren sie wie Söhne und Töchter gewesen. Ich empfand den Verlust wie ein Vater,der acht Kinder von seinem eigenen Fleisch und Blut verloren hat. Ich litt schwer, und dieses Leid spricht aus vielen meiner Gedichte.

Das nachfolgende Gedicht habe ich 1965 eigens für die jungen Leute unserer Schule geschrieben, die während des Krieges Tag für Tag ihr Leben aufs Spiel setzten, als Rat sich darauf vorzubereiten, ohne Hass zu sterben. Da einige bereits gewaltsam ums Leben gekommen waren, warnte ich die anderen davor, Hass zu empfinden. Unser Feind seien unsere eigene Wut und Gier, Hass, Fanatismus und Diskriminierung, sagte ich zu ihnen. Für einen gewaltsamen Tod sollte man durch Meditation über das Mitgefühl gerüstet sein, um denen vergeben zu können, die einen töten. Wenn man im Bewusstsein dieses Mitgefühls stirbt, ist man wahrhaft ein Kind des Erwachten. Wenn man durch Tyrannei, Schande und Gewalt umkommt und mit einem Lächeln der Vergebung sterben kann, hat man große Kraft.

(wow - der Satz geht rein)

Als ich die Zeilen dieses Gedichtes noch einmal las, verstand ich plötzlich den Abschnitt des Diamant Sutras über Kshanti, die Geduld und Toleranz:


Das Gedicht:
Mit ungebrochenem Mut,
die Augen freundlich, ruhig
(auch wenn die keiner sieht),
wird aus deinem Lächeln
eine Blume erblühen,
und die dich lieben,
werden deiner gedenken
über zehntausend Welten von Geburten
    und Tod hinweg.

Wer im Geist des Mitgefühls stirbt, ist wie eine Fackel,, die unseren Weg erhellt.


RATSCHLAG

Versprich mir,
versprich mir noch heute,
versprich mir jetzt gleich
unter der Sonne hoch am Himmel,
die genau im Zenit steht,
versprich mir:

Auch wenn Sie dich
niederschlagen
mit einem Berg von Hass und Gewalt;
auch wenn sie dich treten und zermalen
wie einen Wurm,
auch wenn sie dich aufschlitzen und
zerstückeln,
denke daran Bruder,
denke daran:
Nicht der Mensch ist unser Feind.

Das einzige, was deiner würdig ist,
ist Mitgefühl -
unerschütterlich, grenzenlos, bedingungslos.
Mit Hass wirst du niemals
dem Tier im Menschen begegnen können.

Eines Tages, wenn du dem Tier allein
begegnest,
mit ungebrochenem Mut,
die Augen freundlich, ruhig
(auch wenn sie keiner sieht),
wird aus deinem Lächeln,
eine Blume erblühen.
Und die dich lieben,
werden deiner gedenken
über zehntausend Welten von Geburten
    und Tod hinweg.

Wieder allein,
werde ich weitergehen mit gesenkten Haupt,
in dem Wissen, dass die Liebe ewig währt.
Auf der langen, rauen Strasse
werden Sonn und Mond
weiter scheinen.

Morgen gibt es mehr :)
Habt einen wunder_schönen Tag
t.om