Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

Dienstag, 23. Juli 2019

Sri Nisargadatta Maharaj || Bewusstsein und das Absolute: Die letzten Gespräche mit Sri Nisargadatta Maharaj * ICH BIN I, II, III || Books

 "Wenn ich sehe, dass ich nichts bin, ist das Weisheit,
und wenn ich sehe, dass ich alles bin, ist das Liebe.
Und zwischen diesen beiden fließt mein Leben.

Wohl kaum jemand konnte die Gedankenstille von Sri Nisargadatta Maharaj so authentisch einfangen wie Jean Dunn. Auch die letzten Unterweisungen ihres Gurus hat die langjährige Schülerin für die Nachwelt erhalten. Schwer gezeichnet vom Krebsleiden, bringt der Lehrer des „Ich bin“ in den Dialogen den visionären Kern seiner Botschaft auf den Punkt. Mit einer Furchtlosigkeit, die erahnen lässt: Das Durchschauen der eigenen Identität als Illusion geht mit einer unbeschreiblichen Freiheit einher. „Genau so, wie du nicht die Kleidung bist, die du trägst, bist du auch nicht dieser Körper“, sagt Nisargadatta. Eine brillante Reise durch die Begrenzungen der materiellen Welt, an deren Ende das absolute Bewusstsein zum Vorschein kommt: Das, was wir längst sind ― frei von Konzepten und Erwartungen.

Quelle: Amazon link

Ich-bin-Teil 1

Ich-bin-Tl-2-Teil-II

Ich-bin-Tl-3

Ich bin nur das Selbst - gekürzte Fassung
Derjenige, in dem alle Wesen wohnen
und der in allen Wesen wohnt,
der die Gnade an alle weitergibt,
die Höchste Seele des Universums,
das grenzenlose Wesen - "Das bin ich"
~Amritbindu Upanishad

solange man mit einer Persönlichkeit belastet ist, ist man ihren Eigenarten und Gewohnheiten ausgesetzt.

Ich Bin - geführte Meditation 

Montag, 22. Juli 2019

Maya || WORTE DER WEISEN – 29. Weg der Selbst-Eroberung || 19.+ 20. Juli 2019

WORTE DER WEISEN – 29. Weg der Selbst-Eroberung

Maya

Teil 1
„Jinnah soll gestorben sein, Swamiji.“ Jemand hatte diese Nachricht überbracht. Der Meister schritt gegenüber der Jubiläumshalle auf und ab. Sri Sastriji war in der Nähe.
„Es wird einen starken Konkurrenzkampf um seine Stelle geben. Das wird zu Hass und Streit führen.“
„Sicher, Swamiji, überall herrscht Eifersucht und der Kampf um die Macht.“
„Es bringt nur Nachteile, wenn man diese hohen Posten innehat, denke ich. Dein Leben ist in ständiger Gefahr. Viele andere beneiden dich um die Stellung. Sie versuchen, die Menschen gegen dich aufzuhetzen. Wozu all diese Angst, Probleme und Sorgen? Das Beste ist, sich am Ufer des Ganges zurückzuziehen. Das ist meine Meinung. Hier können wir Japa und Meditation üben. Wie denkst du darüber?“
„Ja, Swamiji, aber wie viele Menschen sind schon so weise, um wirklich von Herzen so zu fühlen?“
„Es ist sehr schwierig. Erst nach vielen Leben mit Satsang und Japa kommt das Bedürfnis danach. Maya ist so machtvoll. Manche Menschen setzen sich an das Ufer des Ganges und üben Japa. Nach einer Weile werden sie dessen überdrüssig und denken, dass Essen, Trinken und Spaß haben die beste Philosophie ist. Maya erlaubt ihnen nicht, zu erkennen, dass außerhalb der Sinneserfahrungen wahre Freude sein kann. Sie haben große Angst vor Entsagung. Sie haben Angst vor Sadhana. Und wenn sie mit Sadhana beginnen, erwarten sie unmittelbare Ergebnisse.

Maya

Teil 2
Madhusudana Saraswati, der einen inspirierenden Kommentar zur Bhagavad Gita geschrieben hat, wurde von seinem Guru in das Gayatri eingeführt und angewiesen, Purascharana durchzuführen (das Mantra 100.000 Mal pro Silbe zu wiederholen). Er tat es, aber nichts geschah. Sein Guru empfahl ihm, weiterhin Purascharana durchzuführen. Nach 18 Purascharanas kam Gottes Segen über ihn.
Er war gebildet und fromm und besaß göttliche Eigenschaften, trotzdem musste er soviel Japa üben. Dann erkannte er, dass die 18 Purascharanas die Sünden von 18 Brahma-Hatyas reingewaschen hatten, die er in früheren Leben begangen hatte. Erst dann war er in der Lage, Gottes Segen zu empfangen.
„Jeder Aspirant sollte diese Geduld haben.“
„Aber heutzutage ist schon der Entschluss, während eines ganzen Lebens Entsagung zu üben, etwas Außergewöhnliches.“
Der Meister sang Kirtan für den Frieden der Seele des verstorbenen Mr. Jinnah
ah.

Montag, 15. Juli 2019

Paramhansa Yogananda ♥ Sei ein Kind Gottes, East West 1929

“Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er die Macht, Söhne Gottes zu werden.” (John.1.12)

Alle, die die Methoden kennen, mit denen man durch rechte Meditation die Kapazität des Bewusstseins erweitert, werden in der Lage sein, den unermesslichen Geist Gottes zu empfangen bzw. zu verstehen. Indem sie sich mit dem Geist identifizieren, werden sie zu dessen Widerspiegelung - zu Kindern Gottes.

Der obige Bibelabschnitt ist ein Botschafter der Unvoreingenommenheit Gottes. Er offenbart eine unwiderlegbare Wahrheit. Gott ist unendliche Allgegenwart. Er ist gleichermassen in allem gegenwärtig. Sein Licht scheint gleichermassen in vor Weisheit funkelnden Diamant-Seelen wie auch in Kohle-Mentalitäten, die in ihrer Unwissenheit verdunkelt sind. Da Gott uns die Freiheit gewährte, zwischen Irrtum und Wahrheit zu wählen, können wir unseren Geist entweder mit der Reinheit des Wissens und der Liebe transparent, oder aber mit Dogma und Disharmonie dunkel halten.

Obgleich das Licht Gottes gleichermassen auf alle scheint, schätzen und empfangen die Diamant-Seelen durch ihre kreativen Qualitäten das Licht, das durch sie fliesst, wohingegen die russverschmutzten Seelen den Strahlen nicht erlauben, durch sie zu strömen. Auch wenn Gott uns nach Seinem Ebenbild erschaffen hat, liegt es dennoch an uns, ob wir dieses Ebenbild durch Unwissenheit verschleiern oder ihm erlauben, frei durch uns zu scheinen.

Der wesentliche Punkt dabei ist, dass, obwohl Gott uns alle mit gelber, weisser, schwarzer oder olivfarbener Hautfarbe nach seinem Ebenbild geschaffen hat, empfangen dennoch einige Seine Strahlen besser als andere und spiegeln sie wider. Gott hat so die Menschen mit Seiner eigenen Macht der Freiheit gesegnet, sodass der Mensch Gott entweder wegdrängen, oder Ihn durch seinen Verstand und durch rechte Anstrengungen in seinem Leben empfangen kann. Die Tatsache, dass einige weniger wissen als andere, liegt nicht daran, dass Gott den Fluss Seiner Kraft durch die Menschen begrenzt, sondern daran, dass die Menschen Seinem Licht nicht gestatten, durch sie zu fliessen.

Allein diese Ansicht kann den Menschen, und nicht Gott, für all die offensichtlichen Ungerechtigkeiten dieser Welt verantwortlich machen. Gleichzeitig streckt dieser Standpunkt die ewige Hand der mächtigen Gewissheit aus, dass jeder ein Kind Gottes ist, auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist. Gott ist in jedem Menschen gleichermassen gegenwärtig, und diejenigen, die Sein Licht durch ihre selbstgeschaffene, transparente Reinheit empfangen, können mit Sicherheit zu einem Kind Gottes werden. Jesus, der Mensch, läuterte sich durch Disziplin und wurde Gott-gleich: Sohn Gottes. Solch ein selbstgeschaffener Christus kann ein ideales Vorbild für den normalen Menschen sein. An Unwissenheit erkrankte Personen können durch den Kontakt mit dem Christus-Bewusstsein der Meditation und des Glaubens von den Krankheiten der Täuschung geheilt werden. Nur ein Jesus, der sein verlorenes Bewusstsein, Sohn Gottes zu sein, befreit hat, kann als Beispiel für andere spirituelle Anwärter dienen, die versuchen, sich an ihr vergessenes Ebenbild als Kinder Gottes zu erinnern. Es gab Kinder Gottes vor Jesus, und es wird Kinder Gottes nach ihm geben. Jesus war eins der grössten Vorbilder, da er wusste, wie er das unparteiische Licht Gottes in sich empfangen und dadurch anderen zeigen konnte, wie sie Gottes Licht in sich aufnehmen können, um selbst zu Kindern Gottes zu werden.

Die Hindu-Schriften sagen von jeder Seele: “Du bist DAS”. Die Absicht, das kleine Selbst mit Gott vereinen zu wollen, ist keine Gotteslästerei, wie manche annehmen. Andererseits wäre es falsch zu sagen, wir seien sterbliche Wesen, da wir im wesentlichen aus unsterblichem Material geschaffen wurden. Die Wahrheit ist, dass wir Götter sind, und es wäre ein Fehler, uns als Schwächlinge zu bezeichnen.

Der Traum des Irrtums ist für den Menschen zur Wirklichkeit geworden. Der Traum, dass die Seele ein sterbliches Wesen ist, muss durchbrochen werden. Der Gedanke, eine unsterbliche Seele zu sein, kann uns, sofern dieser auf rechte Weise kultiviert wird, unsere unermessliche Grösse anstatt unsere Winzigkeit erkennen lassen.

Nur indem wir unsere Einheit mit Gott erkennen, können wir vollständig unsere selbstgeschaffenen, eingebildeten Begrenzungen der Unfälle, des Versagens, des Mangels, der Krankheit und des Todes durchbrechen. Gott besitzt alles – Gesundheit, Leistungsstärke, Weisheit – und Einheit mit Ihm zu erlangen bedeutet, Anspruch auf alles zu haben, was Sein ist – als Sein Kind.

Sonntag, 14. Juli 2019

Sri Ramakrishna || Sabikalpa & Nirbikalpa Samadhi

Ramakrishna erblickte als Sohn einer bengalischen Brahmanenfamilie im Frühjahr 1836 das Licht der Welt. Seine Eltern gaben ihm die Erziehung eines jungen Brahmanen. Sie umschloß das Studium der Gita, des Ramayana und Mahabharata neben gründlichen Meditationsübungen. Er liebte religiöse Bücher so sehr, daß er Hunderte von Balladen und Gedichte der Hindus verschlang. Noch vor seinem 16. Geburtstag trat er als Gehilfe des Priesters in den Tempel ein, der der Göttin Kali geweiht war. Er widmete Gebeten und Meditation mehr Zeit als es die priesterlichen Regeln verlangten und maß der Übung des Rituals kaum Wert bei. Die Göttin Kali war für Ramakrishna die göttliche Mutter. Alle Dinge werden aus ihr geboren und gehen wieder in sie ein.

Der Hindu versteht das Symbol der Kali; selbst die Kinder lernen zu ihr zu beten:
"Neige zu mir Deines Mitleids Antlitz, das der Staub der Täuschung verbarg.O Göttin, Du Antlitz der Unsterblichkeit , durchdringe mich ganz mit Deinem unendlichen Erbarmen.
Die reine Klarheit in der Symbolik, das Wissen, daß Nichts in dieser Welt außer Entsagung Bestand hat, ließ Ramakrishna den leeren Prunk des bloßen Rituals durchschauen. Er verzichtete nicht nur selbst auf prunkvolle Gewänder sondern begann auch einige der prunkvollsten Gottesdienste zu vereinfachen. Bald begann er die Göttliche Mutter anzurufen: "O Mutter, gib mir Weisheit und laß mich Dein liebendes Angesicht schauen."

Es war eine alte indische Gepflogenheit, einen Mann durch eine Ehe mit einer jungen Frau von seinen Wahnideen über das Unendliche heilen zu wollen. Dieser Versuch wurde selbst bei Buddha unternommen. Ramakrishna ließ nach einiger Zeit seine Mutter wissen, daß er bereit sei, ein junges Mädchen zu heiraten, das die göttliche Mutter ihm in seinen Meditationen gezeigt hatte. Es war die Tochter einer Brahmanenfamilie, Sri Sarada Devi, wie sie später von den Schülern liebevoll genannt wurde. Im Alter von dreißig Jahren empfing Ramakrishna seine erste Erleuchtung. Er schwor, sich das Leben zu nehmen, wenn ihm nicht die Gabe der Erleuchtung zuteil würde.

"Da plötzlich bewegten sich die steinernen Arme der Göttin Kali. Ihre Lippen formten sich zu einem leuchtenden Blumenkelch. Dann ergoß sich das Licht über ihr ganzes Gesicht. Ihr Haar wurde zu einem flammenden Strahlenkranz, als wäre die Sonne selbst vom Himmel herabgestiegen und stehe hinter ihrem Haupt. Nun glitt das Licht ihren Körper hinab bis zu Shiva, der unter ihren Füßen lag; aber auch hier hielt es nicht an. Wie zwei mächtige Flügel breitete sich dieses Lichtmeer über das ganze Tempelinnere aus. Selbst die kleinsten Gegenstände begannen sich tanzend zu wiegen, ergriffen von diesem überirdischen Licht. Wohin sich der Blick Ramakrishnas auch wandte, überall sah er nur Licht, Licht , Licht. "Ich habe sie gefunden!" Jauchzend lief er aus dem Tempel. Alle seine Wege waren erfüllt von Licht. Ramakrishna verharrte noch lange Zeit in diesem Zustand der Ekstase (Ananda). In dieser Zeit aß und trank er nichts und unaufhörlich lobpries er Gott. Manches Mal wenn er sprach, wurde das Licht, das sein Gesicht umstrahlte so hell, daß die Menschen ihre Augen bedecken mußten, um nicht zu erblinden.

(Anmerkung: Die 7. Stufe des Raja-Yoga (Dhyana) wird dann erreicht, wenn die Energie des Yogi von der göttlicher Liebe erfüllt wird. Durch Meditation fließt das göttliche Licht in den Menschen und erfüllt ihn. Durch wiederholte Meditation werden die Hüllen des Menschen geläutert und die Aura gereinigt. Eine hl. Kommunion mit dem Göttlichen wird erreicht und man ist von Glückseligkeit (Ananda, Ekstase, Vorstufe zum Samadhi!) durchdrungen. Noch immer aber ist eine Trennung zwischen dem Meditierenden (Subjekt) und Gott (Objekt) vorhanden. Man erfährt noch immer die Dualität, Gott und der Mensch sind voneinander getrennt, noch fehlt das Bewusstsein der Einheit, die Erkenntnis, dass alles Eins ist. Die Erkenntnis der Einheit wird erst in der 8. Stufe, dem Samadhi erlangt.) 

Paramahansa Ramakrishna folgte dem Bhakti Yoga– dem idealen Bhakti Yoga im Osten – und er verehrte Gott in der Form der Mutter. Er sah die Mutter überall – im Inneren und im Äußeren. Doch er konnte sich nicht zur formlosen Stufe erheben. Schließlich ging er zu seinem Guru, der Totapuri hieß, und sagte zu ihm: „Überall sehe ich die Form der Mutter, aber ich kann mich nicht über diese Dualität erheben. Wie ist das möglich?“ Da nahm Totapuri eine Glasscherbe und drückte sie ihm auf den Punkt zwischen die beiden Augenbrauen (Ajna-Chakra!). Gleichzeitig gab er ihm ein Shakti-Pad, und so konnte er sich in den Nirbikalpa-Samadhi (= der höchste und unwiderrufliche Zustand der Gottvereinigung, in dem man sich auch frei bewegen kann.) erheben. Das führte ihn letztlich zu Brahman – der formlosen Stufe.

(Anmerkung: Es gibt diese Gottes-Kraft in zwei Formen (Licht und Ton!) in uns. Sokrates drückt es so aus: „Ich hörte einen Klang, der mich in eine neue Welt brachte!“ Plato bezeichnet es als die „Musik der Sphären“. Pythagoras nennt es die „Musik aller Harmonien“ und die „Wahrheit, die in Licht gekleidet ist“. Ähnliche Hinweise gibt es bei Zoroaster, in den Upanishaden und bei den Buddhisten. Lord Buddha rief in den letzten Tagen seines Lebens alle seine Schüler zu sich und fragte sie: „Wie erreicht ihr den diamantenen Samadhi?“ Und alle erwähnten das Licht und den Ton. Dann sagte Lord Buddha: „Mögen die kommenden Generationen wissen, dass das innere Hören der einzige Weg zum diamantenen Samadhi ist.“ Diese Dinge liegen also in uns. Es sind zwei (Formen), die Kraft des Sehens und die Kraft des Hörens. Wenn ihr nach innen geht, seht ihr zuerst Kerzenschimmer – ihr seht Licht, dann folgt der Ton. Durch das Licht könnt ihr sehen, wo ihr seid, und der Ton führt euch den Weg, den ihr gehen müsst. Es gibt Menschen, die versuchen, nur mit dem Licht zu gehen, doch dann werden sie von starkem Licht eingehüllt und wissen nicht, wie sie weitergehen sollen. Nur der Ton kann dort helfen und führen. (Sant Kirpal Singh)

Wer diese 8. Stufe des Raja-Yoga (Samadhi) erlangt hat, ist eins geworden mit dem Göttlichen, Subjekt und Objekt verschmelzen und werden eins. ("Ich und der Vater sind eins" - Jesus Christus). Durch die Gnade Gottes und mit Hilfe des geistigen Mentors kann jeder diese hohe Stufe erreichen und wahrhaft ein "Kind Gottes" werden. Die Welle wird zum Ozean, verliert aber nicht das Bewusstsein ihrer Individualität. Die menschliche Seele erkennt sich als allgegenwärtiger Geist. Nach Yogananda gibt es zwei Arten von Samadhi: Sabikalpa Samadhi- der erste oder vorbereitende Zustand, der durch Trance und Unbeweglichkeit des Körpers gekennzeichnet ist. Nirbikalpa Samadhi- der höchste und unwiderrufliche Zustand der Gottvereinigung, in dem man sich auch frei bewegen kann.)

Im Laufe der Zeit bildete sich eine Gefolgschaft von Jüngern um ihn, die Ramakrishna unterwies und lehrte. Im Jahre 1885 erkrankte er an Halskrebs. Der Meister unterwies seinen inneren Kreis weiter trotz der Schmerzen, die ihm das Sprechen bereitete, denn er wollte nicht sterben, ohne ihnen auch die letzte Frage beantwortet zu haben. Mit übermenschlicher Anstrengung sprach er: "Warum ich Euch alles offenbare, was ich weiß? Weil ich Euch mit mir gebracht habe. Kein Lehrer kommt ohne seinen eigenen Kreis Getreuer auf die Erde. Sie verstehen ihn und vermitteln seine Lehre der Welt....; Ihr und ich, wir kamen auf die Erde als eine Gruppe fahrender Sänger. Sie singen vor der Tür eines jeden Hauses, dann ziehen sie weiter. Wir haben an den Pforten der Erde gesungen..."

Als Narendra (Swami Vivekananda) an einem dieser letzten Tage bei Sri Ramakrishnas Bett stand, kam ihm der Gedanke in den Sinn, daß er eine Inkarnation Gottes sei. Sofort wandte sich Sri Ramakrishna zu ihm und alle Kräfte sammelnd, sprach er deutlich: "O mein Naren, bist Du noch nicht überzeugt? Er, der Rama und Krishna war, ist jetzt Ramakrishna." Eine Woche nach Sri Ramakrishnas Mahasamadhi standen Narendra und Harish am kleinen Teich des Gartens . Plötzlich sah Narendra eine leuchtende Gestalt langsam auf sie zukommen. Da hörte er seinen Gefährten erregt flüstern: "Was ist das?" Als die Gestalt zu einem dichten Jasminbusch gelangte, nur wenige Meter von der Stelle entfernt wo die beiden standen, verschwand sie. Nach dem Tode von Ramakrishna wurde von seinen Schülern im Jahre 1886 ein Mönchsorden gegründet: der Ramakrishna-Orden. Ihr Leiter war Swami Vivekananda, der die Botschaft des Meisters in ganz Indien und in fernen Ländern (USA) verbreitete.

Einführung in den Kriya-Yoga
https://www.paranormal.de/ebooks/pdfVersionen/kriya.pdf

Sphärenharmonie
https://www.youtube.com/watch?v=wziQE7z5hT8

Samadhi Film, 2017 – Teil 1 – "Maya, die Illusion des Selbst"
Samadhi Film, 2018 – Teil 2 – "Es ist nicht, was du denkst"

Kali Ma || Jaya Lakshmi and Ananda with the Saraswati Dream Band
Mantra: Om Hreem Shreem Kleem Adya Kalika Param Eshwari Swaha


Om und Grüße an Sie, die die erste ist, die in ihrer eigenen Realität dunkel ist, die höchste weibliche Urform, die die Illusion zur ungekürzten Wahrheit des Daseins durchschneidet.
Om and salutations to She who is the first one, dark within her own reality, the supreme primordial feminine, who cuts through illusion to the unabridged truth of existence.

Freitag, 12. Juli 2019

Iran USA || Chronik || Die USA verlassen das Iran-Atomabkommen

Normal passiert in dieser Region - u.a. Strasse von Hormus NIE was! 
Aber jetzt, so plötzlich, ein Unfall/ Angriff nach dem anderen...

08.05.2018
Die USA verlassen das Iran-Atomabkommen
https://www.tagesschau.de/ausland/iran-deal-usa-101.html

13.05.2019 
Spannungen in Golfregion Emirate melden Sabotage an Schiffen
https://www.tagesschau.de/ausland/emirate-sabotage-101.html

14.05.2019
Spannungen in Nahost Saudische Ölindustrie unter Beschuss
https://www.tagesschau.de/ausland/jemen-drohnenangriff-103.html

20.05.2019
Konflikt um Atomabkommen US-Präsident Trump droht dem Iran mit Auslöschung 
https://www.tagesspiegel.de/politik/konflikt-um-atomabkommen-us-praesident-trump-droht-dem-iran-mit-ausloeschung/24360288.html 

15.06.2019 
Mutmaßliche Angriffe auf Tanker USA und Großbritannien geben Iran Schuld
https://www.tagesschau.de/ausland/tanker-oman-113.html

20.06.2019
Angaben der Revolutionsgarden Iran meldet Abschuss von US-Drohne 
https://www.tagesschau.de/ausland/iran-usa-151.html

22.06.2019 
Geplanter US-Angriff auf den Iran Die abgesagte Eskalation 
https://www.tagesschau.de/ausland/iran-usa-165.htmlhttps://www.tagesschau.de/ausland/iran-usa-165.html 

https://www.tagesschau.de/ausland/iran-usa-175.html 
11.07.2019 
Straße von Hormus Iran soll britischen Tanker bedrängt haben  
https://www.tagesschau.de/ausland/iran-tanker-grossbritannien-103.html

 

Donnerstag, 11. Juli 2019

Jiddu Krishnamurti - Die wahre Revolution

Denken ist Zeit.
ohne die Zeit, das Vergnügen und das Denken zu erforschen, sind wir immer an die Zeit gebunden,
Zeit, die vom Denken erschaffen wird
21:53 - Ich war, ich werde sein, ich bin. 

23:54
Die zwei Sachen können nicht getrennt werden.
Sie können unmöglich psychischen Schmerz vermeiden,
wenn Sie psychisch nach Vergnügen suchen. 
02. Selbstbeobachtung
Das Denken
11:09
Wir reden vielmehr von der psychologischen Zeit,
11:12
die vom Denken erschaffen wird.
Und diese Zeit ist das Produkt des Denkens. 
Und das Denken ist Zeit, und es ist die Zeit, die Angst erzeugt.
03. Freiheit von Angst
03:51
Und die ganze Struktur der Gesellschaft,
mit ihrer Moral, mit ihren Göttern,
mit ihrer Kultur, mit ihrer Unterhaltung,
basiert auf Vergnügen.
Das Verlangen nach Belohnung, nach Vergnügen.
04:42 Womit wir uns beschäftigen, ist es eine radikale Revolution des Verstandes zu bewirken. Diese Revolution muss ohne jegliche Anstrengung geschehen,
da sich hinter jeder Anstrengung ein Motiv verbirgt. 
06:48
Wie wir bereits angesprochen haben,
basieren unsere ganzen Konzepte, Handlungen und Bedürfnisse
auf dem Vergnügen.
Solange man die Natur und die Struktur des Vergnügens nicht versteht,
wird es immer Angst geben, nicht nur in unseren Beziehungen zueinander,
sondern die Angst vor dem ganzen Leben und der gesamten Existenz. 
08:37
Das Verständnis von Vergnügen ist eine außerordentliche Sache,
benötigt hohe Aufmerksamkeit,
eine Gewandtheit des Verstandes, eine feine Wahrnehmung. 
wir sind daran interessiert, die Ganzheit des Vergnügens zu sehen, alles, was damit zusammenhängt:
den Schmerz, die Frustration, die Qual,
die Gewissensbisse,
die Schmerzen der Einsamkeit,
wenn uns Vergnügen verwehrt bleibt,
und die Flucht vor all diesen Dingen,
durch verschiedene Dinge,
was die Fortsetzung des Vergnügens ist.

Und der Verstand, der gefangen ist,
der durch das Prinzip des Vergnügens konditioniert ist,
kann die Wahrheit offensichtlich nicht sehen,
kann nicht klar denken,
und besitzt daher keine Leidenschaft.
12:02
Wo es kein Verständnis des Vergnügens gibt,
wird nur Enthusiasmus, Sentimentalität, Brutalität,
Herzlosigkeit und alles andere heraufbeschworen.
12:34 
Liebe ist kein Vergnügen,
Liebe ist kein Verlangen,
Liebe ist keine Erinnerung.
13:17
Vergnügen ist gewiss Verlangen,
Verlangen, das ganz natürlich entsteht, wenn Sie etwas sehen, das sie anregt, 
ein Sinneseindruck.  
Von diesem Sinneseindruck kommt das Verlangen,
und die Fortsetzung dieses Verlangens,
ist Vergnügen,
und dieses Vergnügen wird durch das Denken aufrechterhalten.
Dieser Sinneseindruck ist das Verlangen, das durch das Denken aufrechterhalten
wird, da das Denken die Reaktion des Gedächtnisses ist.
Dieses Gedächtnis basiert auf anderen Erfahrungen von Vergnügen und Schmerz,
und das Denken lässt das Verlangen fortbestehen und gibt
das Gefühl des Strebens und der Erfüllung hinzu. 
15:34
Denn Sie selbst sind die gesamte Menschheit,
mit allen Schmerzen und allem Leid,
mit der Einsamkeit und Verlassenheit, Verzweiflung,
die absolute Einsamkeit und Bedeutungslosigkeit der Existenz. 
17:42
Also reagiert die Erinnerung des gestrigen Vergnügens,
und verlangt, dass es durch das Denken erneuert wird.
Denken ist Zeit.

Yogananda SfR Meditations

Wenn du lange meditierst ... scheint die Herrlichkeit des Göttlichen hervor. Sie erkennen dann, dass die ganze Zeit über etwas Unglaubliches in Ihnen war, und Sie wussten es nicht.
Paramahansa Yogananda

https://yogananda.org/guided-meditations

Geführte Meditation zur Bewusstseinserweiterung
https://www.youtube.com/watch?v=IGdWdIE5aDk

Diese geführte Meditation über „Bewusstseinserweiterung“ basiert auf einer Bestätigung aus Paramahansa Yoganandas Buch „Metaphysical Meditations“. Durch einfache wissenschaftliche Methoden der Meditation und Bestätigung können Sie lernen, wie Sie Ihr Bewusstsein über Materie und Geist hinaus erweitern und dabei alle physischen und mentalen Einschränkungen überwinden können die endlose Glückseligkeit erleben, die in deiner Seele wohnt.
Bevor Sie mit der Meditation beginnen, ist es wichtig, einen ruhigen und friedlichen Ort zu finden, an dem Sie für die Dauer der Meditation abgeschieden und ungestört sein können. Sie können auf einem geraden Stuhl oder mit gekreuzten Beinen auf einer festen Oberfläche sitzen. Um in der richtigen Meditationshaltung zu sitzen, stellen Sie sicher, dass Ihre Wirbelsäule gerade gehalten wird, das Kinn parallel zum Boden und der Körper ruhig und entspannt ist. Schließe deine Augen und hebe deinen Blick sanft nach oben, ohne dich anzustrengen, bis zu dem Punkt zwischen den Augenbrauen - dem Sitz der Konzentration und des geistigen Auges oder der göttlichen Wahrnehmung. Lassen Sie alle Gedanken der Welt beiseite und lenken Sie die Aufmerksamkeit nach innen. Denken Sie daran, Ihren Blick auf das spirituelle Auge zu richten. Lassen Sie alle Sorgen und Sorgen los und spüren Sie den inneren Frieden.

To learn more about the teachings of Paramahansa Yogananda, visit our website: http://www.yogananda.org

Sonntag, 7. Juli 2019

Kriya Yoga || Was Ist Kriya Yoga? || Shibendu Lahiri || Hariharananda || Yoganandaji || Kriyananda || Patanjali

Shibendu Lahiri
Der Kriya-Yoga kam ja bekanntlich (siehe Autobiographie eines Yogi - Kapitel 26 folgende) durch Babji über Lahiri Mahasaya zurück in die Öffentlichkeit. Lahiri Mahasaya hatte sehr viele Schüler und davon gründeten einige ihre eigene Kriya-Linie. Von den Schülern dieser Schüler gründeten wieder einige ihre eigene Linie und so wird es vielleicht weitergehen. Z.B. war Sri Yukteswar ein fortgeschrittener Schüler Lahiri Mahasayas, Sri Yukteswar gab den Kriya an Pramahansa Yogananda weiter und auf letzeren berufen sich heute mehrere Kriya-Organisatioen. Nun war Sri Yukteswar nur einer der vielen Schüler Lahiri Mahasayas. Einige der heute existierenden Kriya-Lehrer scheinen auch aus dem Nichts aufgetaucht zu sein ...

Inzwischen ist das Feld der Kriya-Organisationen nicht mehr überschaubar.

Aber was ist das überhaupt Kriya? - Kriya das sind vor allem Meditationstechniken, die sehr potent sein sollen im Sinne der Öffnung der Energie-Chakren.

Da stellt sich die Frage: Wenn der Kriya-Yoga von Babaji ausgegangen ist, von Lahiri Mahasya unter die Leute gebracht wurde und meist der Lehrer die Techniken an die Schüler weitergegeben hat, dann müssten doch eigentlich in jeder Kriya-Organisation so ziemlich dieselben Techniken gelehrt werden.

Tatsächlich ist dies jedoch überhaupt nicht der Fall. Die Kirya-Techniken der verschiedenen Organisationen unterscheiden sich erheblich. Dafür gibt es sicherlich verschiedene Gründe. Einer der wichtigsten scheint die Vereinfachung zu sein. Denn die originalen Techniken sind - das kann glaube ich schon behauptet werden - ziemlich anspruchsvoll. Also wurden sie vielleicht mit mehr oder weniger Geschick vereinfacht, mit dem Ziel sie für den westlichen Suchenden bekömmlicher zu machen.

Das Besondere an Shibendu Lahiri ist nun, dass er in der Familientradition (dokumentiert in Heidi Wyders Buch "Kriya Yoga - Four spiritual Masters and a Beginner") die Techniken (weitgehend?) rein und original erhalten hat und jeder, ob er nun in eine andere Kriya-Linie bereits eingeweiht ist, kann durch die Einweihung bei Shibendu Lahiri überprüfen, inwieweit sich sein Kriya-Yoga von dem originalen unterscheidet - falls ihn das interessiert.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der, dass der Kriya-Yoga in verschiedenen Einweihungsstufen vermittelt wird. Und auch da gibt es Unterschiede. Es gibt Kriya-Organisationen, die gar nicht in höhere Kriya-Stufen einweihen und bei denen, die einweihen, unterscheiden sich die höheren Techniken teilweise sehr stark.

Und da ist noch etwas, was Shibendu Lahiri von den meisten Kriya-Lehrern unterscheidet. Er kommt ohne einen Organisationsapperat aus ...
...Der Yoga, der überall verbreitet ist, ist ein körperliches Fitnessprogramm. Und so etwas ist Kriya Yoga nicht. Und deshalb ist der Yoga, so wie die Menschen ihn verstehen, keine Voraussetzung, um Kriya Yoga zu lernen.

Kriya Yoga ist eine Wissenschaft; es ist die Wissenschaft des inneren Seins. Es ist eine Rückkehr von nach außen gerichteten Vorstellungen zu nach innen gerichteten Einsichten.

Es ist kein körperliches Fitnessprogramm. Es ist kein Programm der Selbsthypnose oder Autosuggestion.

Diese Wissenschaft (des Kriya Yoga) wurde von Hindus zur Verfügung gestellt, doch sie ist keine Religion. Die Wissenschaft der Physik wurde von Christen zur Verfügung gestellt, doch Physik ist nicht Christentum.

Kriya Yoga ist keine Anpassung, sondern eine Veränderung, eine alchemische Verwandlung im Körper. Das wahre Selbst ist keine Erfahrung, es ist eine Existenz. Kriya Yoga ist keine Evolution, sondern eine Revolution.

Kriya Yoga verwandelt Glauben in ein Instrument der Freiheit.

mehr lesen...
https://www.kriyayogalahiri.com/kriyayoga/images/messages/messagede/Botschaft-54.pdf


Hariharananda Linie über Kirya Yoga
www.kriyayoga-europe.org/content/über-kriya-yoga

Über Kriya Yoga
Kriya Yoga ist eine uralte Methode zur Selbstverwirklichung, die dem Menschen allumfassende Entwicklung schenkt. Seine Lehre ist gleichsam die Essenz aller Religionen und bildet die Synthese von Wissenschaft und Spiritualität. Als einer der sichersten und schnellsten Wege zur Verwirklichung, ist Kriya Yoga frei von Dogmen und starren Regeln und heißt alle Menschen willkommen, die ernsthaft nach Selbstverwirklichung streben. Jeder kann diese Technik - ungeachtet von Alter, Herkunft oder Glaubensbekenntnis - unter direkter Anleitung des Meisters oder der von ihm autorisierten Lehrer erlernen. Regelmäßiges Üben von Kriya Yoga ermöglicht die Herrschaft über den Atem, wodurch Verstand, Gedanken und Ego unter Kontrolle gebracht werden. Vollkommene Kontrolle aller physischen und psychischen Zustände führt letztendlich zu Selbstverwirklichung.

Einführungsvortrag Peter, 18.März 2006, Kopenhagen


der geliebte Yoganandaji über
♥ Was ist Yoga wirklich? ♥
http://www.yogananda-srf.org/Was_ist_Yoga_wirklich_.aspx#.XSFPIv7gphE

Der Achtstufige Pfad des Yoga
Die Bhagavad-Gita und Patanjalis Yoga-Sutras
http://www.yogananda-srf.org/Der_Achtstufige_Pfad_des_Yoga.aspx#.XSFQZf7gphE

Bhagavad-Gita
https://www.gespraechemitgott.net/board/35-die-18-kapitel-der-bhagavad-gita/

Yoga Sutra nach Patanjali
https://de.ashtangayoga.info/philosophie/quelltexte-und-mantren/yoga-sutra/
Das zweite Kapitel das Yoga Sutra nach Patanjali liefert Anweisungen für die Übungs-Praxis - Sadhana Pada. ca. vor 1.700 Jahren geschrieben

2. Kapitel 1. Vers
तपः स्वाध्यायेश्वरप्रणिधानानि क्रियायोगः ॥१॥
tapaḥ svādhyāy-eśvarapraṇidhānāni kriyā-yogaḥ ॥1॥
Eine Praxis mit Strenge und Achtsamkeit sich selbst gegenüber, ohne Verhaftung an das Resultat, wird Kriya-Yoga genannt. ||1||

Der Pfad des Kriya Yoga – Vortrag
Ananda nach Kriyananda
https://www.ananda-online.de/der-pfad-des-kriya-yoga-vortrag/

Samadhi Film, 2017 – Teil 1 – "Maya, die Illusion des Selbst"
https://www.youtube.com/watch?v=CHxxl1Z80So

Samadhi Film, 2018 – Teil 2 – "Es ist nicht, was du denkst"
https://www.youtube.com/watch?v=jWWrsjcFg8E

Wochenend Kriya~Yoga „Einweihung/ Einführung“
Die Schnellstrasse zu Gott ~ Paramahamsa Yogananda
(Buch: Die Autobiografie eines Yogi + Film: Awake, das Leben des Yogananda
Gründer der SRF <3 Self Realisation Fellowship)

Im Jahr 2004 oder 05 traf ich irgendwo im Nirgendwo einen praktizierenden "Yogi" der uralten Kriya-Yoga Technik. Diese Technik wird von Patañjali in den Yoga Sutras erwähnt. (Patañjali gilt daher nicht als Begründer des Yoga, sehr wohl aber als erster, der den Yoga in einem Text als ganzes systematisch zusammengefasst hat.) Ich und Yoga? Nee, lieber nicht... Was soll der Quatsch?! 
Ich las die AutoBio. Was für ein Mensch dieser Yoganandaji. Ji hängt man dran, wie wenn wir Papi sagen. 
2005 habe ich mich für die „Einweihung“ in Hamburg interessiert. Diesmal, 2016, sollte es sein. 

Hier sei gleich zu erwähnen, im Kriya Yoga gibt es einen Papi - Babaji (Er soll am 30. November 203 n. Chr. in Tamil Nadu geboren worden sein.)
Babaji legte die Lehre in die Hände seines Schülers Lahiri Mahasaya, ein von Weisen, Heiligen, Gelehrten und allen Schichten der Gesellschaft hoch geachteter Yogi und Familienvater, der den Kriya Yoga in ganz Indien verbreitete. 
Lahiri Mahasaya hatte viele bedeutende Schüler. Einer der hervorragendsten war Swami Shri Yukteshwar Giri, der Guru von Paramahamsa Yogananda. Yogananda ging auf Anweisung Babajis im Jahre 1920 nach Amerika und wurde durch sein Buch „Autobiographie eines Yogi“ weltberühmt.

*Das Yogasutra des Patanjali ist der älteste überlieferte Text zum Yoga. Es wurde vermutlich im 2. Jh. n. Chr. verfasst, geht aber auf eine wesentlich ältere Tradition zurück. Das Yogasutra unterscheidet sich von allen anderen Yogatexten dadurch, dass es gleichzeitig ein vollständiges philosophisches System (Darshana) darstellt, das zusammen mit dem eng verwandten Sankhya zu den sechs orthodoxen (d.h. die Autorität des Veda anerkennenden) indischen Philosophiesystemen Shaddarshana) gehört. 

Samstag, 6. Juli 2019

Das Ich als Ware || Die Ökonomie der Aufmerksamkeit und Buddhas Praxis der Achtsamkeit

Das Ich als Ware
Die Ökonomie der Aufmerksamkeit und Buddhas Praxis der Achtsamkeit
Franz-Johannes Litsch

 

In der ersten Lehrrede nach seinem Erwachen kennzeichnete Siddhartha Gautama Buddha den Menschen als ein Wesen, das von “Durst” (tanha) getrieben ist. Er meinte damit nicht nur den körperlichen Nahrungsbedarf aller Lebewesen sondern mehr noch den Durst nach Sein (bhava) oder Nicht-sein (abhava), nach Haben-wollen (Begehren, lobha) und Nicht-haben-wollen (Abneigung, dosa); vor allem aber den Durst nach Ich-sein, nach Abgrenzung, Verewigung und Bestätigung seines Selbst (atta)

...die Produktion weiterer Aufmerksamkeit auf diesem Wege hat ebenfalls ihre Grenze erlangt. Auch hier befindet sich die moderne Gesellschaft in einer Überproduktionskrise. Die Vordenker unserer Ökonomie haben sich darum auf die Suche nach neuen Wegen der Aktivierung unseres Durstes gemacht. Die vor wenigen Jahrzehnten gefundene Antwort prägt –von den meisten Menschen kaum bewusst wahrgenommen –zunehmend unsere soziale und kulturelle Wirklichkeit. Sie heißt: wir produzieren und verkaufen keine dinglichen Waren mehr, sondern wir verkaufen Lifestyle, Profil, Image, Identität.

Nichts steht für den modernen Menschen so sehr im Zentrum seines Interesses wie das eigene Ich. Mit unserem Ich befinden wir uns nun alle auf dem globalen Markt der Aufmerksamkeit. Ob es um den Job, die Wohnung, den Partner, die Freunde, die Freizeit, das Lebensglück geht in dieser Ökonomie ist nur erfolgreich, wer sich attraktiv macht und selbst vermarktet. Der Begriff „Ich-AG” kennzeichnet die Situation treffend.

Der Trend zur Selbstvermarktung hat unsere Gesellschaft mittlerweile rundum erfasst. Ganz oben steht das Körperdesign in Form zahlloser Techniken und Mittel der Gestaltung, Verschönerung, Leistungssteigerung, Perfektionierung und Inszenierung des Körpers.

Für Viele ist der eigene Körper zum Hauptinhalt der Identität, Aktivität und des Lebens geworden. Öffentliche und virtuelle Märkte der Selbstinszenierung genießen höchstes Interesse und Massenzulauf. Mehr geistorientierte Menschen surfen auf den Wellen der psycho-mentalen Selbstverbesserung im Warenangebot des therapeutischen und spirituellen Supermarkts.

Auch hier geht es zumeist darum, das “kleine Ich” durch das “höhere Ich” oder “wahre Selbst” zu ersetzen.

Die mächtigste und häufig letzte Flucht aus der Wirklichkeit ist die in den Drogenkonsum. Die Droge ist der Weg in die Selbstzerstörung, in die Auflösung und Vernichtung des Ichs.

Der Ausweg ist Befreiung vom Perfektheitsanspruch, von Identitätsvorgabe und Selbstverwirklichungszwang. Erwachen war für ihn Erkenntnis, dass es im Dasein nichts Beständiges (anicca), nichts endgültig Zufriedenstellendes (dukkha), nichts wirklich Greifbares, Herstellbares, Besitzbares gibt (anatta); die Einsicht, dass alle Phänomene letztlich offen - leer (sunya )- sind.

Die Befreiung des Buddha ist Loslassen dessen, was wir meinen haben und sein zu müssen – und Annehmen-können dessen, was da, was gegenwärtig ist.

Achtsamkeit lässt uns erfahren, dass wir in jedem Augenblick angenommen, von anderen unterstützt und untrennbar miteinander verbunden sind. Achtsamkeit befreit uns vom endlosen Kampf auf dem Markt der Aufmerksamkeit.

http://www.buddhanetz.org/aktuell/ich_als_Ware.pdf

Freitag, 5. Juli 2019

Das Universum Gottes arbeitet für dich || Lahiri Mahasaya

Ich liebe jeden Ausdruck Gottes und durch mich fließt der große Strom göttlicher Gnade zu den Menschen. 
Ich liebe dich. 
Du kennst mich aus der Ewigkeit.  
Ich bin Lahiri Mahasaya 

Teil I
http://lichtweltverlag.blogspot.com/2016/10/das-universum-gottes-arbeitet-fur-dich.html
Das Leben arbeitet für und nicht gegen dich!
In dieser Erkenntnis liegen der Ursprung des
Glücks und die Quelle innerer Freude.

Wenn Gott abwesend ist, was dann?
Es geht darum, dass euch der Alltag gelingt!
Denn nur ein gelungener Alltag, indem ihr die
vielen kleinen Situationen und Ereignisse direkt
mit dem Wirken Gottes verknüpfen könnt, führt
zu einem erfüllten Leben.
 
Schreiten wir zur Praxis
Jeder Mensch, der sich ganz auf Gott ausrichtet und
ganz auf Gott vertraut, muss sich heute bewusst werden,
dass Gott und das Universum niemals gegen ihn, sondern IMMER für ihn arbeiten. 

Perspektive des Beobachters
Du bist dann ein Schöpfer deiner Umstände und deines
Glücks, wenn du dem Universum und Gott die Gelegenheit
gibst, für dich zu sorgen.

Verinnerliche: Das Leben, Gott und das Universum dienen
Dir. Ausnahmslos immer wirst Du in allem, was deine
Bewusstwerdung fördert, von der Urquelle allen Seins
unterstützt.

Ausnahmslos immer ist das Universum bereit, alles,
was deiner Entfaltung förderlich ist und deinen
Erkenntnisprozessen dient, freizusetzen.

Teil II
http://lichtweltverlag.blogspot.com/2016/10/das-universum-gottes-arbeitet-fur-dich_21.html
Zeit der Angst ist vorüber!
Die Welt wird anders, nachdem du anders
geworden bist.

Wisse: Sobald dein ganzes Wesen auf die Fülle
Gottes eingeschwungen ist, beginnt die neue
Energie sichtbare Ergebnisse hervorzubringen. 

Herkunft von „Glück“ und „Unglück“
Deine Bewusstheit ist der Ursprung jeder Veränderung.

Befreit euch von allen Gedanken, die euch an Vergangenes
binden, und von Fixierungen eure Zukunft betreffend. 

Meditation:
1.) Schließe die Augen.
2.) Richte deine ganze Aufmerksamkeit auf deine Atmung.
Atme durch die Nase ruhig und gleichmäßig ein und aus.
3.) Sobald du in der Stille bist, nimm die Situation
vollkommen an und schließe Frieden damit. Sprich:
„Ich vertraue in Gott. Das Leben arbeitet jetzt für mich.“
4.) Konzentriere dich auf deine Atmung.
5.) Öffne die Augen – du bist im Hier und Jetzt
und hast das Vertrauen in ALLES-WAS-IST wiedererlangt.


Teil III
http://lichtweltverlag.blogspot.com/2016/10/das-universum-gottes-arbeitet-fur-dich_22.html
Sobald du das Bewusstsein, dass du immer von allem
umsorgt und von allem, was dir dient, umgeben bist,
erlangt hast, ist die ständige Anbindung an die Urquelle
allen Seins gegeben.

Sehen, was ist, ist das Eine, sich jedoch selbst die
Teer-Stiefel dieser Zeit zu schnüren, ist etwas ganz
anderes.

Wenn der Gesunde krank wird und wenn das Licht des
Lichtbringers nur noch ein spärliches Flimmern ist,
dann ist niemandem gedient.

Bindet euch niemals die Lasten anderer um, verschwendet
euer Licht nicht an Orte und Menschen, die der Finsternis
huldigen, denn es hat noch kein Erleuchteter einen Menschen
gerettet, der es selbst nicht aus ganzem Herzen wollte. 

Jesus bei den Aussätzigen
Die Tränen eines Erleuchteten - beim Anblick von
Leid und Elend - bringen Bäche der Heilung hervor:
Wasser, das die Menschen von ihren Sünden reinigt. 

Macht eure Liebe sichtbar!
Lass dich nicht von Vorstellungen und Glaubenssätzen, von falschen Überzeugungen oder Meinungen unterdrücken. Lass Gott über dich
herrschen, indem du dich Ihm ganz hingibst. Was bedeutet: die
Tatsache, dass das Leben immer für dich arbeitet, anzunehmen.

Wenn du an dieser Stelle JA sagst, hast du alles gesagt, wenn
du dich an dieser Stelle ganz Gott öffnest, hast du alles getan.
Dann kann die Gnade Gottes fließen und du erkennst, dass der
Schleier, der Himmel und Erde trennte, nicht mehr existiert.

Es gibt reichlich Anlass für dich, glücklich zu sein.

Ich liebe dich unendlich
Lahiri Mahasaya