Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

KOSMISCHE BOTSCHAFT an die Menschheit

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Sonntag, 8. März 2015

11. März 1983 Krishnamurti Selbstgespräche

11. März 1983

Später stieg man hinauf bis zum höchsten Punkt des Berges und überblickte das weite Tal. Die Erde gehört niemandem. Sie ist das Land auf dem wir alle viele Jahre leben müssen, pflügend, erntend und zerstörend.
Du bis immer Gast auf dieser Erde und hast die Mäßigkeit eines Gastes. Mäßigkeit geht viel tiefer, als nur wenige Dinge zu besitzen. Das Wort Mäßigkeit selbst  ist von den Mönchen, den Sannyasis, den Eremiten verdorben worden. Allein auf diesem Hügel sitzend, in der Einsamkeit vieler Dinge, vieler Felsen und kleiner Tiere und Ameisen, hatte das Wort keine Bedeutung.
Hinter den Bergen, in weiter Ferne, war das weite, schimmernde, glitzernde Meer. Wir haben die Erde auseinandergerissen in Dein und Mein - Deine Nation und meine Nation, deine Fahne und seine Fahne, diese besondere Religion und die Religion des Menschen in der Ferne.
Die Welt, die Erde ist aufgeteilt auseinandergebrochen. Und um sie kämpfen wir und hadern, und die Politiker schwelgen in ihrer Macht, um diese Aufteilung aufrecht zu erhalten, sie betrachten niemals die Welt als ein Ganzes. Sie haben kein globales Bewusstsein. Sie fühlen nie und begreifen auch niemals die grenzenlosen Möglichkeiten, keine Nationalität, keine Trennung zu haben, sie können niemals das Häßliche ihrer Macht, ihrer Stellung und des Gefühls ihrer Wichtigkeit begreifen. Sie sind wie Du und alle anderen, nur dass sie mit ihrem lächerlichen kleinen Begierden und Ambitionen den Sitz der Macht innehaben, und deshalb halten sie offensichtlich, seit Menschen auf dieser Erde sind, an der Lebenseinstellung primitiver Stämme fest. Sie haben nicht den Geist, der sich keinem Standpunkt, keinen Idealen, keinen Ideologien verschreibt - den Geist, der sich über die Trennung von Rassen, Kulturen und Religionen, die der Mensch erfunden hat, hinwegsetzt.
Regierungen muss es geben, solange der Mensch sich nicht selbst ein Licht ist, solange er nicht sein tägliches Leben mit Ordnung, mit Achtsamkeit (Thay) lebt, fleißig arbeitet, beobachtet, lernt. Er möchte sich lieber sagen lassen, was er tun soll. (Darum kann auch keiner länger als 3 Monate Urlaub machen, und lieber wieder zur Arbeit) Er hat von den Vorfahren, den Priestern, den Gurus gesagt bekommen, was er tun soll, und er akzeptiert ihre Befehle, ihre eigentümlichen destruktiven Regeln, als ob sie Götter auf dieser Erde wären; als ob Sie um all die Verwicklungen dieses außerodentlich komplizierten Lebens wüßten.
Wenn man hier sitzt, hoch über allen Bäumen, auf einem Felsen, der seinen eigenen Klang hat, wie jedes lebende Wesen auf dieser Erde, und betrachtet den blauen Himmel, klar, unbefleckt, dann fragt man sich, wie lange es dauern wird, bis der Mensch lernt, auf dieser Erde ohne Zank, Streit, Krieg und Konflikten zu leben. Der Mensch hat den Konflikt durch seine Teilung der Erde geschaffen, sprachlich, kulturell, oberflächlich. Man fragt sich, wie lange der Mensch, der sich durch so viel Jahrhunderte des Schmerzes und Kummers, der Sorge und Freuden, der Angst und des Konflikts entwickelt hat, brauchen wird, um eine andere Lebensweise zu finden.
Als Du dort ruhig und ohne dich zu bewegen saßest, kam eine Wildkatze, ein Luchs, herunter. Da der Wind in Richtung Tal blies, nahm sie den Geruch dieses Menschen nicht wahr. Sie schnurrte, rieb sich an einem Felsen, den kleinen Schwanz erhoben, und freute sich am Wunder der Erde. Dann verschwand sie hügelabwärts im Gesträuch. Sie beschützt Ihre Lagerstatt, ihre Höhle oder ihren Schlafplatz. Sie beschützt, was sie braucht, beschützt ihre Jungen, spähte Gefahren aus. Sie fürchtet nichts mehr als den Menschen, der an Gott glaubt, den Menschen, der betet, den Menschen der reich ist, mit seinem Gewehr, mit seinem Töten als Sport. Du konntest die Wildkatze fast riechen, als sie an Dir vorbeiging. Du warst so bewegungslos, so vollkommen still, dass sie Dich nicht einmal ansah; Du warst ein Teil dieses Felsens, ein Teil der Umwelt.
Warum, fragt man sich, sieht der Mensch nicht ein, dass er friedlich leben kann, ohne Kriege, ohne Gewalt; wie lange wird er dazu brauchen, wie viele, viele Jahrhunderte, um dies zu erkennen? Aus den vergangenen Jahrhunderten mit tausenden von vergangenen Tagen hat er nicht gelernt. Was er jetzt ist, das wird seine Zukunft sein.
Es wurde zu heiß auf dem Felsen. Du konntest die zunehmende Hitze durch die Hosen hindurch spüren, so standest Du auf und gingst hinunter und folgtest dem Luchs, der längst verschwunden war. Da waren andere Tiere: die Zieselmaus, die Königsschlange und eine Klapperschlange. Sie gingen still ihren Beschäftigungen nach. Die Morgenluft verschwand; allmählich war die Sonne in den Westen gewandert. Es würde ein, zwei Stunden dauern, bis sie hinter diesen Bergen mit ihren wunderbar geformten Felsen und den Abendfarben Blau, Rot und Gelb unterging. Dann würde die Nacht beginnen, die Nachtgeräusche würden die Luft erfüllen; erst spät in der Nacht würde völlige stille sein. Die Wurzeln des Himmels sind von einer großen Leerem denn in Leere ist Energie, unbestimmbar, unermesslich und unergründlich.

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