Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

KOSMISCHE BOTSCHAFT an die Menschheit

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Klick das Bild an :) Wir befinden uns in einem Goldenen Zeitalter, in dem das universale Einheitsbewussstsein in uns erwachen kann, und uns Bedingungslose Liebe, Frieden, Wohlstand und Gesundheit ermöglicht. Aktuelle wissenschafftliche Erkennntnisse... Ξ~ We Are ⓞne ~Ξ

Sonntag, 22. Juni 2014

5-Minuten-Info „Fracking“ sowie Arte und ZDF


ARTE - Ein Mitarbeiter sagt die Wahrheit
https://www.youtube.com/watch?v=_cChD8_860

ZDF Frag den Lesch - Was bedeutet FRACKING
https://www.youtube.com/watch?v=JJj9-dZh_f4

Niederländer schließen sich Nein zu Fracking an
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/niederlaender-schliessen-sich-nein-zu-fracking-an-aid-1.4316283

Folgendes ist hier entnommen. Dank an Campact für die gute Zusammenfassung! Ich halte zwar nix von Petitionen. Dafür aber was von guten Informationen :)
https://www.campact.de/fracking/appell-2014/teilnehmen/

5-Minuten-Info „Fracking“

Fossile Energieträger sind nicht unendlich. Mittlerweile wollen die Mineralölkonzerne auch die letzten Reste Öl und Gas aus dem Boden quetschen – und greifen zu immer brachialeren Methoden. Mit dabei: das sogenannte Fracking, kurz für „Hydraulic Fracturing“. Mit Fracking können auch unzugängliche Gasvorkommen gefördert werden – mithilfe giftigster Chemikalien und massiver Umweltrisiken.

Was ist Fracking?

Nicht überall kommt Erdgas, das hauptsächlich aus dem Treibhausgas Methan besteht, „frei“ unter der Erde vor. Auch Schiefer-, Granit- oder Tonschichten enthalten in kleinsten Poren und Bruchzonen große Mengen an Erdgas. Doch dieses Gas entweicht beim Anbohren nicht selbständig aus dem Gestein. Beim Fracking werden Gesteinsschichten durch eine Mischung aus Millionen Litern Wasser, Sand und Chemikalien aufgebrochen, die mit hohem Druck, bis zu 1.000 bar, unter die Erde gepresst. Aus den so erzeugten Rissen kann das Erdgas entweichen und abgesaugt werden.

Was schlägt die Bundesregierung genau vor und wo ist das Problem?

Zurzeit kann in Deutschland ohne Beschränkungen „gefrackt“ werden. Im letzten Jahr wollte die Bundesregierung die Gasbohrungen auf gesetzliche Grundlage stellen und legte ein Gesetz vor, mit dem Fracking kaum reguliert aber gesetzlich abgesichert worden wäre. Aber sie scheiterte am massiven Widerstand der Bevölkerung. 170.000 Menschen unterschrieben damals unseren Appell für ein Verbot der gefährlichen Fracking-Technologie.
Die große Koalition unternimmt nun einen neuen Anlauf. Gabriel will noch vor der Sommerpause im Windschatten der WM-Begeisterung ein Gesetz durch Regierung und Bundestag bringen, das Fracking unter minimalen Auflagen erlauben will:
  • Fracking wird nur in Wasserschutzgebieten verboten – und auf mehr als 80% der Landesfläche erlaubt. Und Grundwasserströme machen an den Grenzen der Schutzgebiete nicht halt. Und auch außerhalb davon entnehmen Brauereien, Mineralbrunnen und Gärtner Grundwasser.
  • Eine zahnlose Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für Gasbohrungen: Eine UVP stellt nur sicher, dass die gesetzlichen Standards auch tatsächlich eingehalten werden – geht aber nicht über die Standards hinaus, die bisher auch schon gelten. Was uns hier als Regulierung verkauft wird, ist damit eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
  • Bis jetzt ist kaum erforscht, ob und wie sich die Risiken des Frackings beherrschen ließen – und viele langfristige Probleme lassen sich heute noch gar nicht absehen.
  • Einige Medienberichte sprechen außerdem von einem geplanten Verbot „umwelttoxischer Substanzen“ – doch was das genau sein soll, ist bis jetzt nicht klar definiert. Die Spanne der Möglichkeiten reicht vom kompletten Verbot von Chemie beim Fracking bis zu einem Ausschluss einiger weniger unbedeutender Stoffe. Es ist zu befürchten, dass Gabriel den Begriff als Feigenblatt zur Legitimierung einer Hochrisiko-Technologie einführen will.
Ein Verbot aller Formen des Frackings wäre angesichts der Risiken notwendig – in Gabriels Plänen aber nicht enthalten.

Wird in Deutschland nicht schon lange gefrackt? Wo ist denn das Problem?

Dazu muss man wissen: Fracking findet in zwei unterschiedlichen Gesteinstypen statt, Sandstein und Tonstein:
  • In Sandstein wird in der Tat schon seit Jahrzehnten gefrackt, überwiegend in Niedersachsen. Unter Hochdruck werden dabei Gesteinsschichten aufgesprengt, aus denen das Erdgas dann frei aufsteigen kann. In der Tiefe entstehen dabei große Mengen Abwasser, die mit Mineralien und Radioaktivität versucht sind. Weil auch deren Freisetzung und Entsorgung das Trinkwasser gefährdet, ist auch diese Form des Frackings, auch wenn sie schon seit langem praktiziert wird, problematisch. Es gibt auch keine systematische Untersuchung der Fracking-Folgen. Doch vor kurzem erst entdeckten Umweltschützer an einem Bohrloch in Niedersachsen eine erhöhte Quecksilber-Konzentration im Boden.
  • Noch größer sind die Probleme beim Fracking in Tonstein, der Förderung von Schiefergas, wie sie in den USA einen Boom erlebt. Hier geht es um Gesteinsschichten, aus denen das Gas mit Hilfe giftigster Chemikalien gelöst werden muss – darunter aggressive Säuren, giftige Korrosionsschutzmittel und Biozide. Diese Stoffe können ins Grundwasser gelangen – über die durch das Fracking geschaffenen Risse, durch undichte Bohrungen oder über das Oberflächenwasser. In den USA wurden entsprechende Grundwasserverseuchungen dokumentiert. Auch das Tiefengrundwasser kann durch den Chemie-Cocktail verseucht werden. Ein Verbot „umwelttoxischer Substanzen“ würde aber nicht bedeuten, dass es keine Chemie mehr gäbe. Denkbar wäre auch, dass nur einige wenige Stoffe hier ausgeschlossen werden.

Wo wird in Deutschland bereits gefrackt, wo ist es geplant?

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe schätzt, dass in Deutschland 1,3 Billionen Kubikmeter Gas in unkonventionellen Lagerstätten, also in Gesteinsschichten gebunden, liegen. Wie viel davon zu welchen Kosten und unter welchen Risiken überhaupt technisch förderbar ist, ist unbekannt. Unkonventionelle Gasvorkommen gibt es vor allem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, in kleineren Ausmaßen aber auch in allen anderen Bundesländern.
Bislang wird in begrenztem Umfang in Niedersachsen und Schleswig-Holstein „gefrackt“. In den letzten dreißig Jahren wurden in Niedersachsen ca. 300 Fracks an etwa 90 Bohrungen durchgeführt – ohne dass dabei die Umweltauswirkungen überwacht worden wären. Doch das ist nur der Anfang verglichen mit dem, was auf uns zukommt. Die Mineralölkonzerne ExxonMobile, Wintershall und RWE DEA haben aber mittlerweile großflächig sogenannte Aufsuchungserlaubnisse bekommen und dutzende Probebohrungen vorgenommen. Doch überall, wo sie Fracking-Bohrungen ankündigen, gründen sich Bürgerinitiativen, hagelt es Protest.

Was wissen wir über die Risiken des Frackings?

Das Umweltbundesamt sieht Fracking sehr kritisch. Es warnt, dass noch zu viele Informationen fehlen, um es als unbedenklich zu bezeichnen. Im Gegenteil: Erfahrungen aus den USA und Großbritannien zeigen, dass Fracking Mensch und Umwelt dramatisch beeinträchtigen kann. Viele Menschen berichten von Verunreinigungen in Trink- und Grundwasser. In den USA sind unzählige Unfälle dokumentiert.

Was spricht noch gegen Fracking?

Die Klimawissenschaft ist sich einig: Ein Großteil der fossilen Energien muss im Boden bleiben, wenn wir eine gefährliche Erwärmung der Atmosphäre verhindern wollen. Mithilfe hochgiftiger Chemikalien und unter massiven Umweltrisiken fossile Energieträger auszubeuten, anstatt in saubere, erneuerbare Energien zu investieren, ist geradezu absurd. Jede weitere, neu erschlossene fossile Energiequelle führt zu einem weiteren Anheizen des Klimawandels und verzögert den Einstieg in das erneuerbare Zeitalter.

Aber macht die Ukraine-Krise nicht Fracking in Deutschland notwendig, um unabhängiger zu werden?

Seit der Ukraine-Krise werden die Rufe lauter, Deutschland müsse die Risiken des Fracking in Kauf nehmen: Nur so werde man unabhängiger von russischen Gaslieferungen. Doch unabhängig können wir auch ohne gefährliche Erdgasförderung werden: durch einen konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien und rasche Fortschritte bei Energieeffizienz und Energiesparen. Hier muss Gabriel endlich liefern. Um den Klimawandel einzudämmen, müssen möglichst viele fossile Energiereserven bleiben, wo sie sind – im Boden.

Wie lässt sich Fracking rechtlich verhindern? Kann man nicht einfach keine weiteren Bohrungen genehmigen?

Rechtlich fällt Fracking bislang unter das Bundesberggesetz. Dieses gilt jedoch als veraltet und weist zu viele Lücken auf, um das Thema Fracking umfassend zu regeln. Grundsätzlich sieht das Gesetz vor, dass Konzerne ein Recht auf Förderung haben. Nötig wäre daher ein eigenes „Fracking-Verbotsgesetz“ oder eine Überarbeitung des Bergrechts – doch bislang drückt sich die Bundesregierung um das Thema herum. Angesichts der vielen Risiken und der schädlichen Klimawirkung wäre ein Verbot der Technologie angebracht. Rechtlich wäre das möglich.

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