Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

KOSMISCHE BOTSCHAFT an die Menschheit

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Montag, 15. Dezember 2014

Jiddu Krishnamurti „Die Wahrheit ist ein pfadloses Land“

...Ich behaupte, dass die Wahrheit ein pfadloses Land ist, und Sie können sich ihr auf keinem Pfad nähern, durch keine Religion, durch keine Sekte. Das ist meine Ansicht, an der ich absolut und bedingungslos festhalte. Die WAHRHEIT, die grenzenlos, unbedingt, unnahbar ist, auf welchem Pfad auch immer, kann nicht organisiert werden; auch sollte keine Organisation gebildet den, um Menschen auf einen besonderen Pfad zu führen oder zu nötigen. Wenn Sie das als erstes verstehen, dann werden Sie sehen, wie unmöglich es ist, einen Glauben zu organisieren.
...Die WAHRHEIT wird geschmälert und zum Spielzeug für die Schwachen, für diejenigen, die nur einen Augenblick unzufrieden sind. Die Wahrheit kann nicht heruntergeholt werden; vielmehr muss der einzelne sich die Mühe machen, zu ihr hinaufzusteigen. Sie können den Gipfel des Berges nicht ins Tal herunterholen. Wenn Sie den Gipfel des Berges erreichen wollen, müssen Sie das Tal durchqueren und die steilen Felsen hinaufklettern, ohne sich vor den gefährlichen Klippen zu fürchten.
...Ich betone noch einmal, dass keine Organisation den Menschen zur Spiritualität führen kann.
Wenn eine Organisation zu diesem Zweck gegründet wird, wird sie zu einer Krücke, einer Schwäche, einem Zwang, und sie kann das Individuum nur verkrüppeln und es daran hindern zu wachsen und seine Einzigartigkeit zu entwickeln, die in seiner eigenen Entdeckung der absoluten, unbedingten Wahrheit besteht.
...Ich habe nur ein einziges wesentliches Anliegen: den Menschen frei zu machen. Ich will ihn aus allen Käfigen, von allen Ängsten befreien und keine Religionen, keine neuen Sekten gründen, geschweige denn neue Theorien und neue Philosophien einführen.
...Ein Zeitungsreporter, der mich interviewt hat, hielt es für eine großartige Tat, eine Organisation aufzulösen, die aus vielen tausend Mitgliedern besteht. Er sagte, in seinen Augen sei das etwas Großartiges. Dann fragte er: »Was werden Sie danach tun, wie werden Sie leben? Sie haben keine Anhänger, die Menschen werden Ihnen nicht mehr zuhören!« Wenn es nur fünf Leute gibt, die zuhören, die leben werden, die ihre Gesichter der Ewigkeit zuwenden, dann ist das genug. Was nützt es, tausende zu haben, die nichts verstehen, die ganz in ihren Vorurteilen erstarrt sind, das Neue nicht wollen, sondern lieber das Neue so auslegen, dass es ihrem eigenen sterilen, trägen Selbst dient?
...Wie ich schon sagte, ich habe nur ein Ziel: den Menschen zu befreien, ihn zur Freiheit anzuspornen, ihm zu helfen, aus Begrenzungen auszubrechen, denn das allein wird ihm ewige Glückseligkeit bringen, wird ihn zu unbedingter Selbsterkenntnis führen.
...Weil ich frei bin, unkonditioniert, vollkommen - nicht die partielle, nicht die relative, sondern die ganze Wahrheit, die ewig ist -, deshalb wünsche ich, dass diejenigen, die mich zu verstehen suchen, frei sind; nicht, um mir nachzufolgen, nicht, um aus mir einen Käfig zu machen, der zu einer Religion, einer Sekte wird. Vielmehr sollten sie frei sein von aller Furcht - von der Furcht der Religion, von der Furcht der Erlösung, von der Furcht der Spiritualität, von der Furcht der Liebe, von der Furcht des Todes, von der Furcht des Lebens selbst.
...Sie haben mir jetzt seit drei Jahren zugehört, ohne dass sich irgend etwas verändert hat, außer bei einigen. Jetzt analysieren Sie, was ich sage, seien Sie kritisch, damit Sie mich vollkommen, von Grund auf verstehen können. Wenn Sie eine Autorität suchen, die Sie zur Spiritualität führt, dann müssen Sie automatisch eine Organisation um diese Autorität herum aufbauen.
...Sie haben sich achtzehn Jahre lang vorbereitet, und sehen Sie nur, wie viele Schwierigkeiten Ihrem Verstehen im Wege stehen, wie viele Komplikationen, wie viele Belanglosigkeiten. Ihre Urteile, Ihre Ängste, Ihre Autoritäten, Ihre neuen und alten Kirchen - sie alle, behaupte ich, sind Hindernisse des Verstehens. Ich kann es nicht deutlicher sagen. Ich will nicht, dass Sie mir zustimmen. Ich will nicht, dass Sie mir nachfolgen. Ich will, dass Sie stehen, was ich sage. Dieses Verstehen ist notwendig, weil Ihr Glaube Sie nicht wandelt hat, sondern Sie nur noch komplizierter gemacht hat und weil Sie nicht bereit sind, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Sie wollen Ihre eigenen Götter haben - neue Götter an Stelle der alten, neue Religionen anstelle der alten, die alle gleichermaßen wertlos, alle Hindernisse, alle Begrenzungen, alle Krücken sind. Anstelle der alten spirituellen Rangordnungen haben Sie neue spirituelle Rangordnungen, anstelle der alten Gottesdienste haben Sie neue Gottesdienste. Sie alle sind in Ihrer Spiritualität abhängig von jemand anderem, für Ihr Glück von jemand anderem, für Ihre Erleuchtung von jemand anderem; und obgleich Sie sich seit achtzehn Jahren auf mich vorbereitet haben: wenn ich sage, dass alle diese Dinge unnötig sind, dass Sie alle ablegen und in sich selbst diese Erleuchtung suchen müssen, diese Seligkeit, diese Reinigung und die Unbestechlichkeit des Selbst, dann ist doch kein einziger von Ihnen dazu bereit. Wenige vielleicht, aber nur sehr, sehr wenige. Warum also braucht man eine Organisation?
...
Noch einmal, Sie haben die Vorstellung, dass nur gewisse Menschen den Schlüssel zum Reich der Glückseligkeit besitzen. Niemand besitzt ihn. Niemand ist ermächtigt, diesen Schlüssel zu besitzen. Der Schlüssel ist Ihr eigenes Selbst, und in der Entwicklung und der Reinigung und der Unbestechlichkeit des Selbst allein ist das Reich der Ewigkeit.
Sie werden sehen, wie absurd das ganze Gebäude ist, dass Sie errichtet haben, dass Sie Hilfe von außerhalb suchen, dass Sie für Ihr Wohlbefinden, Ihr Glück, Ihre Kraft von anderen abhängig sind. Das alles können Sie nur in sich selbst finden.
Sie sind daran gewöhnt, dass man Ihnen sagt, welche Schritte Sie gemacht haben, was Ihr spiritueller Status ist. Wie kindisch! Wer außer Ihnen selbst kann Ihnen sagen, ob Sie innerlich schön oder hässlich sind? Wer außer Ihnen selbst kann Ihnen sagen, ob Sie unbestechlich sind? Es ist Ihnen nicht ernst genug damit.
Doch diejenigen, die wirklich verstehen wollen, die Ausschau halten nach dem, was ewig ist, ohne Anfang und ohne Ende, werden gemeinsam mit großer Intensität diesen Weg gehen, sie werden eine Gefahr sein für alles, was unwesentlich ist, für Unwirkliches, für Schatten. Und sie werden sich zusammenschließen, sie werden die Flamme sein, denn sie verstehen. Eine solche Gemeinschaft müssen wir bilden, und das ist mein Ziel. Aufgrund dieses wirklichen Verstehens wird es dort wahre Freundschaft geben. Aufgrund dieser wahren Freundschaft - die Sie nicht zu kennen scheinen - wird eine wirkliche Zusammenarbeit möglich sein. Und das nicht aufgrund von Autorität, nicht aufgrund von Erlösung, nicht aufgrund der Aufopferung für eine Sache, sondern weil Sie wirklich verstehen und daher fähig sind, im Ewigen zu leben. Das ist etwas Größeres als alles Vergnügen, als jedes Opfer.
...Meine einzige Sorge ist, die Menschen absolut und bedingungslos frei zu machen.

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Jiddu_Krishnamurti.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Jiddu_Krishnamurti

„Die Wahrheit ist ein pfadloses Land“ – Jiddu Krishnamurtis Botschaft heute
http://www.praxis-integrationsarbeit.de/die-wahrheit-ist-ein-pfadloses-land/

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