Jiddu Krishnamurti

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Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

KOSMISCHE BOTSCHAFT an die Menschheit

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Sonntag, 23. April 2017

Bhagavad Gita ~ Kapitel 1 || Arjuna beobachtet die Heere auf dem Schlachtfeld von Kuruksetra

Vers1
Dhrtarastra sprach: O Sañjaya, was taten meine Söhne und die Söhne Pandus, als sie sich an der Pilgerstätte von Kuruksetra voll Kampflust versammelt hatten?

Vers2
Sañjaya sagte: O König, nachdem König Duryodhana über die Armee geblickt hatte, die von den Söhnen Pandus aufgestellt worden war, ging er zu seinem Lehrer und sprach die folgenden Worte:

Vers3
O mein Lehrer, betrachte das gewaltige Heer der Söhne Pandus, das dein intelligenter Schüler, der Sohn Drupada so geschickt aufstellte.

Vers4
In diesem Heer gibt es viele heldenhafte Bogenschützen, die Bhima und Arjuna im Kampf ebenbürtig sind. Auch sind dort große Kämpfer wie Yuyudhana, Virata und Drupada.

Vers5
Dort sind auch so bedeutende, heldenhafte und mächtige Kämpfer wie Dhrstaketu, Cekitana, Kasiraja, Purujit, Kuntibhoja und Saibya.

Vers6
Dort stehen der gewaltige Yudhamanyu, der machtvolle Uttamauja, der Sohn Subhadras und die Söhne Draupadis. All diese Krieger sind große Wagenkämpfer.

Vers7
O bester der brahmanas, laß mich dir zu deiner Information mitteilen, welche Hauptleute besonders geeignet sind, meine Streitmacht zu führen.

Vers8
Es gibt dort Persönlichkeiten wie dich selbst, Bhisma, Karna, Krpa, Asvatthama, Vikarna und den Sohn Somadattas mit Namen Bhurisrava, die in der Schlacht immer siegreich sind.

Vers9
Es gibt noch viele andere Helden, die bereit sind, um meinetwillen ihr Leben zu wagen. Sie alle sind sehr gut mit verschiedenartigen Waffen ausgerüstet, und alle sind in der militärischen Wissenschaft erfahren.

Vers10
Unsere Stärke ist unermeßlich, und wir werden von Großvater Bhisma vollendet beschützt, wohingegen die Stärke der Pandavas, die von Bhima sorgfältig beschützt werden, begrenzt ist.

Vers11
Jetzt müßt ihr Großvater Bhima volle Unterstützung gewähren, indem ihr eure jeweiligen strategischen Punkte an der Heeresfront einnehmt.

Vers12
Darauf blies Bhima, der große, heldenhafte Ahnherr der Kuru-Dynastie, der Großvater der Kämpfer, sehr laut sein Muschelhorn. Es dröhnte wie das Brüllen eines Löwen und erfüllte Duryodhana mit Freude.

Vers13
Da ertönten plötzlich alle Muschelhörner, Signalhörner, Trompeten, Trommeln und Hörner, und der gemeinsame Klang war gewaltig.

Vers14
Auf der Gegenseite ließen sowohl Krishna als auch Arjuna, die auf einem großen, von weißen Pferden gezogenen Streitwagen standen, ihre transzendentalen Muschelhörner erschallen.

Vers15
Darauf ließ Sri Krishna Sein Muschelhorn mit Namen Pañcajanya erschallen; Arjuna blies in das seine, das Devadatta, und Bhima, der unersättliche Esser und Vollbringer herkulischer Taten, blies in sein furchterregendes Muschelhorn namens Paundram.

Vers16-18
König Yudhisthira, der Sohn Kuntis, ließ sein Muschelhorn, das Anantavijaya, ertönen, und Nakula und Sahadeva bliesen das Sughosaund das Manipuspaka. Der große Bogenschütze, nämlich der König von Kasi, der große Kämpfer Sikhandi, Dhrstadyumna, Virata und der unbezwingbare Satyaki, Drupada, die Söhne Draupadis und die anderen, o König, wie der Sohn Subhadras, ließen ebenfalls, mächtig bewaffnet, ihre jeweiligen Muschelhörner erschallen.

Vers19
Der Klang der verschiedenen Muschelhörner wurde tosend, und da er sowohl im Himmel als auch auf der Erde widerhallte, zerriß er die Herzen der Söhne Dhrtarastras.

Vers20
O König, da nahm Arjuna, der Sohn Pandus, der auf seinem Streitwagen saß und dessen Fahne mit dem Zeichen Hanumans versehen war, seinen Bogen auf und machte sich bereit, seine Pfeile abzuschießen, während er nach den Söhnen Dhrtarastras blickte. O König, daraufhin sprach Arjuna zu Hrsikesa [Krishna] die folgenden Worte.

Vers21-22
Arjuna sagte: O Unfehlbarer, bitte lenke meinen Streitwagen zwischen die beiden Heere, damit ich sehen kann, wer hier anwesend ist, wen es zu kämpfen gelüstet und mit wem ich mich in dieser großen Schlacht zumessen habe.

Vers23
Laß mich diejenigen sehen, die hierher gekommen sind, um zu kämpfen und so den bösartigen Sohn Dhrtarastras zu erfreuen.

Vers24
Sañjaya sprach: O Nachkomme Bharatas, so von Arjuna angesprochen lenkte Sri Krishna den vortrefflichen Streitwagen zwischen die Heere beider Parteien.

Vers25
In Gegenwart von Bhisma, DroŠa und allen anderen Herrschern der Welt sprach Hrsikesa, der Herr: O Partha, sieh nur all die Kurus, die sich hier versammelt haben.

Vers26
Da konnte Arjuna, der mitten zwischen den Heeren beider Parteien stand, seine Väter, Großväter, Lehrer, Onkel mütterlicherseits, Brüder, Söhne, Enkel, Freunde und auch seine Schwiegerväter und seine Gönner erkennen - alle waren dort versammelt.

Vers27
Als der Sohn Kuntis, Arjuna, all diese verschiedenen Grade von Freunden und Verwandten sah, wurde er von Mitleid überwältigt und sprach wie folgt.

Vers28
Arjuna sagte: Mein lieber KŠa, beim Anblick meiner Freunde und Verwandten, die so kampflustig vor mir stehen, fühle ich, wie mir die Glieder zittern und mein Mund austrocknet.

Vers29
Mein ganzer Körper zittert, und meine Haare sträuben sich. Mein Bogen Gandiva gleitet mir aus der Hand und meine Haut brennt.

Vers30
Ich bin jetzt nicht imstande, hier noch länger stehenzubleiben. Ich vergesse mich, und mein Geist taumelt. Ich sehe nur Unheil drohen, o Töter des Dämons Kesi.

Vers31
Ich kann nicht sehen, wie etwas Gutes entstehen kann, wenn ich meine eigenen Verwandten in dieser Schlacht töte; noch kann ich, mein lieber Krishna, Folgeerscheinungen wie Sieg, Königreich oder Glück begehren.

Vers32-35
O Govinda, was nützen uns Königreiche, Glück oder sogar das nackte Leben, wenn all jene, für die wir diese Dinge begehren mögen, jetzt auf dem Schlachtfeld in Reih und Glied stehen? O Madhusudana, wenn Lehrer, Väter, Söhne, Großväter, Onkel mütterlicherseits, Schwiegerväter, Enkel, Schwäger und alle Verwandten bereit sind, ihr Leben und ihre Besitztümer aufzugeben, und vor mir stehen - warum sollte ich da den Wunsch haben, sie zu töten, wenngleich ich selbst überleben mag? O Erhalter aller Geschöpfe, ich bin nicht bereit, mit ihnen zu kämpfen, nicht einmal, wenn ich dafür die drei Welten bekäme, geschweige denn diese Erde.

Vers36
Sünde wird über uns kommen, wenn wir solche Angreifer erschlagen. Deshalb ist es nicht richtig, die Söhne Dhrtarastras und unsere Freunde zu töten. Was können wir schon gewinnen, o Krishna, Gemahl der Glücksgöttin, und wie können wir glücklich sein, wenn wir unsere eigenen Verwandten erschlagen?

Vers37-38
O Janardana, zwar sehen diese Männer, von Gier überwältigt, keinen Fehler darin, die eigene Familie zu töten oder mit Freunden zu streiten, aber warum sollten wir, im Wissen um diese Sünde, genauso handeln?

Vers39
Mit der Zerstörung der Dynastie wird die ewige Familientradition vernichtet, und so wird der Rest der Familie in irreligiöse Praktiken verwickelt.

Vers40
O Krishna, wenn Irreligiosität in der Familie vorherrscht, verderben die Frauen der Familie, und wenn die Frauen entarten, o Nachkomme Vrsnis, entsteht ungewollte Nachkommenschaft.

Vers41
Wenn ungewollte Bevölkerung zunimmt, entsteht sowohl für die Familie als auch für diejenigen, die die Familientradition zerstören, eine höllische Situation. In solchen verdorbenen Familien werden den Vorvätern weder Speise noch Wasser als Opfer dargebracht.

Vers42
Durch die üblen Machenschaften derer, die die Familientradition zerstören, werden alle möglichen gemeinschaftlichen Vorhaben und Tätigkeiten, die dem Wohl der Familie dienen, zunichte gemacht.

Vers43
O Krishna, Erhalter aller Menschen, ich habe durch die Schülernachfolge gehört, daß diejenigen, die die Familienbräuche zerstören, für immer in der Hölle leiden.

Vers44
Ach, wie seltsam es ist, daß wir, getrieben von dem Wunsch, königliches Glück zu genießen, uns anschicken, schwere sündhafte Taten zu begehen.

Vers45
Ich hielte es für besser, wenn mich die Söhne Dhrtarastras unbewaffnet und widerstandslos töteten, als daß ich mit ihnen kämpfte.

Vers46
Sañjaya sagte: Nachdem Arjuna diese Worte auf dem Schlachtfeld gesprochen hatte, warf er Bogen und Pfeile zur Seite und setzte sich, von Schmerz überwältigt, auf dem Streitwagen nieder.

Während Arjuna seine Feinde beobachtete, stand er aufrecht auf dem Streitwagen; doch dann wurde er von solchem Schmerz überwältigt, daß er sich wieder nieder setzte und Bogen und Pfeile beiseite legte. Wer so gütig und weichherzig ist und sich zudem im hingebungsvollen Dienst des Herrn betätigt, ist geeignet, Wissen vom Selbst zu empfangen.

Hiermit enden die Bhaktivedanta-Erläuterungen zum Ersten Kapitel der Srimad Bhagavad-Gita mit dem Titel:
Arjuna beobachtet die Heere auf dem Schlachtfeld von Kuruksetra

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